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Kirchen

Ökumenisches Stadtgeläut zu Pfingsten erstmals auch in Mainz

Loreen Fetthauer/Dekanat MainzDie Glocken der Mainzer Christuskirche

Erstmals ist in Mainz ein ökumenisches Innenstadtgeläut zu erleben. Am Vorabend des Pfingstfestes am Samstag, dem 3. Juni, werden von 16.30 bis 17 Uhr von 14 Kirchtürmen der evangelischen und katholischen Innenstadtkirchen sowie der Klöster in Mainz insgesamt 50 Glocken läuten.

Loreen Fetthauer/Dekanat MainzThomas Drescher (von links), Diözesankirchenmusikdirektor im Bistum Mainz, Pfarrerin Bettina Klünemann der Evangelischen Christuskirchengemeinde, Pater Josef Kemper OCam von St. Peter und St. Emmeran sowie Günter Schneider, Glockensachverständiger des Bistums Mainz stehen im Glockenturm der Christuskirche.

Nach dem Vorbild von Frankfurt am Main und einigen anderen deutschen Städten wird es auch in Mainz erstmals ein ökumenisches Stadtgeläute geben. Am Pfingstsamstag sollen die Glocken der evangelischen und katholischen Innenstadtkirchen ab 16.30 Uhr eine halbe Stunde lang läuten. Insgesamt seien dann 50 Kirchenglocken auf 14 Kirchtürmen zu hören, sagte der Glockensachverständige des katholischen Bistums Mainz, Günter Schneider, bei der Vorstellung der Pläne. Evangelische und katholische Kirche überlegen, ihre Glocken künftig zweimal jährlich vor Pfingsten und zum Ende des Kirchenjahres am Samstag vor dem ersten Advent gemeinsam erklingen zu lassen.

Da die Kirchenglocken nicht aufeinander abgestimmt sind, werden sie in einer bestimmten Reihenfolge an- und abgeschaltet. Anderenfalls würde sich ein „großes musikalisches Chaos“ einstellen, sagte Schneider. Rund 15 Minuten lang würden aber alle Kirchen gleichzeitig ihre Glocken läuten. Da die Mainzer Altstadt zu großräumig ist, um alle Glocken von einem Standort aus zu hören, werden mehrere Glockenspaziergänge durch das Zentrum angeboten. Drei Innenstadtkirchen, darunter mit der evangelischen Johanniskirche auch der älteste erhaltene Sakralbau der Stadt, können wegen der laufenden Bauarbeiten nicht am Stadtgeläute teilnehmen.

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Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Lukas 12, 48

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/LPETTET

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