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In Wiesbaden wird das Osterfest traditionell und erlebnisbetont gefeiert

Was für Jugendliche Wunder sind und eine Osterkerze

Roger TöpelmannWeiße Talare fürs Osterfest: Prädikantin Margot Klee mit den Pfarrern Holger Saal, Michael Schulz und Jeffrey MeyersWeiße Talare fürs Osterfest: Prädikantin Margot Klee mit den Pfarrern Holger Saal, Michael Schulz und Jeffrey Meyers

Mit zahlreichen Gottesdiensten führten am späten Karsamstag Wiesbadener Kirchengemeinden in den Ostersonntag (31.3.). In der Marktkirche wurde den Besuchern durch das traditionelle Wechselspiel von Dunkel und Licht, Stille, Glocken und Orgel der Sinn des christlichen Auferstehungsfestes nahe gebracht.

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v.l. Pfarrer Martin Roggenkämper (Oranier-Gedächtnis-Kirche), Michela Bittmann, Guilia Farruggio, Stadtjugendpfarrerin Astrid Stephan, Dekan Martin Mencke und Jugendkirchenmitarbeiterin Jennifer Kasper Kerzen zur Besinnung in der Osternacht Gesprächsrunde über Wunder vor dem Altar Eine Osterkerze für die Marktkirche – geschaffen von Stefanie Menzel

Wiesbaden, 31. 3. 2013.  Vier Liturgen zogen mit Scholaleiter Hans Uwe Hielscher in die dunkle Kirche ein und fragten mit Gebeten und Lesungen nach dem Sinn des Leides und der Überwindung des Todes. Die Auflösung geschieht nach christlicher Überzeugung dadurch, dass der Auferstandene Christus zum „Licht der Welt“ wird. Pfarrer i. R. Dr. Michael Th. Schulz sagte vor der Feier, die österliche Tradition in der Kirche am Schlossplatz sei schon 30 Jahre alt. Die Liturgen treten in weißen Gewändern auf, die sakrale Farbe der Auferstehung. Dr. Margot Klee, Prädikantin und Vorsitzende des Marktkirchenvorstands nannte den Wechsel von der Dunkelheit zum Licht in der Kirche einen sie beeindruckenden Moment. In der Schola hat sie wie die Pfarrer Dr. Holger Saal und Dr. Jeffrey Myers bereits mehrfach mitgewirkt.
 
Für Marktkirchenküster Sebastian Vellmar war es allerdings das erste Mal. Es sei gar nicht so leicht, meint er, Licht und Glocken im richtigen Moment einzuschalten. In seiner Verantwortung liegt zudem die Vorbereitung des Abendmahls, - für die etwa 200 Besucher eine Leistung des Zusammenspiels mit den Liturgen. Etwas nervös sei er deshalb zuvor schon gewesen, bekennt der 29-jährige Mitarbeiter. Zum Gelingen trug schließlich Stefanie Menzel bei. Die Sängerin des Marktkirchenchors und Partnerin von Kantor Dr. Thomas J. Frank gestaltete die hohe Osterkerze, die beim Wechsel von Dunkelheit und Licht eine tragende Rolle spielt.
 
In der evangelischen Jugendkirche in Biebrich hatte Dekan Dr. Martin Mencke eine Osternachfeier „Gib Wundern eine Chance“ mit der Einführung einer jungen Mitarbeiterin des Stadtjugendpfarramtes verbunden. Jennifer Kasper wird sich künftig um das Programmangebot in der Oranier-Gedächtniskirche kümmern. Nach wie vor bleibt das Gotteshaus zugleich als Mittelpunkt der Biebricher Gemeinde am Rheinufer bestimmt. Die Jugendlichen stellten „Wunder“ aus ihrem Erfahrungshorizont vor: Gesundheitliche Heilung, Frieden, die Natur, entstehendes menschliches Leben oder einfache Dinge wie der gegenwärtig vermisste Sonnenschein zählten sie dazu. Stadtjugendpfarrerin Astrid Stephan  fasste die Voten mit ihrer eigenen Beobachtung zusammen: „Wer von Wundern erzählt, dessen Augen leuchten.“

Seht auf und erhebt eure Häupter,
weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Ray

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