Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Osterbotschaft

Ostern 2017: „Nicht beherrschen lassen von Hass und Gewalt!“

stock_colors/istockphoto.comMenschen kommen zusammen, um einander Mut zu machen und zu zeigen: „Wir wollen uns nicht beherrschen lassen von Hass und Gewalt - wir halten dagegen!“

Vor dem Hintergrund von Terror und Gewalt macht Kirchenpräsident Volker Jung Mut gemeinsam einzustehen. Die Kraft, die von Jesus ausgeht, bedeute Stärke – Stärke aufeinander zuzugehen und füreinander da zu sein.

epdVolker Jung

Von Kirchenpräsident Volker Jung

Schreckliche Anschläge haben die vergangenen Wochen geprägt. Ich denke an die Opfer des Terrors in St. Petersburg, an die koptischen Christinnen und Christen in Ägypten und die Toten in Stockholm. Was geschehen ist, hat Menschen den Tod gebracht und viele in Angst und Verzweiflung gestürzt. Mich hat sehr beeindruckt, wie die Menschen in Stockholm zusammenkamen, um einander Mut zu machen und zu zeigen: Wir wollen uns nicht beherrschen lassen von Hass und Gewalt, von Terror und Krieg. Eindrucksvoll waren für mich auch die vielen Solidaritätsbekundungen nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Viele zeigten damit, dass es darum geht, sich gegen Aggression und Terror zu stellen“.

Osterbotschaft macht Mut 

Die Osterbotschaft macht genau dazu Mut, denn sie lautet: „Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen!“ Bedrohungen, Verleumdungen, Verdächtigungen, Anklagen, Folter und Gewalt haben nicht das letzte Wort behalten. Der Tod Jesu am Kreuz war nicht das Ende. Gott hat ihn nicht im Tod gelassen. Jesus ist auferstanden von den Toten. Gott hat ihm neues, himmlisches Leben geschenkt. Christinnen und Christen glauben, dass der auferstandene Christus Menschen nah ist – bis auf den heutigen Tag.

Kraft zum Leben 

Dass von ihm Kraft und Leben kommen, die Menschen stark machen. Stark, um nicht zu verzweifeln an Schrecklichem, das immer wieder geschieht. Stark, um allem entgegenzutreten, was Menschen Leid und Tod bringt. Und stark, um als Menschen füreinander da zu sein, als Menschen, die einander helfen – zum Leben in seiner Fülle und Schönheit! 

Dies Gebot haben wir von ihm,
daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1. Johannes 4, 21

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/Gorfer

Zurück zur Webseite >

to top