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Infos zur Wahl

Die Wahlen zum Kirchenvorstand sind die Basis des demokratischen Prinzips in der Kirche

Kirchenvorstandswahlen sind ein evangelisches Markenzeichen, denn die evangelische Kirche baut sich von unten auf. Ihre Leitung liegt in den Händen verschiedener Gremien. Alle Kirchenvorstände werden demokratisch gewählt, ihre Mitglieder treffen die Entscheidungen per Abstimmung und nach dem Mehrheitsprinzip. In der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) legt die Kirchenordnung, eine Art grundlegende Verfassung, diesen Aufbau von der Basis her fest.
Alle sechs Jahre entscheiden die Gemeindemitglieder vor Ort neu über die Vorstände ihrer Gemeinde. Über 10.000 Menschen üben in der EKHN mit ihren knapp 1.200 Kirchengemeinden das Ehrenamt einer Kirchenvorsteherin oder eines Kirchenvorstehers aus.
Diese wiederum wählen nach ihrem Amtsantritt jeweils Delegierte in die Dekanatssynode, das Entscheidungsgremium der Kirche in der Region. Die Dekanatssynoden entsenden dann Mitglieder in die Kirchensynode, das oberste Gremium der EKHN.

Auch Jugendliche können mitbestimmen

Gemeinden sind die Grundbausteine der Kirche. Man kann nicht zur Kirche gehören, ohne Mitglied einer Gemeinde zu sein. Bei den Kirchenvorstandswahlen sind alle Gemeindemitglieder ab 14 Jahren wahlberechtigt. Die Kirchensynode hat im November 2013 eine wichtige Neuerung beschlossen: Erstmals können 14. bis 17-jährige Gemeindeglieder zu Mitgliedern im Kirchenvorstand gewählt werden, und zwar in der Gemeindeversammlung, die vor den Wahlen stattfindet. Diese Jugenddelegierten haben Rechte und Möglichkeiten, die mit denen der anderen Mitglieder im Kirchenvorstand vergleichbar sind, volles Stimmrecht bekommen sie aber erst an ihrem 18. Geburtstag.

Vor Ort oder per Brief wählen

Die Wahlen zu den Kirchenvorständen aller Gemeinden der EKHN finden zum gleichen Zeitpunkt jeweils in den einzelnen Gemeinden statt. Sie werden von einem lokalen Wahlvorstand geleitet und müssen wie bei staatlichen Wahlen den demokratischen Prinzipien der gleichen, freien, allgemeinen, geheimen und unmittelbaren Wahl entsprechen. Die Zahl der zu wählenden Kirchenvorstands-mitglieder richtet sich nach der Größe der Gemeinde und beträgt minimal vier und maximal 21. Die Zahl der Kandidierenden richtet sich ebenfalls nach der Größe der Gemeinde und damit der Zahl der benötigten Kirchenvorstände. Je nach Gemeinde können zwischen fünf und 27 Mitglieder kandidieren. Alle Gemeindeglieder werden schriftlich zur Wahl in das jeweilige Wahllokal eingeladen – in vielen Gemeinden besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, per Briefwahl zu wählen.

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Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/Luoman

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