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Abschied

Abschied bedeutet Ende. Etwas hört auf. Zwar öffnet das den Raum für Neues, aber dieses Neue ist noch ungewiss und fremd. Das Alte ist dagegen bekannt und bedeutsam. Sein Verlust schmerzt – zumindest meistens. Deshalb muss es betrauert werden.
 
Viele haben aber große Angst vor der Trauer. Sie fürchten, dass die Trauer wie ein dunkler Tunnel ohne Ausgang ist. Doch das stimmt nicht. Der Tunnel hat einen Ausgang, der zeigt sich aber erst, wenn man sich auf den Weg der Trauer macht.
 
Jeder Abschied ist endgültig. Selbst wenn es ein Wiedersehen gibt, knüpft man woanders an. So nimmt auch Jesus Abschied vom Leben. Er stirbt am Kreuz, geht in den Tod. Es gibt ein Wiedersehen. Aber Jesus ist nicht mehr derselbe, er ist der Auferstandene. Seine Jüngerinnen und Jünger müssen ihn neu kennenlernen. Dabei entdecken sie ihn als Wegbegleiter zum ewigen Leben.
 
Stephan Krebs
 
 

Wovon habe ich mich schon verabschiedet?

Von …

...meiner Kindheit
...meinen Eltern
...meinem Kinderglauben
...einer Handvoll gescheiterter Beziehungen
...fünf zweiten Zähnen
...Tausend Plänen, die ich nicht mehr realisieren kann
...dem Winter
...diesen Zeilen.

Wovon kann ich mich nicht verabschieden?

Von meiner Hoffnung für die Welt, dass

...sie sich zum Besseren entwickelt
...sie einen Sinn in sich trägt
...in ihr Gott zu finden ist und wirkt
...Jesus Christus lebt
...Gott mein Leben will.

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Christus spricht:
Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.

Lukas 10, 16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/Andesign101

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