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Bergsträßer Ausstellung beim Kirchentag

Fremde. Heimat in prominenter Gesellschaft

C.RuppWir fahren nach Berlin - mit den Flüchtlingsporträts von der Bergstraße und Flüchtlingsrettungswesten von Lesbos, aus denen Tragetaschen gefertigt wurden.

Das Evangelische Dekanat Bergstraße bekommt mit seiner Ausstellung „Fremde. Heimat“ beim Evangelischen Kirchentag in Berlin prominente Gesellschaft. In den Messehallen im CityCube, Ebene 2, Halle B, wo die Bergsträßer Flüchtlingsporträts gezeigt werden, treten unter anderem Bundesinnenminister Thomas de Maizière, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel auf.

bbiewCollage der FlüchtlingsporträtsCollage der Flüchtlingsporträts

Wie kann Verantwortung weltweit geteilt werden? Woran erkennen wir, dass Integration gelingt oder scheitert? Wie verwandelt uns die Einwanderungsgesellschaft? Solche und ähnliche Fragen werden beim Kirchentag  in der Podienreihe „Flucht, Migration, Integration“ thematisiert. Politiker, Wissenschaftler und andere Experten nehmen dazu Stellung. Auch Flüchtlinge und Migranten kommen zu Wort. 

Flucht gestern und heute

Die “Fremde. Heimat“ ist Teil dieser Podienreihe. Die Projektleitung des Kirchentages hatte das Dekanat eingeladen, weil die Ausstellung Flüchtlinge gestern und heute porträtiert. „Wir wollen zeigen, dass Flucht und Migration keine neuen Phänomene sind. Und wir wollen um Verständnis für Menschen werben, die flüchten mussten und zugleich zeigen, dass Integration kein Selbstläufer ist, aber gelingen kann“, erklärt Dekan Arno Kreh. Für die Ausstellung wurden Menschen porträtiert, die nach dem 2. Weltkrieg als Heimatvertriebene eine neue Heimat fanden. Geflüchtete, die vor 20 oder 30 Jahren aus der Fremde kamen und heute integriert sind sowie Menschen, die aktuell aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Eritrea oder Somalia geflohen sind. Ihnen gemeinsam ist, dass sie heute in der Region Bergstraße leben.

Taschen aus Rettungswesten

Einige der porträtierten Flüchtlinge sind bei einer lebensgefährlichen Fahrt über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Daran will das Evangelische Dekanat bei seiner Ausstellung auf dem Kirchentag erinnern. In einem Schlauchboot werden Taschen liegen, die von der griechischen Insel Lesbos stammen. Sie wurden aus Rettungswesten gefertigt, die Flüchtlinge bei ihrer Überfahrt von der Türkei trugen. Die Taschen werden gegen eine Spende (mindestens 37 Euro) abgegeben. Der Erlös kommt „Lesvos Solidarity“ zugute, einer Organisation von griechischen und internationalen Freiwilligen, die die auf Lesbos gestrandeten Flüchtlinge unterstützt.

Die Starkenburg in Berlin

Zum Kirchentag werden bis zu 150.000 Besucher erwartet. Die „Fremde. Heimat“ ist von Donnerstag, (25. Mai) bis Samstag (27. Mai) jeweils durchgängig von 10.30 Uhr bis 18 Uhr in den Messehallen (CityCube) zu sehen. Damit „Fremde“ eine Ahnung bekommen, wo die „Heimat“ des Evangelischen Dekanats Bergstraße ist, wird in der Ausstellung auch ein Bild von der Starkenburg samt Weinberge zu sehen sein.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft / noch seine Güte von mir wendet.

Psalm 66, 20

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto, Vectoring

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