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Bericht von der Dekanatssynode

Neues Kita-Trägermodell steht in den Startlöchern

Haushaltsbeschlüsse und personelle Entwicklungen, die gemeindeübergreifende Trägerschaft für evangelische Kindertagesstätten sowie der Schutz von Kindern und Jugendlichen waren neben dem Schwerpunkt „Umgang mit Populismus“ Themen bei der vierten Tagung der IX. Synode des Evangelischen Dekanats Rodgau.

Lob gab es gleich von mehreren Seiten für die Haushaltsführung des Dekanatssynodalvorstands: Matthias Kessler, Leiter der Evangelischen Regionalverwaltung Starkenburg-Ost, würdigte Transparenz, Etatplanung und -disziplin beim Haushalt 2016. Dieser schließt bei Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen mit einem Volumen von 2.395.817,02 Euro.

Fast 30 Prozent des Etatvolumens beansprucht dabei der Betrieb der Evangelischen Krabbelstube „Unterm Regenbogen“ im Dietzenbacher Haus der Kirche. Insgesamt konnte das Dekanat noch 6.449,96 Euro auf die hohe Kante legen, was die zumeist zweckgebundenen Rücklagen auf einen Betrag von 1.227.668,11 Euro ansteigen lässt.

Zuvor hatte das Rechnungsprüfungsamt der Landeskirche schon die Jahresrechnung 2015 genehmigt und die „sparsame Mittelbewirtschaftung und genaue Haushaltsplanung“ begrüßt.

Dekan Tag: Gemeindeübergreifende Trägerschaft für evangelische Kindertagesstätten „auf einem wirklich guten Weg“

Zufrieden zeigte sich Dekan Carsten Tag in seinem Bericht an die Synode mit der Umsetzung der gemeindeübergreifenden Trägerschaft für Evangelische Kindertagesstätten: Die Ausschreibungen für Geschäftsführung und Sachbearbeitung“ waren erfolgreich, berichtete Dekan Tag. Noch im Oktober würden Bewerbungsgespräche geführt. Auch die beteiligten Kommunen unterstützten, so Dekan Tag weiter, das Vorhaben.

Zudem wählte die Dekanatssynode den Vorstand, der dessen Arbeit begleiten soll: Ihm gehören neben Dekan Tag die Heusenstammer Pfarrerin Susanne Winkler sowie Karola Bicherl, Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte „Am Kiefernhain“ in Hainburg an.

Wie bereits berichtet, sollen etliche der Verwaltungsaufgaben, mit denen sich derzeit Kitas, Krippen und Kirchenvorstände befassen müssen, auf Dekanatsebene gebündelt und an eine gemeinsame Geschäftsführung abgegeben werden. Die inhaltliche Verantwortung, etwa konzeptionelle oder religionspädagogische Arbeit, soll weiterhin bei den Einrichtungen und in den Kirchengemeinden bleiben.

Bis dato sechs der bestehenden zehn Kindertagesstätten werden das Angebot des Evangelischen Dekanats Rodgau gemäß Beschlüssen der Kirchenvorstände wahrnehmen: die Einrichtungen in Rodgau-Jügesheim und Nieder-Roden, Hainburg, Heusenstamm sowie in Hanau/Klein-Auheim. Ohnehin bereits in Trägerschaft des Dekanats befindet sich die Evangelische Krabbelstube „Unterm Regenbogen“ im Haus der Kirche am Dietzenbacher Theodor-Heuss-Ring, die in 2018 um drei Gruppen für Über-Dreijährige im Erdgeschoss des Gebäudes erweitert werden soll.
„Wir sind auf einem wirklich guten Weg“, so Dekan Tag, der davon ausgeht, mit dem neuen Trägerschaftsmodell im ersten Quartal 2018 an den Start gehen zu können.

Entspannte Personalsituation

Auch die Personalsituation ist nach Angaben von Dekan Tag relativ entspannt: Neben dekanatsweit einer vakanten, aber bereits ausgeschriebenen Pfarrstelle in Obertshausen sind aktuell alle Pfarrstellen besetzt. Ende November wird Pfarrer Patrick Smith aus der Mühlheimer Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zur Evangelischen Studierendengemeinde Frankfurt wechseln. Hier ist das Ausschreibungsverfahren in der Vorbereitung. Zum 1. Januar wird Pfarrer Graf seinen Dienst in Nieder-Roden und als Vakanzvertretung in Obertshausen beginnen; Ralf Feilen, Regionalpfarrer für Vertretungsdienste, wird vorübergehend in Mühlheim die Amtsgeschäfte übernehmen.

Nach Besetzung der Stellen im Gemeindepädagogischen Dienst in Obertshausen und Heusenstamm sind aktuell noch die beiden Stellen in Rodgau/Dudenhofen und Nieder-Roden vakant.  
Den gesamten Bericht des Dekans an die Synode können Interessierte hier nachlesen.

Kindesschutz im Dekanat

Dekanatsjugendreferent Boris Graupner, einer der beiden Kinderschutzbeauftragten des Evangelischen Dekanats Rodgau, warb für die Kinderschutzschulungen des Kirchenkreises am 14. November dieses sowie am 20. Februar, 12. Juni und 20. Juni nächsten Jahres.

Nachdem alle Kirchengemeinden des Dekanats inzwischen ihr Kinderschutzkonzept verabschiedet haben, wollen Graupner und seine Kollegin Elke Preising neben Fortbildung auch für Vernetzung sorgen. Auch ein Thementag zur Nutzung von digitalen Medien sei für 2018 geplant.

Zufrieden zeigte sich der Präses der Dekanatssynode, Bernhard Rücker, mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Herbsttagung: „Dahinter steckt immer eine Menge an Arbeit, sodass allen Mitarbeitenden wie auch der gastgebenden Kirchengemeinde Obertshausen herzlich zu danken ist.“

Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.

Jeremia 17,24

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von ESA_NASA

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