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„Finde ich meinen Weg oder findet mein Weg mich?“

Theologischer Studientag für Jugendliche in Gießen

Markus IhleWas mache ich mit meinem Leben? Theater beim Theologischen Studientag für Schüler

Drei Fragen beschäftigen Jugendliche besonders intensiv: Wo ist das nächste WLAN? Wo gibt es eine Steckdose zum Aufladen des Smartphones? Was mache ich mit meinem Leben? Zumindest bei der Beantwortung der letzten Frage kann die Evangelische Kirche Jugendliche unterstützen. Deshalb lädt sie in Oberhessen Oberstufenschüler inzwischen regelmäßig zu Theologischen Studientagen ein, zuletzt am 1. März in Gießen. Motto des Tages: Finde ich meinen Weg oder findet mein Weg mich?

Beim Begegnungstag ging es nicht um klassische Berufsberatung. Die mehr als 100 Jugendlichen, vorwiegend angehende Gießener Abiturienten, hörten von Lebenswegen, die nicht gradlinig oder planbar waren. Den Schülerinnen und Schülern sollte der Druck genommen werden, sich mit 16 oder 17 Jahren für einen Beruf oder einen Lebensentwurf entscheiden zu müssen, der sie für den Rest ihres Lebens glücklich machen soll.

Lebensgeschichten

Mut sollte den Jugendlichen mit einem kurzen Theaterstück gemacht werden. Der gelernte Zimmermann und Architekt Richard Betz erzählte seine Geschichte - wahr und erfunden zugleich. Angelehnt an das Märchen vom Hans im Glück erzählte er die bewegte Lebensgeschichte von Paul: hoch aufgestiegen als Banker jongliert er mit Millionen, dreht sich um sich selbst und das wovon er glaubt, was in der Gesellschaft zählt: Macht, Geld, Einfluss. Bis er alles verliert: sein Geld, seine Freiheit und seine große Liebe. Langsam aber sicher folgt die Besinnung auf das, was für ihn wirklich zählt – mit „Herz und Hand“ unterwegs sein, etwas selbst und real erschaffen, sich Zeit nehmen für diejenigen, die ihm wichtig sind, sich auf Neues einlassen und mit dem Alten versöhnen.

Den Veranstaltern, Religionspädagogen und Theologen aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, ist es wichtig, Jugendliche auch auf eine spirituelle Dimension in ihrem Leben hinzuweisen. Nicht alles, was einem im Leben widerfahre, liege in der eigenen Hand. Gott kenne die Wege der Menschen und stehe ihnen bei, mit Krisen umzugehen und neue Perspektiven zu eröffnen.

Davon berichten auch weitere Gäste: Die Gießener Berufsberaterin Heike Scherneck, Lisa Häberle eine junge Journalistin Lisa Häberle, die von ihren Erfahrungen in Kenia berichtete oder der Pfarrer Joachim Sylla, der erst nach einem langen Anlauf Theologie studiert habe.

Anschließend setzten sich die Schülerinnen und Schüler in den Räumen der Gießener Petrusgemeinde mit den Gästen in Kleingruppen zusammen, um sie intensiv befragen zu können. Wegweiser aus Holz, die am Ende beschriftet werden helfen, die Gedanken zu sammeln und werden beim abschließenden Reisesegen vor dem Altar in der Kirche abgelegt. Die Jugendlichen werden sich mit den angerissenen Themen weiter im Religionsunterricht beschäftigen.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

1. Petrus 1, 3

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto, shironosov

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