„Augen auf für das Reich Gottes.“ Ein Bericht der Kirchentagsgruppe aus Bad Vilbel

„Es war ein besonderes Erlebnis: viele Menschen, viele Kulturen und doch eine große Gemeinschaft.“ So beginnt das Fazit der Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Vilbel. Sie berichtet von ihren Eindrücken beim Dresdner Kirchentag: „Der Kirchentag ist ein großer christlicher Vergewisserungsprozess für unsere ganze Gesellschaft“.  Oder: „Da wo Liebe beginnt, ist schon ein Stück Himmel auf Erden!“ Lesen Sie den ganzen Bericht. Weiterlesen

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Am Montag danach: Der Kirchentag klingt nach

Was bleibt vom Kirchentag am Tag danach? Die Kirchentagserlebnisse wirken nach. Auch wenn die Feiertage vorbei sind und der Alltag wieder einkehrt, die Erkenntnisse und Erfahrungen bleiben. Der Evangelische Kirchentag bringt die Evangelische Kirche weiter. „Die Welt ist nicht ohne Gott, Gott ist nicht ohne Welt.“ Das klingt nach und bleibt. Weiterlesen

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Ein Fazit und das Bloggerteam sagt: Tschüß!

Nein, zum Thema Deutsche Bahn werde ich nicht mehr sagen. Ich habe nämlich heute in genau  so einem ICE gesteckt, der in Erfurt 70 Minuten stand weil die Klimaanlage kollabierte. Nicht kollabiert ist das Bloggerteam: Christian Weise, Martin Reinel und Reinhard Völker haben vier schöne Tage und sehr kurze Nächte in Dresden erlebt. Ein erstes Fazit von meiner Seite: dieser Kirchentag war wirklich in der Stadt präsent. Überall fanden Veranstaltungen statt – und das war gut so. Weniger gut waren die fast immer überfüllten Hallen und Kirchen. Denn so viele Menschen, fast 125.0000 (!), waren seit über 25 jahren nicht mehr auf einem Kirchentag. Die Sonne hat uns alle erwärmt und die Stimmung war durchweg heiter. Etwas mehr Protest hinsichtlich Fukushima, Stuttgart 21 und Afghanistan hätte ich mir aber im öffentlichen Raum gewünscht. Das hat leider gefehlt, wie auch ein eigenes geistliches Zentrum für spirituelle Angebote jenseits des Kopfes. In zwei Jahren schippert der Kirchentag die Elbe abwärts nach Hamburg. Dann sehen  und hören wir uns wieder – bis dahin sei der Segen Gottes mit uns allen. Danke für´s Reinschauen. Tschüß sagt das Blogger-Team und Reinhard Völker!

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Danke 4 travelling Deutsche Bahn

Es wäre auch zu schön gewesen…da fährt man erst vier Stunden nach Ende des wundervollen Abschlussgottesdienstes und dann das. Ein knall voller Bahnsteig, und keine Nummerierung der Wagen. Einen Waggon hat man gleich ganz verschlossen, weil angeblich die Klimaanlage nicht geht…in den anderen Waggons beträgt die Temperatur aber auch schon 42 Grad…Tendenz steigend.. Ach ja, der Bistrowagen ist heute ausnahmsweise nicht mit dabei und sonst gibt es auch niemanden der kulinarisch an die aufgehitzten Passagiere denkt. Hin und wieder kann man sich ein lauwarmes Wasser bei der Schaffnerin erkämpfen. Thank u 4 travelling with Deutsche Bahn kann man da nur sagen…

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Beeindruckende Kulisse

was auch immer man für ein Programm sich ausgesucht hatte. Eines hatten alle, die Impressionen der beeindruckenden Silhoutte Dresdens. So viel Geschichte und eindrückliche Bauwerke haben sich in die Herzen der Kirchentagsbesucher eingeprägt. Der Kirchentag hat geredet und es liegt nun an 140.000 Menschen zu Hause zu handeln. “der Kirchentag muss nicht politischer oder frommer werden, er ist beides, so die scheidende Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Und das ist auch gut so. Auf Wiedersehen in Hamburg.

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Dresden-Blues

Der Kirchentag neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Die ersten Stände und Zelte in der Dresdner Innenstadt werden abgebaut. Es liegt Abschied in der schwülen Sommerluft. Wie schnell doch immer wieder so ein Großereignis vorbei ist. Noch einmal aber freue ich mich auf das politische Nachtgebet mit Fulbert Steffensky und den leicht blusigen Abschlussegen mit Fritz Baltruweit und Band und dem schönen Kerzenmeer -  dann heißt es ab ins Bett und morgen der Elbstadt ein herzliches Dankeschön sagen und Fazit ziehen. Obwohl, vielleicht gehe ich nach dem Abendsegen noch eine Runde in die Russendisko mit Wladimir Kaminer und lass es mal so richtig krachen auf dem Kirchentag. In diesem Sinne: Gute Nacht Freunde!

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“Kirche ist kein Rotary-Club Gottes!”

Diese deutlichen Worte fand der bekannte Bestsellerautor über Spiegelneuronen und Empathie – der Neurobiologe Joachim Bauer. Wissenschaftliche Studien hätten belegt, dass Menschen mit Sorgen und Zukunftsängsten früher stürben. Daher sei es wichtig, so der Forscher, dass man dem Burn-out frühzeitig vorbeuge und für Entschleunigung in seinem Leben sorge. Denn bei einer anderen Studie hätte sich gezeigt, dass nur Menschen, die achtsam und langsam liefen (!), diese mehr Mitgefühl für Notleidende am Straßenrand gezeigt hätten, obwohl eine Kontrollgruppe, die schneller lief, zuvor den Text über den barmherzigen Samariter gelesen hätte. Auch ich habe heute für meine Entschleunigung gesorgt. Einer großen Fahrradtour entlang der Elbe und von Hellerau entlang der Prießnitz durch einen zauberhaften Märchenwald. Mein Geheimtipp für alle Dresdenbesucher…und hier war auch mein Herz!

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Ehepaar Schneider auf dem roten Sofa

Für Anne Schneider verkörpert ihr Mann, der Ratsvorsitzende der EKD, Dr. Nikolaus Schneider “das Ideal der EKD”. Margot Käßmann und Nikolaus Schneider seiene für sie das Dreamteam der EKD gewesen, von daher habe es ihnen beiden “sehr zu schaffen gemacht, dass das plötzlich kaputt war”, sagte Anne Scheider auf dem roten Sofa der Medienmeile.

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Integration ist echtes Sich-Begegnen. Wie Begegnungen zwischen Migrationskirchen und einheimischen Kirchen gelingen.

Presbyterianische Christen aus dem Iran, die in Berlin leben. Indonesische Protestanten in Rhein-Main. Pfingst-Christen der „Living Word Ministries“ in Bremen, eine „afrikanisch-pentecostale“ Gemeinde gebürtig in Nigeria. Sie stehen beispielhaft für christliche Kirchen, die in engen Beziehungen zu deutschsprachigen Gemeinden stehen. Die „Podienreihe Migrationskirchen“ in der Technischen Universität versucht in englischer und deutscher Sprache Beziehungen zwischen einheimischen Kirchen und Gemeinden von Migrantinnen und Migranten zu beschreiben. Wie sehen gelungene Begegnungen zwischen Migrations- und Landeskirchen? Kirchenpräsident Volker Jung vertritt die deutschen, evangelischen Kirchen und erläutert gelungene Integrationsmodelle aus der EKHN. Weiterlesen

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Ska Gospel goes Gerechtigkeit

Wenn eine großer Kirchentagsgospelchor in einem Stadion auftritt, dann ist das toll,. Wenn dann noch drei gute Gospelchöre mit jahrelanger Bühnenerfahrung und guten Solisten auftreten, dann ist das spitze.
Wenn dann noch das Enfant terrible der Rockmusik, die vor nicht allzu langer Zeit getaufte Nina Hagen auftritt, dann ist das atemberaubend.
Sie sang die stilistische Kalviatur rauf und runter. Stücke vom aktuellen Album gleichermaßen, wie einzigartig verfremdete Gospels, Spirituals oder vertonte Lieder von Bertholt Brecht oder von Wolf Biermann. Seit ihrer “Bekehrung” zum Christentum steht sie aber kaum noch auf einer Playlist der Radiosender. Die Live-Bühne also eine kostbare Gelegenheit, der schrillen Frau und ihre Musik und texte näher zu kommen.
Gepaart mit einer sehr guten Licht Choreografie ein erfüllender Abend von Brot für die Welt – unter dem Titel “Gospel goes Gerechtigkeit”.

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