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Zentrale Feier 31. Oktober in Mainz

Start in 500 Jahre Reformation mit Buchkritiker, Bibel und Bachchor

EKHN/RahnBringt Druckfrisches an die Zuschauer: Fernsehmoderator Denis ScheckBringt Druckfrisches an die Zuschauer: Denis Scheck. Der Fernsehmoderator und gelernte Übersetzer ist zu Gast im zentralen Reformationsgottesdienst 2016 mit der neuen Lutherbibel.

Die zentrale Feier der hessen-nassauischen Kirche zum Reformationstag läutet in der Mainzer Christuskirche das Jubiläumsjahr zu 500 Jahren Thesenanschlag ein. Den traditionellen Festvortrag hält der Literaturkritiker Denis Scheck über die neue Lutherbibel.

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Christuskirche Mainz Christuskirche in Mainz - Innenansicht
EKHN/Günther SchwieringDenis ScheckDenis Scheck

Mainz / Darmstadt, 19. Oktober 2016. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) läutet ihr Festjahr zu 500 Jahren Reformation am 31. Oktober in Mainz ein. Bei dem zentralen Festakt der hessen-nassauischen Kirche werden am 31. Oktober ab 18 Uhr in der Mainzer Christuskirche (Kaiserstraße 56) unter anderem der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung, der Mainzer Diözesanadministrator Dietmar Giebelmann und der Fernsehmoderator und Literaturkritiker Denis Scheck erwartet. Die Veranstaltung ist öffentlich und Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Zum Festakt haben bereits rund 500 Gäste aus Gesellschaft, Kirche und Politik ihr Kommen zugesagt. Der 31. Oktober 1517 gilt als Beginn der Reformation. Der damalige Mönch Martin Luther hatte an diesem Datum seine 95 glaubenskritischen Thesen veröffentlicht und in der Folge die Reformation ausgelöst.

Reformationstag mit Kirchenpräsident und ökumenischen Gästen

Die Festveranstaltung beginnt mit einem Gottesdienst, in dem Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung die Predigt hält. Die Liturgie gestalten unter anderem der Propst für Rheinhessen, Klaus-Volker Schütz, die Mainzer Pfarrerin Bettina Klünemann, Mitglieder der Christuskirchengemeinde und ökumenische Gäste. Daneben sind der Bachchor und das Bachorchester Mainz unter der Leitung von Ralf Otto mit Werken von Johann Sebastian Bach zu hören. Die Orgel spielt Hans-Joachim Bartsch. Der Mainzer Diözesanadministrator Dietmar Giebelmann wird mit einem Grußwort erwartet. Der hessen-nassauische Präses Ulrich Oelschläger moderiert den Abend.

Literaturkritiker und Fernsehmoderator Denis Scheck ist Festredner

Den traditionellen Festvortrag im Anschluss an den Gottesdienst hält in diesem Jahr der ARD-Fernsehmoderator und Literaturkritiker Denis Scheck. Der Träger des Deutschen Fernsehpreises von 2011 und des Bayerischen Fernsehpreises von 2013 spricht zur neuen Übersetzung der Lutherbibel, die gerade auf der Frankfurter Buchmesse erschienen ist. Seinen Beitrag stellt er unter ein Zitat von Martin Luther selbst: „Das Wort sie sollen lassen stahn und keinen Dank dazu haben“. Seit 13 Jahren ist Scheck Moderator des ARD-Literaturmagazins „Druckfrisch“. Ab dem Jahr 2014 moderierte er auch die Sendung „Lesenswert“ im SWR. Der gebürtige Schwabe Jahrgang 1964 zählt hierzulande zu den scharfzügigsten und zugleich charmantesten Buchkritikern. Die Medien nennen den studierten Germanisten, Zeitgeschichtler und Politikwissenschaftler bisweilen auch den einzig verbliebenen deutschen „Literatur-TÜV“. Zuletzt kritisierte er die Verleihung des Literaturnobelpreises an den Musiker Bob Dylan als „Witz“. Das Nobelpreiskomitee hätte die Auszeichnung genauso gut an Donald Duck verleihen können, aber offenbar die Telefonnummer der Comic-Figur nicht parat gehabt, so Scheck.

Hintergrund: Reformationsfeier

Am 31. Oktober erinnern Protestanten in aller Welt an den Beginn der Reformation durch Martin Luther und die Gründung der evangelischen Kirche vor fast 500 Jahren. Zum 22. Mal veranstaltet die EKHN einen Festakt anlässlich des Reformationstags. Bei der Feier blickt stets auch eine bekannte Persönlichkeit mit einem besonderen Fokus auf das protestantische Leben in der Gesellschaft. Bislang zählten unter anderem der frühere DDR-Ministerpräsident Lothar de Mazière, der vormalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, die ZDF-Journalistin Gundula Gause oder der Filmregisseur Nico Hofmann zu den Referenten.

 

 

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

2. Korinther 5, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/Pali Rao

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