Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Pilgern: Tipps für den Start

Marianne J. / pixelio.de

Foto: © Marianne J. / pixelio.de (www.pixelio.de)

Menschen, die anfangen zu pilgern, haben es unter Umständen leichter, wenn sie mit andern zusammen pilgern und eine Struktur vorfinden, die sie mit auf den Weg nimmt. So müssen sie sich weder um die Wegführung kümmern, Karten lesen, Schilder suchen, noch die geistliche Seite des Pilgerns selbst gestalten. Gut ist es, sich vorher einzulaufen, gute Schuhe und leichtes Gepäck zu haben. Schon das Packen kann eine geistliche Übung sein: was brauche ich wirklich zum Leben? Worauf kann ich verzichten? Wie mache ich es mir leichter? Wer alleine geht, sollte mit dem Karten lesen vertraut sein und sich nicht zu sehr auf die Schilder am Wegrand verlassen.

Fragen vor dem Start

Für den Start ist wichtig, sich klar zu machen, was mich auf den Weg bringt. Ein paar Fragen formulieren: Was suche ich? Gibt es etwas, das mich zurzeit beschäftigt und umtreibt? Will ich etwas klären? Was bestimmt meinen Alltag? Bin ich damit zufrieden? Welche Ziele habe ich für mein Leben? Wenn ich den Pilgerweg mit meinem Lebensweg vergleiche, auf welchem Abschnitt bin ich jetzt? Wie ist es mit mir und Gott? Was trägt mich im Leben? Oder ist es einfach Neugier, Offenheit und sich überraschen lassen – das ist auch möglich.

Sich offen und wach auf den Weg begeben

Viele Menschen gehen mit einer bestimmten Sehnsucht los, manche vielleicht eher mit einem diffusen Wunsch nach Veränderung oder einem Wunsch, dass sich dieses oder jenes Problem auf dem Weg lösen möge oder eine Entscheidung sich anbahnt. Wer offen und wach auf den Weg geht, kann kaum enttäuscht werden. Zu klare Erwartungen sind dagegen eher hinderlich.

Geistlich begleitet sein

Pilgern ist ein Wagnis, weil man unter anderem sich selbst begegnen kann, auch den unangenehmen oder verdrängten Seiten. In einer Gruppe, die geistlich geleitet und begleitet wird, gibt es zumindest die Möglichkeit, sich dann jemandem anzuvertrauen, der oder die es für sich behält. Das ist ein Schutzraum, der vielen hilft.

Diese Seite:Download PDFDrucken

Das Gesetz ist durch Mose gegeben;
die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden."

Johannes 1, 17

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStock-baona

Zurück zur Webseite >

to top