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Warum in den Gottesdienst gehen?

EKHNGottesdienstbesucher mit LuftballonsGute Stimmung während des Pfingst-Gottesdienstes unter freiem Himmel

Im Gebiet der EKHN feiern über 1.100 Gemeinden jeden Sonntag und bei vielen anderen Gelegenheiten Gottesdienste. Dabei nehmen die Besucher und Besucherinnen unterschiedliche Impulse mit nach Hause. Jede Gemeinde, jede Kirche, jeder Pfarrer und jede Pfarrerin verleihen dem Gottesdienst eine eigene Prägung. Er bietet die Gelegenheit für einige Zeit aus dem familiären und beruflichen Alltag herauszutreten und Anregungen aufzunehmen, für die sonst keine Zeit bleiben: Steckt mehr hinter dem, was mein Auge sieht? Gibt es etwas, in dem ich aufgehoben bin? Worauf kommt es im Leben an?

Das eigene Leben aus einer anderen Perspektive sehen

Im Gottesdienst steckt die Möglichkeit, von einer anderen Perspektive auf das eigene Leben zu blicken. Die Gebete, Lieder oder die Predigt können Anregung sein, bestimmten Bereichen im Leben eine andere Richtung zu geben. Bei manchem hinterlässt der Gottesdienst das Gefühl von Gelassenheit, innerer Reinigung und positiver Stimmung. Vielen tut ein Gottesdienst einfach gut.

Gemeinsame Suche nach Gott

Während der Feier des Gottesdienstes konzentriert sich die Gemeinde auf Gott: Für den Dienst, den Gott den Menschen erweist, loben sie ihn, beten ihn an und danken ihm dafür. Die Erfahrungen von Leid, Trauer, Schuld und Vergebung haben im Gottesdienst ihren Platz. Damit ist der Mensch nicht allein: Der Gottesdienst stiftet Gemeinschaft. Er ist Ort für Menschen, die gemeinsam auf der Suche nach Gott sind. Oft gibt es im Anschluss Angebote, wie ein Kirchencafé, das Platz für persönliche Gespräche bietet.

Warum feiern Christen am Sonntag den Gottesdienst?

Christen begehen ihren Gottesdienst am Sonntag, dem ersten Tag der Woche, weil er als Tag der Auferstehung Jesu gilt („Ostersonntag“). Jesus selbst feierte den Tag zu Ehren Gottes nach jüdischer Tradition am Sabbat (Samstag), dem letzen Tag in der Woche. Der Grund: Auch Gott ruhte am siebten Tag, nachdem er an den vorangegangenen Tagen die Welt erschaffen hat; so berichtet es der Schöpfungsbericht im 1. Buch Mose.

Viele Kirchengemeinden feiern auch Gottesdienste in neueren Formen. Dort können sich Besucherinnen und Besucher beispielsweise mit eigenen Beiträgen bei einer Talkshow beteiligen oder den rockigen Klängen einer christlichen Band lauschen. Diese Gottesdienste folgen in der Regel nicht der traditionellen Liturgie, sondern haben unterschiedliche, „zeitgemäße“ Ordnungen. Oft beschäftigen sie sich mit einzelnen Fragestellungen oder Lebensthemen und werden meist von einem Gottesdienstteam vorbereitet.

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Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben,
und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2, 8

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von bebo

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