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95 Anschläge

S.Fischer VerlagBuchcover mit gezeichnetem Notebook, mit in die Tastatur geschlagenen Nägeln

Thesen für die Zukunft

„Aus Liebe zur Wahrheit ...“, so beginnt Martin Luther seine 95 Thesen, mit deren Anschlag an die Wittenberger Schlosskirche er die Welt verändert hat. Das Literaturhaus Frankfurt und die EKHN Stiftung wollen dazu beitragen, die Erinnerung an den Mut und den Impetus Luthers und an die Umwälzung, die sein Thesenanschlag ausgelöst hat, wachzuhalten. Deshalb geben beide Institutionen im S.Fischer-Verlag gemeinsam ein Buch heraus, das ebenfalls 95 Thesen versammelt, formuliert von 95 Stellvertretern unserer Gesellschaft, die ganz unterschiedlichen Arbeits- und Lebenswelten angehören und mehrere Generationen repräsentieren. Mit dabei sind unter anderem: Thea Dorn, Edgar Selge, Wolfgang Huber, Caroline Link, Wolfgang Thierse, Arno Geiger, Juli Zeh.

Im Geiste der Reformation

Die Reformation sei nicht allein Sache der evangelischen Kirche, schreiben die Herausgeber Hauke Hückstädt und Friederike von Bünau im Vorwort. Die Reformation habe eine weit über die Kirche hinausgehende gesellschaftspolitische Bedeutung. Und es entspräche dem reformatorischen Geist, "wenn ganz unterschiedliche Menschen dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, ihre eigenen Thesen zu formulieren. Über das, was sie beunruhigt, was ihnen in ihrem Beruf oder ihrem persönlichen Leben ein drängendes Anliegen ist, was sie verändert sehen möchten. Darüber nachzudenken, es in Worte zu fassen, zuzuspitzen, damit in die Öffentlichkeit zu treten und Verständigungen zu suchen – das war und bleibt der Antrieb der Reformation."

95 Anschläge – Thesen für die Zukunft

Herausgegeben von: Hauke Hückstädt und Friederike von Bünau

Verlag S. Fischer, Hardcover, € 20,00  |  ISBN: 978-3-10-397292

Buchpräsentation

Das Buch erscheint am 23. Februar 2017 im S. Fischer Verlag. Am Vorabend des Erscheinens, am Mittwoch, 22. Januar, lesen und diskutieren der Kulturbeauftrage der Evangelischen Kirche Johann Hinrich Claussen, die Autorinnen Thea Dorn und Ines Geipel, sowie der Philosoph Harald Lesch im Literaturhaus Fankfurt am Main ab 19.30 Uhr.
Die Karten für die Veranstaltung sind bereits ausverkauft, an der Abendkasse sind eventuell noch Restkarten erhältlich.

 

Kurz-Lesungen auf hr2 kultur

hr2-kultur sendet Lesungen aus "95 Anschläge – Thesen für die Zukunft" ab dem 20. Februar immer werktags von 11:55 bis 12:00 Uhr.

Montag, 20. Februar:
Jagoda Marinić: Nicht weniger als die Welt neu erzählen

Dienstag, 21. Februar:
Thea Dorn: Früher einmal begegnete der Mensch den Widrigkeiten des Lebens mit Mut oder Demut – heute genügt es, wenn er „Zumutung!“ schreit 

Mittwoch, 22. Februar:
Christoph Markschies: Man darf sich etwas trauen!

Donnerstag, 23. Februar:
Johann Hinrich Claussen: "Gott ist nicht zu gebrauchen"

Freitag, 24. Februar:
André Herzberg: "Nur mit Gott bekomme ich Frieden in mir"

Montag, 27. Februar:
Hartmut Rosa: Unsere Grundhaltung der Welt gegenüber muss sich ändern: An die Stelle des Sehens und Beherrschens sollte ein Hören und Antworten treten 

Dienstag, 28. Februar:
Edgar Selge: Passivität ist schöpferisch!

Mittwoch, 1. März:
Franz-Peter Gillig: Muße vertragen wir nur als Mittel zum Zweck

Donnerstag, 2. März:
Andrea Stoll: Wir brauchen Kinder, die die Welt auf den Kopf stellen können

Freitag, 3. März:
Caroline Link: Perspektivwechsel als Unterrichtsfach!

Montag, 6. März:
Rainer Forst: Toleranz kann eine Tugend des Respekts, aber auch eine Beleidigung sein 

Dienstag, 7. März:
Wolfgang Thierse: Integration im Einwanderungsland Deutschland gestalten wollen heißt, sich darüber verständigen müssen, wer wir Einheimischen, wir Deutschen sind und sein wollen

Mittwoch, 8. März:
Ahmad Mansour: Der Islam gehört zu Deutschland: Eben deswegen muss er diskutiert, kritisiert und reformiert werden

Donnerstag, 9. März:
Abdul-Ahmad Rashid: Der Islam gehört noch nicht zu Deutschland

Freitag, 10. März:
Rasha Khayat: Schluss mit dem Selbstbetrug – Deutschland ist ein rassistisches Land!

Montag, 13. März:
Rena Tali: Die arabischen Länder müssen säkularisiert werden

Dienstag, 14. März:
Engelhard Mazanke: Die Flüchtlingskrise ist nicht zu Ende, Einwanderung wird zum Dauerzustand

Mittwoch, 15. März:
Jörg Baberowski: Offene Gesellschaften beziehen ihre Kraft nicht aus moralischen Geboten, sondern aus der Durchsetzung staatlicher Ordnung

Donnerstag, 16. März:
Horst Dreier: Der Staat ist der wichtigste Garant unserer Freiheit – und ihr größter Widersacher

Freitag, 17. März:
Michael Wolffsohn: Demokratie muss wehrhaft sein, Toten hilft die Freiheit nicht

Montag, 20. März:
Marina Weisband: Wir müssen den Dummen mehr Macht geben

Dienstag, 21. März:
Oliver Brüstle: Demokratie ohne Bürgerwissen ist wie Fliegen ohne Flugtraining

Mittwoch, 22. März:
Werner Schulz: Politik ohne Leidenschaft ist und bleibt blutarm

Donnerstag, 23. März:
Wilhelm Vossenkuhl: Wenn die Kraft zu humanitärem, moralischem Handeln in westlichen Demokratien weiter nachlässt, ist China das Modell der Zukunft

Freitag, 24. März:
Christoph Giesa: Die Demokratie wird mit demokratischen Mitteln abgeschafft

Montag, 27. März:
Cornelia Richter: Deutschland ist Entwicklungsland

Dienstag, 28. März:
Claudia Kempfert: Die Energiewende ist billig zu haben. Und mit ihr der Weltfrieden

Mittwoch, 29. März:
Margarete Bause: Ökologie ist Weltbürgerbewegung

Donnerstag, 30.März:
Christian Fries: Unser täglich Brot gib uns heute, oder doch lieber nicht?

Freitag, 31. März:
Sina Trinkwalder: Der Preis einer globalisierten Shareholder-Wirtschaft ist der Verlust von Verantwortung: eine asoziale Welt

Montag, 3. April:
Ellen Ueberschär: Gott ist unberechenbar

Dienstag, 4. April:
Margret Wintermantel: Die Globalisierung wird uns auseinandertreiben - wenn wir es nicht schaffen, sie zu gestalten

Mittwoch, 5. April:
Friedrich von Metzler: Die Verantwortlichen in der Wirtschaft sollten bei ihrem Tun nicht nur fragen, ob etwas legal ist, sondern auch, ob es legitim ist.

Donnerstag, 6. April:
Michaela Rehm: Die Pflicht ist tot? Nein: Wir sollten uns gegenseitig moralisch in die Pflicht nehmen

Freitag, 7. April:
Martin Hose: Tugend, das beharrliche Arbeiten an sich selbst, muss das Ziel von Bildung sein

Wird fortgesetzt …

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Christus spricht:
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

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