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Einzigartiges Ambiente der Hochzeitskirchen entdecken

Marcel SommerSektumtrunk nach dem feierlichen Traugottesdienst in der Evangelische Johanneskirche in Erbach im Rheingau

„Die Kirche ist einfach Wahnsinn, man kann gar nicht dran vorbeifahren, ohne sie anzuschauen“, schwärmt Patricia Frankenbach, als sie im weißen Brautkleid vor das Portal der Johanneskirche tritt. Die gebürtige Freiburgerin und ihr Mann Johannes Frankenbach haben im April geheiratet. Für die Hochzeit haben sie sich die Johanneskirche in Eltville-Erbach ausgesucht – eine der beliebtesten Hochzeitskirchen in Hessen-Nassau. Die neu-gotische Kirche liegt zwischen den Weinbergen des Rheingaus. Dank ihrer sonnengelben Fassade mit weißen Marmorverzierungen kann man sie schon von weitem sehen – sogar von der anderen Rheinseite aus strahlt sie dem Betrachter entgegen.

In der Johanneskirche heiraten pro Jahr zwischen 50 und 60 Paare. Die Mehrheit davon kommt von außerhalb, weiß Gemeindepfarrer Dr. Frank Löwe: „Das hat vor allem mit der schönen Landschaft zu tun und mit den guten Möglichkeiten, hier feiern zu können: Es gibt hier alles von der einfachen Straußwirtschaft bis zum Fünf-Sterne-Hotel.“

Die persönliche Traumkirche

Viele Paare wünschen sich für ihre Hochzeit eine ganz besondere Lokalität. Das bedeutet manchmal, nicht am gegenwärtigen Wohnort zu heiraten, sondern in einer „fremden“ Kirche. Zum Beispiel wegen der schönen Architektur, dem einzigartigen Ambiente oder der besonderen Geschichte. Allerdings zieht es auch viele Paare, die wegen der Ausbildung und des Berufs umziehen mussten, oft in die Kirche des Ortes ihrer Kindheit zurück. „Zur Heimatgemeinde besteht oft eine emotionale Bindung, hier wurde man getauft und konfirmiert“, erklärt Matthias Pape, Pfarrer für Mitgliederorientierung in der EKHN.

Wer nicht am gegenwärtigen Wohnort heiratet, muss einiges beachten: Welche Dokumente müssen wir mitbringen? Welcher Pfarrer gestaltet den Gottesdienst? Was kostet uns die Zeremonie? In unserer Checkliste erfahren Sie, was bei einer Hochzeit außerhalb der eigenen Gemeinde wichtig ist.

Checkliste:

Rechzeitig anmelden

Beliebte Hochzeitskirchen sind oft lange im Voraus ausgebucht. Es lohnt sich, die Hochzeitskirche mindestens ein halbes bis ganzes Jahr vor dem geplanten Termin anzufragen.

„Papierkram“ erledigen

Mindestens einer der Ehepartner muss Mitglied der Evangelischen Kirche sein, um in einer evangelischen Kirche zu heiraten. Wer nicht in der Heimatgemeinde heiratet, braucht dazu ein sogenanntes Dimissoriale. Das ist eine Bescheinigung über die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche. Ein Dimissoriale stellt der Pfarrer Ihrer Heimatgemeinde aus.
Außerdem benötigt das Pfarramt der Kirche vor der Hochzeit eine Heiratsurkunde des Standesamtes.

Pfarrer mitbringen

Für die Trauung ist normalerweise der Pfarrer oder die Pfarrerin der Heimatgemeinde zuständig. Falls die Hochzeitskirche zu weit weg ist, um den eigenen Pfarrer mitzubringen, vermittelt das Gemeindebüro der Hochzeitskirche einen externen Pfarrer für die Trauung.

Musik aussuchen

In einem Traugespräch, das rund sechs Wochen vor der Hochzeit statfindet, planen die Paare mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer den Gottesdienst. Dabei werden unter anderem die Liedauswahl und der Trauspruch festgelegt. Sinnvoll kann sein, den haupt- oder nebenberuflichen Kirchenmusiker hinzuzuziehen, der kompetent berät. Die Musikerin oder der Musiker sowie die Gemeinde unterstützen das Brautpaar gerne, die musikalischen Beiträge auszuwählen und zu organisieren. Wer selbst einen Gastmusiker mitbringen möchte, sollte das unbedingt mit dem Pfarrer absprechen.

Kosten bedenken

Einige Kirchengemeinden erheben für auswärtige Paare Gebühren für den Verwaltungsaufwand – zum Beispiel wegen der Personalkosten für Kirchenmusiker und Küster. Wer in der Heimatgemeinde heiratet, muss in der Regel nichts zahlen.

Organisatorisches klären

Ob die Gäste nach der Trauung Reis werfen oder Blumen streuen dürfen, ist von Kirche zu Kirche unterschiedlich. Oft ist das verboten, weil dadurch Tauben angelockt werden oder der Fußboden in der Kirche schmutzig wird. Vorher sollte man den Pfarrer danach fragen.

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Beliebte Kirchen zum Heiraten in der EKHN

Evangelische Kapelle Darsberg
Das Schmuckstück der schlichten, weiß verputzte Kapelle im Odenwald ist ein aufklappbarer, spätgotischer Flügelaltar. Die Kapelle eignet sich für Trauungen im engen privaten Rahmen.

 

Evangelische Johanneskirche Eltville-Erbach
Die älteste evangelische Kirche im vorderen Rheingau vermittelt mit der historischen Orgel eine einzigartige Atmosphäre.

 

Evangelische Kirche Guntersblum
In der imposanten Hallenkirche mit den romanischen „Jerusalemtürmen“ wird die Trauung zum unvergesslichen Erlebnis - und zum Ohrenschmaus. Denn die Kirche verfügt über eine sehr gute Akustik.

 

Evangelische Kirche Kirchberg
Die spätgotische Hallenkirche birgt ein Geheimnis. Die zwei ungleich großen
asymmetrischen Kirchenschiffe geben Kunstgeschichtlern bis heute so manches Rätsel auf. Die Ohren der Hochzeits-Gemeinde verzaubert eine Rokoko-Orgel.

 

Evangelische Kirche Kirchbrombach
Im Odenwald erwartet Brautpaare diese frühgotische Perle kirchlicher Baukunst aus dem 13. Jahrhundert. Vor allem der schön gestaltete Kirchplatz lädt dazu ein, nach dem Gottesdienst mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.


Evangelische Kirche Neckarsteinach
Das mit Ranken und Blüten bemalte Rautennetz-Chorgewölbe sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Auch die prächtigen Buntglasfenster lassen das Sonnenlicht in einzigartiger Weise in den Kirchenraum strahlen.



Evangelische Dorfkirche Unterliederbach
Mit ihrer barocken Innenausstattung und dem großen Kirchgarten mit schattigen Bäumen bietet die Kirche die beste Voraussetzung für ein unvergessliches Ja-Wort.

 

Evangelische Kirche Wixhausen
Die ältesten Mauern stehen hier seit über 850 Jahren und die Dreymann-Orgel verspricht unverbessliche Klänge. Der Kirchgarten gewährt während eines Sektumtrunks einen Blick auf die Landschaft.

 

Evangelische Kirche Bauschheim
Die kleine, barocke Kirche liegt mitten im alten Dorfkern des Rüsselsheimer Stadtteils Bauschheim. Das Gelände wird betreten durch das – ebenfalls barocke – Brauthaus, in dem die Brautpaare von der Pfarrerin/dem Pfarrer empfangen werden. Der Paradieshimmel, der die Decke des Kirchenschiffs ziert, ist mehr als nur einen Blick wert.

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2, 8

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/Calfy Pattie

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