Meditation
Spirituelle Erfahrungen im Labyrinth sammeln
Im Kloster Höchst, Tagungshaus und Jugendbildungsstätte der EKHN im Odenwald, können Besucher ein nach kretischem Vorbild angelegtes Bodenlabyrinth begehen.
Im Mittelalter galt der Gang durch ein Labyrinth, gefüllt mit Gebeten, als eine Art Wallfahrt. Deshalb gab es in vielen Kirchen ein begehbares Bodenlabyrinth. In der Neuzeit wurden die Labyrinthe jedoch aus den Gotteshäusern verbannt. Das spielerische Element wurde nicht mehr geduldet.
Im Kloster Höchst wird diese alte Tradition nun fortgesetzt. Im Gegensatz zum Irrgarten führt im Labyrinth nur ein einziger Weg zur Mitte. Beim christlichen Labyrinth spielt diese Mitte eine zentrale Rolle. Sie ist der Endpunkt einer Sackgasse. Um diesen Endpunkt wieder zu verlassen, muss der Besucher sich umwenden, eine Art Umkehr vollziehen. Auf dem Weg in die Mitte kann er beispielsweise seine Gebete vor Gott bringen, um den Rückweg dann zuversichtlich und gestärkt zurückzulegen.
Angebot für Besucherinnen und Besucher
Das Kloster Höchst bietet Gruppen und Einzelpersonen die Möglichkeit, einzigartige spirituelle Erfahrungen mit dem Labyrinth zu machen. Für die Seminararbeit mit Gruppen aller Altersklassen werden außerdem Materialien zum Thema bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Klosters.
zurück | letzte Aktualisierung: 14.09.2007 | copyright by EKHN