Gottesdienst

Warum am Sonntag in die Kirche gehen?

Im Gebiet der EKHN feiern etwa 1200 Gemeinden jeden Sonntag Gottesdienste. Dabei nehmen die Besucher und Besucherinnen unterschiedliche Impulse mit nach Hause, denn jeder Pfarrer und jede Pfarrerin verleiht dem Gottesdienst eine eigene Prägung. Er bietet die Gelegenheit für ein einhalb Stunden aus dem familiären und beruflichen Alltag herauszutreten und Anregungen aufzunehmen, für die sonst keine Zeit bleibt: Steckt mehr hinter dem, was mein Auge sieht? Gibt es etwas, in dem ich aufgehoben bin? Worauf kommt es im Leben an?
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Die Liturgie – der Ablauf des Gottesdienstes

Die Liturgie, die den Ablauf eines Gottesdienstes bestimmt, kann sehr unterschiedlich sein. Er ist unter anderem davon abhängig, ob dabei das Abendmahl oder eine Taufe gefeiert wird und ob es ein Oster- oder Weihnachtsgottesdienst ist. Manche Gemeinden nehmen auch Formen wie Tanz, Interview oder Meditation auf. An der dargestellte Variante kann man sich jedoch orientieren.
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Kindergottesdienst

Im Kindergottesdienst ist etwas los. Dort ist für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren Platz, um gemeinsam zu spielen, zu singen, spannenden biblischen Geschichten zuzuhören, zu basteln und Fragen zu stellen. Geleitet werden die Gottesdienste für die Kinder in der Regel von einem Team ehrenamtlicher KiGo-MitarbeiterInnen, aber auch Gemeindepädagoginnen und -pädagogen sind aktiv. Teilweise führt auch der Pfarrer oder die Pfarrerin die Jüngsten spielerisch an den christlichen Glauben heran.
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Alternative Gottesdienste

Immer mehr Gemeinden im Kirchengebiet verlassen die herkömmlichen Pfade der Liturgie und experimentieren im Gottesdienst. Statt Orgelmusik ertönen die Klänge einer E-Gitarre, und ein Themengespräch mit der Gemeinde ersetzt die herkömmliche Predigt. Das heißt dann GoSpecial oder Thomasmesse. Der "Eventcharakter" eines Gottesdienstes ist allerdings nicht das Ausschlaggebende. Die Veranstalter der Gottesdienste vereint der Wunsch, offen und einladend zu sein - und auch für die Menschen verständlich, denen kirchliche Traditionen fremd geworden sind. Viele Neugierige und Kirchendistanzierte sind auf diese Weise neu mit Gott und Glauben in Kontakt gekommen. Prof. Dr. Hans Erich Thomé vom Theologischen Seminar in Herborn legt ganz besonderen Wert darauf, dass der Gottesdienst Tiefgang behält.
Alternative Gottesdienste in Hessen-Nassau
Justgo - Kirchentag für neue Gottesdienste (20.04.2006)


Das Gesangbuch

"Ich will dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan,“ heißt es im zweiten Mose-Buch der Bibel und damit ist klar: Musik teilt etwas vom Wirken Gottes mit, das mit Worten nicht zu erklären ist. Deshalb hat Singen und Musizieren einen sehr wichtigen Platz im Gottesdienst. In dem Gesangbuch der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sind die christlichen Lieder festgehalten. Sie finden dort Stücke, deren Wurzeln bis ins Mittelalter hinein reichen, aber auch Spirituals und zeitgenössische Lieder.
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Gottesdienstbesucher sparen Steuern mit Kollektenbons
Wenn Gottesdienstbesucher einen Plastik-Bon im Wert von 10 Euro in das Kollektenkörbchen an der Kirchentür werfen, zahlen sie eigentlich nur sieben bis acht Euro. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie sich zuvor im Gemeindebüro Kollektenbons in Form von Plastikkarten im Wert von ein, zwei, fünf oder zehn Euro erworben haben. Dabei erhalten Sie gleich eine Zuwendungsbestätigung, auch bekannt als Spendenbescheinigung. Dadurch können auch Sie Ihre Kollekte als Spende steuerlich absetzen.
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Hilfen für Pfarrer, Lektoren und Prädikanten: Gottesdienstentwürfe, Agenden und mehr

Für die Frauen und Männer, die den Gottesdienst ehrenamtlich oder hauptamtlich aktiv gestalten, bietet das Internet zahlreiche Anregungen. Eine kleine Linksammlung führt zu Gottesdienst-Agenden, Predigtdatenbanken und vielem mehr. Weitere Hilfen sind außerdem mit Intranet der EKHN zu finden.
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