Landeskirchenmusiktage 2006
Chöre präsentierten breites Spektrum der Kirchenmusik
Landeskirchenmusiktage der EKHN im Odenwald
Zum Hören:
Posaunenchor unter der Leitung von Johannes Kunkel spielt:
"Großer Gott wir loben dich"
"Josua fit the battle of Jericho "
"Der Heilige Geist weht wo er will, ich habe eine frische Brise während der Landeskirchenmusiktage in Erbach und Michelstadt gespürt,“ war der Eindruck des Bürgermeisters Harald Buschmann, als er zur Eröffnung des Schlussgottesdienstes der Landeskirchenmusiktage der EKHN sprach. Am 10. und 11. Juni 2006 haben Posaunen-, Kinder-, Klassik- und Gospelchöre aus Hessen und Nassau im Odenwald das vielfältige Spektrum der evangelischen Kirchenmusik unter dem Motto „Lobt Gott in allen Landen“ zum Klingen gebracht. Auch Jugendliche waren begeistert dabei. „Es macht mir viel Spaß im Jugendposaunenchor zu spielen, denn hier treffe ich meine alten Freunde,“ erklärt die 12-jährige Laura. Außerdem genieße sie es, wenn die geübten Stücke gut klingen.
Konzerte und Worshops
Im Mittelpunkt stand bei den Blechbläsern der Evangelische Posaunenchor Erbach, der sein 100-jähriges Bestehen in einer Nacht der Bläser feierte. Auf eindrucksvolle Weise verknüpften die Musiker in dem Konzert am Samstag Abend unter der Leitung von Frank Vogel Klänge aus Blechinstrumenten mit schottischem Dudelsack. Am Vormittag waren Musiker und Sänger zusammen gekommen, um sich in Workshops in neues musikalisches Terrain vorzutasten.
Einer Kostprobe ihres Könnens lauschten Besucherinnen und Besucher während der Konzerte am Nachmittag und Abend.
Schlussgottesdienst im Erbacher Schlosshof
Zum Hören:
"Kyrie" mit liturgischen Elementen
Höhepunkt des zweitägigen Musikfestes war der Schlussgottesdienst mit Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker. Klänge aus Kehlen, Gitarren, Keyboards, Trompeten und Posaunen haben die Liturgie auf eindrucksvolle Weise geprägt.
Die Grußworte zum Gottesdienst sprachen Landeskirchenmusikdirektor Michael Graf Münster, Dekanatssynodalvorsitzende von Erbach Beate Braner-Möhl, Bürgermeister Harald Buschmann und die hessische Kultusministerin Karin Wolff. Sie betonte, dass Kirchenmusik die einigartige Chance biete Menschen anzusprechen, die von anderen kirchlichen Angeboten nicht erreicht werden. In seiner Predigt versicherte der Kirchenpräsident den Gottesdienstbesucherinnen und –besuchern, dass Gott am Ende Recht sprechen werde. Er bezog sich auf das 4. Kapitel aus dem Buch des Propheten Micha. Dort ist festgehalten: „Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.“ Dr. Peter Steinacker erklärte: „Die Hoffnung auf Gottes Recht ist wichtig, weil allein durch dieses Recht die Macht lebensdienlich begrenzt wird.“
Veranstalter der Kirchenmusiktage war das Zentrum Verkündigung mit der Abteilung Kirchenmusik.
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zur Kirchenmusik
[Rita Deschner]
zurück | letzte Aktualisierung: 12.01.2009 | copyright by EKHN











