Bekenntnisse

Grundartikel der EKHN

Der Grundartikel der EKHN wurde bei der Gründung 1947 formuliert. Die beiden
letzen Sätze wurden 1992 ergänzt. So beginnt er: "Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau steht in der Einheit der einen heiligen, allgemeinen und apostolischen Kirche Jesu Christi, die überall dort ist, wo das Wort Gottes lauter verkündigt wird und die Sakramente recht verwaltet werden. ..."
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Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Bei jedem Gottesdienstbesuch in einer evangelischen Kirche sprechen die Besucher das Glaubensbekenntnis. Den Wortlaut sowie Überlegungen, welche Bedeutung die einzelnen Verse haben können, finden Sie hier.
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Die Entstehung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses

Stellen Sie sich vor, ein Buddhist fragt zwei Christen: „Woran glauben Sie eigentlich?“ Möglicherweise bekommt er zwei völlig unterschiedliche Antworten.
Auch den frühen Christen war diese Problem bekannt. Schon sehr früh einigten sie sich auf eine bestimmte Formulierungen, mit denen sie ihren Glauben gemeinsam bekannten. Diese Formulierungen wurden als „Glaubensbekenntnisse“ bezeichnet.
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Das Augsburger Bekenntnis (confessio augustana von 1530)

Das Augsburger Bekenntnis entstand während der Reformationszeit im 16. Jahrhundert. Der katholische Kaiser Karl V. hatte die evangelische Lehre Martin Luthers verurteilt, allerdings forderte er später die Protestanten auf, ihre Glaubenslehre auf dem Reichstag in Augsburg am 25. Juni 1530 darzulegen. Die Lutheraner kamen dieser Aufforderung nach. Auf dem Reichstag übergaben Philipp von Hessen und weitere lutherische Fürsten dem Kaiser das Augsburger Bekenntnis. Der Reformator Philipp Melanchthon, ein Vertrauter Luthers, vertrat die Thesen auf dem Reichstag.
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Der Heidelberger Katechismus

Im Gesangbuch der EKHN sind Textausschnitte abgedruckt, im Internet sind sie auf der Internetseite der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) zu finden. So beginnt der Text: "FRAGE 1 - Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben? Daß ich mit Leib und Seele, im Leben und im Sterben nicht mein, sondern meines getreuen Heilands Jesu Christi eigen bin, der mit seinem teuren Blut für alle meine Sünden vollkömmlich bezahlt und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst hat und also bewahrt, daß ohne den Willen meines Vaters im Himmel kein Haar von meinem Haupt kann fallen, ja auch mir alles zu meiner Seligkeit dienen muß. ..."
weiter bei der EKD


Die theologische Erklärung von Barmen

In jedem hessen-nassauischen Gesangbuch steht sie unter der Rubrik „Bekenntnisse“ – die theologische Erklärung von Barmen. Sie wurde am 31. Mai 1934 in Barmen, heute ein Stadtteil von Wuppertal, verabschiedet. Dies hatte enorme politische Folgen: Viele Pfarrer fanden hier das entscheidende Argument zum inneren Widerstand gegen den Nationalsozialismus. In der Folge entstanden zunächst die Brüderräte und später die Bekennende Kirche.
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Darmstädter Wort - Wort zum politischen Weg unseres Volkes

Der Bruderrat der EKD, das nach Kriegsende fortbestehende Leitungsorgan der Bekennenden Kirche, hatte das „Darmstädter Wort“ am 8. August 1947 veröffentlicht. Das Leitende Geistliche Amt der EKHN erläutert die Bedeutung dieses Textes: „Als `Wort zum politischen Weg unseres Volkes´ wollte es einen Neuanfang markieren, indem es die Sünden der Vergangenheit klar benennt und bekennt. Das schien den Verfassern nötig, weil sie in der beginnenden kirchlichen Restauration jede selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte vermissten.“ Karl Barth und Hans Joachim Iwand hatten es verfasst, auch Martin Niemöller hatte daran mitgearbeitet. Das LGA sowie Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker betonen, dass das Dokument bis heute zu den grundlegenden Texten kirchlichen Handelns gehöre.
"Darmstädter Wort" mit Würdigung des LGAs (PDF, 158 KB)