Die biblischen Geschichten berichten über Pfingsten
Nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren ist, haben seine Anhänger ihre Leitfigur verloren. Die Frage ist nun, wie es weitergehen soll. Das Ende der tatsächlichen Gemeinschaft mit Jesus ist eingetreten, aber der Beginn einer neuen Zeit steht bevor. 50 Tage nach Ostern schließt das Pfingstereignis die Osterzeit ab.
Das Pfingstwunder
Am Pfingsttag, ursprünglich ein jüdisches Erntedankfest, empfangen
die Apostel den Heiligen Geist. Der Evangelist Lukas beschreibt anschaulich,
dass ein Brausen vom Himmel das ganze Haus erfüllte. Dann erscheinen
Zungen wie aus Feuer, die sich auf jeden der Apostel setzen.
Der Heiligen Geist gibt den Anhängern Jesu die urkirchliche Aufgabe
ein: Sie sollen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen von Jesus erzählen.
Die Apostel erhalten die Fähigkeit, in unterschiedlichen Sprachen die
Botschaft zu vermitteln.
Laut Schrift können sie plötzlich in Arabisch, Griechisch, Latein
und vielen anderen Sprachen predigen. Die Zuhörer sind jedoch zunächst
verunsichert. Sie können sich die plötzlichen sprachlichen Fähigkeiten
der galiläischen Fischer nicht erklären. Waren die Anhänger
Jesu etwa betrunken?
Der biblische Text der Apostelgeschichte 2,1 - 13
Die Pfingstpredigt des Petrus
Daraufhin stellt Petrus in seiner Predigt klar, dass das Verhalten der Apostel
durch den Heiligen Geist bewirkt ist, was der Prophet Joel bereits in der
Schrift ankündigte. Weiterhin verkündigt Petrus das Leben, Sterben
und die Auferstehung Jesu.
Der biblische Text der Apostelgeschichte 2,14 - 36
Die erste Gemeinde
Petrus konnte 3000 Zuhörer so mit seiner Rede überzeugen, dass
sie sich taufen ließen. Die Mitglieder dieser ersten christlichen Gemeinschaft
verkaufen ihren Besitz, teilen den Erlös und praktizieren gemeinsam
ihren Glauben.
Der biblische Text Apostelgeschichte 2,37 - 2,47
zurück | letzte Aktualisierung: 14.09.2007 | copyright by EKHN