Berufe in der evangelischen Kirche

Berufe, die ein Theologie-Studium voraussetzen:

Pfarrerin oder Pfarrer

Wer sich vorstellen kann, unterschiedliche Mensch für den christlichen Glauben zu begeistern, aber auch ihre Zweifel ernst zu nehmen, für den bietet der Beruf des Pfarrers eine spannende Perspektive.
Die wöchentliche Vorbereitung der Predigt ist nur eine Facette des Aufgabenspektrums eines Pfarrers oder einer Pfarrerin. Die Tätigkeitsfelder können sehr unterschiedlich sein und hängen außerdem davon ab, ob jemand als Gemeindepfarrer, Militär- oder Blindenseelsorger arbeitet.
Die Grundlage bleiben jedoch die Texte des Neuen und Alten Testamentes. Die Art wie ein Pfarrer auf Menschen zugeht und was er ihnen mitteilt, ist bestimmt von seinem Glauben an Gott.
Wie dieses Berufsziel erreicht werden kann, beschreibt die Broschüre
„Kirche, Campus und Karriere. Theologiestudium und Pfarramt – Eine Perspektive“ oder
die Internetseite der EKD
Infos für Studierende der Theologie
Grundartikel und Ordination, Ordination (ins Ehrenamt) (Rechtstexte, PDF)
Perspektiven des Pfarrberufs (Diskussionspapier 2005) (PDF)
Stellenausschreibungen lassen sich im Amtsblatt der EKHN finden
Weitere Links zum Thema

Religionslehrerin oder Religionslehrer

Die Evangelische Kirche Deutschlands hat eigens eine Internetseite für das Lehramtsstudium Religion eingerichtet. Dort finden Sie Orientierungs-Angebote, welche die Berufswahl erleichtern können. Die Seite informiert über den Aufbau des Studiums sowie die persönlichen Voraussetzungen und notwendigen Vorkenntnisse. Einen direkten Zugang finden Sie schließlich zu den Darstellungen möglicher Studienorte.
Auf welche Weise die Kirche die Studierenden sowie die Lehrerinnen und Lehrer in Hessen-Nassau unterstützt, erfahren Sie in einem Interview mit der Studienleiterin Karin Frindte-Baumann.
Religion studieren
Infos für Studierende der Theologie
Tipps für die Berufspraxis in religionspädagogischen Einrichtungen
Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer in der EKHN
Weitere Links zum Thema

Berufe, die ein Studium voraussetzen:

Kirchenmusikerin oder Kirchenmusiker

Abends um 19 Uhr schnappt sich Kirchenmusiker Arndt Müller seine Noten sowie den Probenplan und macht sich auf den Weg zur Generalprobe ins Gemeindezentrum. Dort wird er mit einer eingeflogenen Gospelsängerin und der eigenen kleinen Kirchenband als Band-Leader dem Keyboard Wohlklingendes entlocken. Was aber unterscheidet seine Arbeit von der seiner „weltlichen“ Kollegen und Kolleginnen?
mehr



Gemeindepädagogin und Gemeindepädagoge

Während einem Jugendcamp koordinieren Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen die selbständigen Aktivitäten der Jugendlichen, behalten den Überblick, sorgen für die Finanzierung des Camps und klären Verwaltungsangelegenheiten. Allerdings sind Gemeindepädagogen nicht nur mit Jugendlichen unterwegs, sie sind in unterschiedlichen Handlungsfeldern tätig. Sie arbeiten mit verschiedenen Zielgruppen in Erziehung, Bildung, Verkündigung und Seelsorge. Als wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf gelten soziale Kompetenzen im Umgang mit Menschen.
Broschüre "Gemeindepädagogik - Chancen und Herausforderungen in Studium und Beruf" (PDF, 800 KB)
mehr

Studium oder Ausbildung: Berufe in der Verwaltung

Die Kirchenverwaltung der EKHN bietet auch Ausbildungsplätze im Verwaltungsbereich an. Die Nachwuchskräfte werden drei Jahre lang an der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden ein Studium absolvieren. Dessen praktische Ausbildungsphasen finden in der Kirchenverwaltung am Paulusplatz statt. Das Studium endet mit dem Titel „Bachelor of Arts in Public Administration“. Absolventen können im Gehobenen Dienst eingesetzt werden.
Außerdem wird die ebenfalls dreijährige Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten angeboten. Die Absolventen werden für Tätigkeiten für Sachbearbeitung in kirchlichen Verwaltungen ausgebildet.
mehr über Berufe in der Verwaltung

Berufe, die eine Ausbildung voraussetzen:

Heil- und Pflegeberufe

In dem Berufsfeld „Pflege und Heilerziehungspflege“ besteht die Möglichkeit mit Kindern, Behinderten und, Senioren zu arbeiten. Am Anfang lernt der Auszubildende grundlegende Dinge wie bettlägige Patienten zu versorgen. Wer in diesen Berufen arbeitet, ist immer „nah am Menschen“ und hat die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen für das eigene Leben zu sammeln. Die Ausbildung von Pflegern ist auch in diakonischen Einrichtungen möglich. In der Publikation „In der Tat“ erfahren Sie mehr über das Berufsbild sowie die Kontakte der Ausbildungseinrichtungen (Seite 16/17).
Broschüre "In der Tat - (Aus-)Bildung" (PDF, 975 KB)

Küster und Küsterinnen

Das Wort „Küster“ stammt aus dem Lateinischen. Der „custos“ ist ein Türsteher. Damit ist aber der Beruf des heutigen Küsters nicht ausreichend beschrieben:
Der Beruf Küster umfasst ein breites Spektrum von Aufgaben: Teils präsentiert der Küster die Gemeinde und ist dabei im Anzug gekleidet – zum anderen versieht er seinen Dienst im Blaumann und hält die Kirche und die kirchlichen Gebäude in Schuss.

mehr
Küsterbund der EKHN