Kunst & Kirche
Quelle: Ziorcewics
Die jugendlichen Teilnehmenden des Engelstadter Sommerateliers stellten ihre Werke im Ingelheimer Diakoniekrankenhaus aus. Pfarrer Hartmut Lotz, der Initiator des Projektes, ist selbst bildender Künstler.
Sie hat ihre eigene kritische Wahrnehmung von Wirklichkeit und drückt sie eigenständig aus.
Kunst lotet die Grenzen menschlicher Existenz aus, gestaltet Zeitaussage und trägt das Potential des Prophetischen in sich. In der Auseinandersetzung mit ihr ist der christliche Glaube immer gefordert sich zu aktualisieren. Der Dialog mit der Kunst gehört folglich zum Verkündigungsauftrag von Kirche, zu ihrem Wesen und Erscheinungsbild.
Kunstprojekte und (ehemalige) Ausstellungen
Tauf-Weinstock schmückt die Wallmeroder Christuskirche Jetzt hat der alte Taufbaum aus Fotokarton einen mehr als würdigen Nachfolger bekommen: einen aufwändig geschmiedeten Tauf-Weinstock aus gebürstetem Stahl, virtuos geplant und angefertigt.
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Leuchtende Skulptur der trauernden Maria Von innen erhellen Kerzen das in Gold gefasste Innere der Heftricher Pieta. Seit März 2009 steht sie links vom Altarraum der Evangelischen Kirche in Heftrich. Die Pieta ist das Motiv der trauernden Maria nach der Kreuzabnahme, die den leblosen Körpers ihres Sohnes auf dem Schoß hält.
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Skulptur lehnt sich künstlerisch an das diagonale Andreaskreuz an Eine Stahlskulptur des Bildhauers Olaf Beck aus Nordeck schmückt künftig die nördliche Außenwand des Gemeindezentrums der Evangelischen Andreasgemeinde in Gießen. Das über drei Meter hohe und 400 kg schwere Werk aus geschwungenen, flachen und schmalen Eisenblechen ist eine künstlerische Anlehnung an das diagonale Andreaskreuz. Andreas war einer der Jünger Jesu und der Bruder von Simon Petrus.
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Fotos und Zeichnungen: Flüchtlingskinder über ihr Leben in Deutschland Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsunterkünften im Hochtaunus haben mit Einwegkameras ihr Lebensumfeld selbst fotografiert. Von ihren Träumen und Wünschen zeichneten sie Bilder. Der drastische Kontrast zwischen der trostlosen Realität der Fotos und den gemalten Träumen der Kinder zeigt sehr deutlich und emotional, wie sich Lebensrealität und Lebenswünsche dieser Menschen unterscheiden.
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Pavillon der Blüten und anderer Falschheiten Für einen Monat erblühen im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung Blüten und andere Falschheiten, kunstvoll gestaltet und arrangiert von der Frankfurter Bildhauerin Heide Weidele. Für ihre Objekte verwendet sie Alltagsmaterial, das wir gerne übersehen: Schläuche, Putzmittelflaschen und Küchenutensilien aus buntem Plastik.
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Friedensreich Hundertwasser und die Sehnsucht des Menschen nach dem Paradies In der Zeit vom 16. Mai bis 27. Juli werden Werke des Künstlers Friedensreich Hundertwasser in Mainz ausgestellt. Dabei soll das Motiv des „Paradieses“ als Kristallisationspunkt der Sehnsucht des Menschen nach einem Leben im Einklang mit Natur, Mitmensch, sich selbst und Gott im Mittelpunkt stehen.
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Ausstellung über die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz "Die Musik gab mir die grundlegende Inspiration für meine Bilder. Beim Hören kamen dann ganz selbstverständlich Themen und Symbole aus dem Religionsunterricht wieder in den Sinn," berichtete der Künstler Hans-Peter Schmücker. Seine Bildserie wurde durch das musikalische Werk "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" Joseph Haydens geprägt.
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Adam und Eva im Garten der Sehnsucht Menschenhohe Figuren aus Ton empfangen die Besucherinnen und Besucher im Garten der Sehnsucht auf der Landesgartenschau in Bingen. Eva etwa: Sie steht mitten im Garten der Sehnsucht. Ihre Grundfarbe ist Rot – die Gottesfarbe, die Farbe des Lebens.
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Kunst trotz(t) Armut
Bekannte Künstler wie Jörg Immendorf und Obdachlose stellen ihre Werke im Zentrum Verkündigung bis zum 29. Januar 2008 aus. Die zeitgenössischer Kunst thematisiert Obdachlosigkeit, Armut und Ausgrenzung. Den Fotos, Zeichnungen, Malereien und Skulpturen gemeinsam ist eine hingebungsvolle, trotzige Suche nach dem Verstehen menschlichen Daseins an den Bruchkanten des Lebens.
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Lucas Cranach: Der Maler, der der Reformation ein Gesicht gab Cranach porträtierte zahlreiche weitere Personen der Reformationsgeschichte, wie Philipp Melanchthon, die sächsischen Kurfürsten, Katharina von Bora oder auch Kardinal Albrecht von Brandenburg. Er schuf zudem eine neue, protestantische Bildsprache, die in ihrer formelhaften Vereinfachung die rasche Vervielfältigung ermöglichte und die Verbreitung der neuen Lehre förderte.
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Die Ausstellung über die Menschen eines Dorfes wird zur Pilgerreise auf Stühlen Eigentlich ist es eine ganz normale Ausstellung mit Fotos und Portraits, die ganz normale Kinder beim Spielen, Feuerwehrleute, Jugendliche beim Feiern und Senioren der Dorfgemeinschaft St. Johann zeigen. Doch was bringt einige Besuchende dazu, sich bis zu drei Stunden auf Stühlen rutschend im Zick-Zack durch die Hochgotische Johanniskirche zu bewegen?
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zurück | letzte Aktualisierung: 24.08.2011 | copyright by EKHN