Bericht

04. Oktober 2006

Offener Ansporn zum Lernen - Evangelisches Gymnasium feiert Grundsteinlegung und Richtfest

 

Bad Marienberg, 4. Oktober 2006 - Sechs Monate nach dem Spatenstich feiert das Evangelische Gymnasium Bad Marienberg Richtfest und Grundsteinlegung des neuen Schulgebäudes. Das Gebäude wird zum neuen Schuljahr September 2007 eröffnet. Anwesend waren bei der Feier auch Präses Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer, Vorsitzender der Synode der EKHN, Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker, Barbara Mathea, Ministerialregentin im Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz und Jürgen Schmidt, Verbandsbürgermeister Bad Marienberg.

Der Kirchenpräsident: "Ihr seid die Zukunft unseres Landes"

"Wir bauen eine Schule. Damals noch ein Traum eines Kindes, heute ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Mit dem Evangelischen Gymnasium nehmen wir unsere Verantwortung als Kirche für Lebens- und Chancengleichheit wahr." Mit diesen Worten begrüßte Dietmar Köhler, Präses des Evangelischen Dekanats Bad Marienberg, die zahlreichen Gäste zur Grundsteinlegung und zum Richtfest des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg. Kirchenpräsident Peter Steinacker hielt auch die Ansprache und nahm die Grundsteinlegung vor: "Für euch bauen wir das Gymnasium, ihr seid die Zukunft unseres Landes", sprach der Kirchenpräsident zu den Schülerinnen und Schülern. Steinacker berichtete von seiner Reise nach Indien, wo er Schulen besucht habe, die auch von der EKHN unterstütz werden und sich sehr gut entwickelten. Er schlug vor, eine Partnerschaft zwischen einer indischen Schule und dem Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg  einzugehen.
In den Grundstein wurden eine aktuelle Ausgabe der Westerwälder Zeitung und der Verbandsgemeinde-Zeitung, ein Satz mit Euro-Münzen, zwei Flaschen EKHN-Wein und ein Bild der Lehrerinnen und Lehrern gelegt.

Offener Ansporn zum Lernen

Der Zimmermann hielt den Richtspruch in der ersten Etage des Rohbaus und ermahnte Kinder und Eltern, das Schulgebäude als Ansporn zum Lernen zu nehmen. In seinem Grußwort erläuterte Ernst Ulrich Tillmann, vom Architekturbüro 4a aus Stuttgart den Entwurf des Gebäudes: So seien die beiden Flügel mit den Klassenräumen so angelegt, dass das Gebäude die Menschen mit offenen Armen empfange. Die Schule solle sich mit Grüntönen in die Landschaft einfügen und mit vielen Fenstern ein helles Ambiente bieten. Es wird einen Raum der Stille geben, aber ebenso Räumlichkeiten für Kommunikation.

Musikalisch begleitet wurde die Feier vom Schulchor des Evangelischen Gymnasiums unter der Leitung von Dekanatskantor Christoph Rethmeier.

Kontakt:

Jörg Peeper
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Dekanate Bad Marienberg und Selters
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Jörg Peeper