Bericht

22. August 2008

Kirchenpräsident setzte sich bei der Bundeskanzlerin für eine bessere Bezahlung von Erzieherinnen ein

Angela Merkel besuchte eine Kindertagesstätte und die Fachhochschule der EKHN

 

Treffen Vergrößerung Treffen vor der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt. Von links: Ministerpräsident Koch, Bundeskanzlerin Merkel, Kirchenpräsident Steinacker und die Rektorin Alexa Köhler-Offierski
Kanzlerin und Kirchenpräsident Vergrößerung

Die Kanzlerin im Gespräch mit Kirchenpräsident Steinacker in der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt

 

Roland Koch und Angela Merkel Vergrößerung Der hessische Ministerpräsidenten Roland Koch (links) und Bundeskanzlerin Merkel
Merkel, die Präsidentin der EFH und der Kirchenpräsident Vergrößerung Die Bundeskanzlerin neben der Rektorin der Evangelischen Fachhochschule, Alexa Köhler-Offierski, und dem Kirchenpräsidenten
Talk Vergrößerung Talkrunde in der Fachhochschule
Merkel spricht mit Studenten Vergrößerung  
Quelle: EKHN/Krebs

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat ihre "Bildungsreise", mit der sie Bildungsthemen in den Vordergrund stellen will, in zwei Einrichtungen der EKHN am 21. August 2008 begonnen. Zunächst besuchte sie eine evangelische Kindertagesstätte im Frankfurter Gallusviertel.

Besuch in der Evangelischen Fachhochschule

Später informierte sie sich über die integrierten Studiengänge für Erzieherinnen und Pädagogen der Evangelischen Fachhochschule. Sie zeigte sich von der innovativen und engagierten Arbeit in den Einrichtungen beeindruckt. Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker und die Rektorin der EFHD, Dr. Alexa Köhler-Offierski, begrüßen Merkel und den sie begleitenden Ministerpräsidenten Roland Koch sowie Sozialministerin Silke Lautenschläger.

Unter dem anhaltenden Beifall der 200 Gäste drängte Steinacker auf eine bessere Bezahlung der Erzieherinnen und plädierte dabei für größere gemeinsame Anstrengungen des Bundes, der Länder und der jeweiligen Träger. Merkel und Koch stimmten ihm in der Sache zu, wiesen aber darauf hin, dass die großen Mehrkosten erst über einen längen Zeitraum aufzubringen seien.

Evangelische Kindertagesstätte informierte über das Projekt "Frühstart"

Über die Bildungsarbeit im Elementarbereich und die
Sprachförderung informierte sich die Bundeskanzlerin in der evangelischen Friedens-Kindertagesstätte in Frankfurt. Sie machte sie sich ein Bild von dem Projekt "Frühstart, das in Hessen entwickelt wurde, um die interkulturelle Bildung in Kindertagesstätten zu verbessern: durch Sprachförderung, interkulturelle Pädagogik, Elternarbeit sowie die Vernetzung im Stadtteil.

Für die Leiterin Christel Mawila hat Sprachförderung allerdings nicht nur etwas mit der Herkunft zu tun. „Wir nehmen alle in das Projekt auf, die es nötig haben. Denn auch viele deutsche
Kinder haben einen hohen Sprachförderbedarf.“

 

 

Stephan Krebs / Kurt-Helmuth Eimuth