Stellungnahme
„Earth Hour“: Wechsel zu Ökostrom
EKHN-Umweltpfarrer ruft zur Beteiligung an der „Earth Hour“ auf / Kirchenverwaltung bezieht bereits Ökostrom
Durch die Reaktorkatastrophe in Japan werden Alternativen zur Atomenergie verstärkt in den Blick genommen. Jeder Einzelne, jedes Unternehmen und auch Organisationen wie die Kirche können die Energiewende aktiv vorantreiben.
Strom aus Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse
Eine Möglichkeit ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Ökostrom wird durch die Nutzung von Sonneneinstrahlung, Wasserkraft und Wind, Erdwärme und Biomasse gewonnen. Aus welchen Quellen stammt der Strom in der Kirchenverwaltung der EKHN?
Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung
Pfarrstelle für Umweltfragen
Albert-Schweitzer-Straße 113-115
55128 Mainz
Telefon: 06131 - 2874450
Ökostrombroschüre der EKHN (PDF)
Ökostromrahmenverträge der EKHN (PDF)
Atomausstieg selber machen: Wechsel zu einem Ökostromanbieter
Kirche als Vorreiter
„Wir beziehen bereits Ökostrom. Die EKHN hat Rahmenverträge mit Naturstrom und Lichtblick,“ erklärt Pfarrer Dietmar Burkhardt, Referent für interne Kommunikation in der Kirchenverwaltung der EKHN. Auch kirchliche Einrichtungen wie das Medienhaus in Frankfurt sowie evangelische Kirchengemeinden sind bereits umgestiegen.
Earth Hour am 26. März
Umweltpfarrer Dr. Hubert Meisinger weist in diesem Zusammenhang auf die Earth Hour am 26. März 2011 hin. Dann schalten zahlreiche Gebäude und Kirchen in Städten rund um den Globus ihre Lichter aus. Ziel ist es in diesem Jahr, dass möglichst viele Menschen über einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter nachdenken.
Empfehlungen der EKHN: Ökostromanbieter
In ihrer Broschüre empfiehlt die EKHN als Ökostromanbieter diese Firmen: Lichtblick, Greenpeace energie, die Elektrizitätswerke Schönau und die Naturstrom AG. Umweltpfarrer Meisinger ergänzt: "Auch die regionalen Energieversorger können auf ihr Ökostromangebot hin befragt werden. Denn diese Energieunternehmen sollen erfahren, wie wichtig es der Bevölkerung ist, Ökostrom zu beziehen."
Rita Deschner
zurück | letzte Aktualisierung: 18.03.2011 | copyright by EKHN