Stellungnahme

Themen-Special "Japan"

18. März 2011

„Earth Hour“: Wechsel zu Ökostrom

EKHN-Umweltpfarrer ruft zur Beteiligung an der „Earth Hour“ auf / Kirchenverwaltung bezieht bereits Ökostrom

Durch die Reaktorkatastrophe in Japan werden Alternativen zur Atomenergie verstärkt in den Blick genommen. Jeder Einzelne, jedes Unternehmen und auch Organisationen wie die Kirche können die Energiewende aktiv vorantreiben.

Strom aus Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse

Eine Möglichkeit ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Ökostrom wird durch die Nutzung von Sonneneinstrahlung, Wasserkraft und Wind, Erdwärme und Biomasse gewonnen. Aus welchen Quellen stammt der Strom in der Kirchenverwaltung der EKHN?

Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung
Pfarrstelle für Umweltfragen

Albert-Schweitzer-Straße 113-115
55128 Mainz
Telefon: 06131 - 2874450

Ökostrombroschüre der EKHN (PDF)

Ökostromrahmenverträge der EKHN (PDF)

Klimafreundliche Kirche

Atomausstieg selber machen: Wechsel zu einem Ökostromanbieter

Earth Hour

Vergleich der Stromanbieter

Themen-Special "Japan"

Kirche als Vorreiter

„Wir beziehen bereits Ökostrom. Die EKHN hat Rahmenverträge mit Naturstrom und Lichtblick,“ erklärt Pfarrer Dietmar Burkhardt, Referent für interne Kommunikation in der Kirchenverwaltung der EKHN. Auch kirchliche Einrichtungen wie das Medienhaus in Frankfurt sowie evangelische Kirchengemeinden sind bereits umgestiegen.

Earth Hour am 26. März

Umweltpfarrer Dr. Hubert Meisinger weist in diesem Zusammenhang auf die Earth Hour am 26. März 2011 hin. Dann schalten zahlreiche Gebäude und Kirchen in Städten rund um den Globus ihre Lichter aus. Ziel ist es in diesem Jahr, dass möglichst viele Menschen über einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter nachdenken.

Empfehlungen der EKHN: Ökostromanbieter

In ihrer Broschüre empfiehlt die EKHN als Ökostromanbieter diese Firmen: Lichtblick, Greenpeace energie, die Elektrizitätswerke Schönau und die Naturstrom AG. Umweltpfarrer Meisinger ergänzt: "Auch die regionalen Energieversorger können auf ihr Ökostromangebot hin befragt werden. Denn diese Energieunternehmen sollen erfahren, wie wichtig es der Bevölkerung ist, Ökostrom zu beziehen."

Rita Deschner