Klimafreundliche Kirche und Umweltschutz

zum Themen-Special "Klima"

Fernstudium „Na Klar! – Bildung für nachhaltige Entwicklung in kirchlichen Lernarrangements"

 

Der Fernstudiengang „Na Klar! – Bildung für nachhaltige Entwicklung in kirchlichen Lernarrangements“ bietet die Möglichkeit, sich in 12 Monaten im Bereich der nachhaltigen Entwicklung weiterzubilden und seine fachliche Kompetenz auszubauen. Dabei lassen sich  auch Kontakte in einem spannenden Netzwerk knüpfen. Der erste Kurs des Studiums ist kostenlos und beginnt am 15. September 2011; es besteht noch die Möglichkeit zur Anmeldung. Die Lehrgänge sollen nach der 1. Modellphase staatlich geprüft werden und durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen werden.

Bildung führt zum Klimaziel der EKHN

Mit „Na Klar“ nimmt diese Fortbildung die Entscheidung der EKHN Synode aus dem Jahr 2010 auf, den CO2-Ausstoß der Landeskirche bis 2015 um 25% zu senken und die „ökofaire Beschaffung“ voran zu treiben. Um dies zu erreichen, braucht die EKHN qualifizierte Fachleute, die Ideen zur Umsetzung dieses ehrgeizigen Zieles durch ihre Bildungsarbeit weitertragen.    

Die Weiterbildung richtet sich vorrangig an ehren- und hauptamtlich pädagogische Mitarbeitende in evangelischen Gemeinden der EKHN.

Anbieter und Studienbegleitung

Anbieter ist das Comenius Institut, zu dem die Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium in Frankfurt am Main gehört. Die Studienrenden erhalten allerdings auch Unterstützung aus der EKHN: Dr. Mariame Sow, Projektstelle "Nachhaltigkeit und ökofaires Handeln" im Zentrum Ökumene der EKHN, wird sie während des Studiums organisatorisch und  inhaltlich begleiten. Im Anschluss wird sie die Absolventen bei der Umsetzung des Gelernten in ihren jeweiligen Arbeitszusammenhängen unterstützen.

Die Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in die vier Module Gerechtigkeit, Schöpfung, Frieden und Zukunft. Die Teilnehmenden lernen, ihre Umwelt, ihr Alltags- und Gemeindeleben vor dem Hintergrund ökologischer, ökonomischer und sozialer Fragen zu analysieren und deren globale Verflechtung zu begreifen. Themenschwerpunkte bilden dabei Energie und Klima, Lebensraum und Biodiversität, Ernährung und Ge­sundheit, Verteilungsgerechtigkeit und Armut, Migration und kulturelle Vielfalt. In den Präsenzphasen zu den Modulen sollen die Teilnehmen­den erkennen, wie sie diesen Phäno­menen auf lokaler Ebene begegnen können.

RD