Meldung

31. August 2007

Familienministerin von der Leyen betont wegweisende Rolle evangelischer Kleinkindbetreuung in Falkenstein

Propst Rink: "Die Falkensteiner Gemeinde gehört zu den Pionieren auf diesem Sektor"  



„Gerade bei den ganz Kleinen ist eine hochwertige Kinderbetreuung enorm wichtig. Mit Ihrer Kindergruppe erhalten die Königsteiner Eltern genau dieses Angebot,“ schrieb Ursula von der Leyen, die deutsche Familienministerin, in ihrem Grußwort. Es war an die Evangelische Kindertagesstätte "Villa Regenbogen" in Königstein-Falkenstein gerichtet, die Ende August eine Krabbelstube für Kinder ab 18 Monaten eröffnet hatte.

Chance für beruflich engagierte Mütter

„Unsere  Krabbelgruppe als Chance für Mütter gedacht, die beruflich einen Fuß in der Tür behalten wollen,“ erklärt Kita-Leiterin Corinna Gandor. Das Angebot unterscheidet sich grundsätzlich von den weit verbreiteten Mutter-Kind-Krabbelgruppen, denn hier gibt es für 15 Kinder eine tägliche, professionell geführte Betreuung durch drei Fachkräfte. Während der Eingewöhnungszeit sind Mutter oder Vater täglich noch zwei Stunden  dabei und danach können die Kleinen im Alter zwischen 18 Monaten und  drei Jahren mehr als den halben Tag von 7 bis 14:30 Uhr bleiben,  können spielen, werden betreut und essen zusammen.

Lob von Ministerin, Staatssekretär und Propst

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Ev. Kindertagesstätte "Villa Regenbogen"
Martin-Luther-Gemeinde Falkenstein

Nüringstraße 6
61462 Königstein
Telefon: 06174 - 5561
www.evangelische-kirche-falkenstein.de/regenbogen.html

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Angebote für Familien

Im Rahmen der Einweihung sagte Dr. Sigurd Rink, Propst für Süd-Nassau: „Die Falkensteiner Gemeinde gehört zu den Pionieren auf diesem Sektor.“ Auch der Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium, Gerd Krämer, fand lobende Worte: „Die neue Krabbelstube ist ein wichtiger Beitrag zur Wahlfreiheit der Eltern in Ihrer Stadt.“In ihrem Brief machte die  Familienministerin die wegweisende Rolle der Kirchengemeinde deutlich: „Ich hoffe, dass gute Zeichen wie hier aus Königstein bald auch aus vielen anderen Gemeinden und Kommunen folgen werden.“

Chance für beruflich engagierte Mütter

„Unsere  Krabbelgruppe als Chance für Mütter gedacht, die beruflich einen Fuß in der Tür behalten wollen,“ erklärt Leiterin Corinna Gandor. Das Angebot unterscheidet sich grundsätzlich von den weit verbreiteten Mutter-Kind-Krabbelgruppen, denn hier gibt es für 15 Kinder eine tägliche, professionell geführte Betreuung durch drei Fachkräfte. Während der Eingewöhnungszeit sind Mutter oder Vater täglich noch zwei Stunden  dabei und danach können die Kleinen im Alter zwischen 18 Monaten und  drei Jahren mehr als den halben Tag von 7 bis 14:30 Uhr bleiben,  können spielen, werden betreut und essen zusammen.

Unterstützung von Familien als Schwerpunkt der Gemeindearbeit

Die Falkensteiner evangelische Gemeinde sehe in der Erziehung von  Kindern und der Unterstützung von Familien einen Schwerpunkt ihrer  Gemeindearbeit, erläutert Pfarrer Lothar Breidenstein. Bei der Vergabe der  knappen Plätze achte man sehr auf die Bedürfnisse der Familien und  der Frauen. „Und selbstverständlich ist auch die Zugehörigkeit zur  Kirchengemeinde ein Kriterium“.

Finanzen

Das Projekt maßgeblich entwickelt und vorangetrieben hat Dr. Gerhard Kosfeld. „Die Finanzierung des Projektes stehe auf sicheren Füßen,“ sagte der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes. Für die  Eltern kostet ein Platz 435 Euro, zuzüglich 60 Euro für das  
Mittagessen. Die tatsächlichen Kosten pro Kind betrügen aber 735  Euro. Die Lücke schließt zu einem großen Teil das „Bambini-Programm“  des Landes Hessen mit 200 Euro monatlich und die Stadt Königstein  werde fehlende Mittel zumindest vorfinanzieren, könne sich aber zur 
Zeit nicht direkt an der Finanzierung der Krabbelstube beteiligen. 
Die Kirchengemeinde gibt in der Anfangsphase 100 Euro pro Kind dazu.  An den notwendigen Umbauten hat sich das Land Hessen zur Hälfte  beteiligt. „Der Restbetrag überfordert jedoch unsere Mittel“. Deshalb  sucht Gerhard Kosfeld noch Sponsoren, Firmen oder Privatleute, die 
sich finanziell engagieren möchten.


[Pfarrer Hans Genthe]