Meldung
Das Leid vernachlässigter Kinder - kirchliche Hilfsangebote
Beratungsseinrichtungen und Kinderhilfeeinrichtungen der Kirche und Diakonie
Hilfsangebote der Evangelischen Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau:
Verhungert. Verdurstet. Dem Tod ausgeliefert. Auch dieses Jahr gibt es wieder Kinder, die die frohe Weihnachtsbotschaft nicht hören und erleben. Sie sind gestorben, weil sie nicht geliebt wurden oder weil ihre Eltern überfordert waren.
Wie lässt sich dies angesichts eines Gottes begreifen, der selbst als schutzloses Kind in diese Welt gekommen ist? Das Kind in der Krippe hat später als rund 30-jähriger Mann selbst tiefstes Leid am Kreuz erfahren. Und jedes Kreuz, dass ein Mensch um den Hals trägt oder das in einer Kirche hängt, ist ein Zeichen, dass dieser Gott mit diesen Kindern mitleidet.
Ein Gebet, dass Kindern so etwas nie wieder zustoßen soll, hilft, aber es reicht nicht. Deshalb engagieren sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie in der kirchlichen Kinderhilfe, um Kindern aus problematischen Familienverhältnissen eine Chance zu geben.
Dabei vergisst die Kirche die Eltern nicht, die ebenso Rat und Hilfe brauchen: Sie finden kompetente Ansprechpartner in den regionalen diakonischen Werken und den psychologischen Beratungsstellen.
Fürbitte für vernachlässigte und getötete Kinder
Lass uns begreifen, welcher Werkzeuge sich der Kindermord
in unserer Zeit bedient,
zum Entsetzen der Menschheit
oder ganz und gar ohne Schlagzeilen:
die Werkzeuge des Hungers und der Armutskrankheiten,
die Ausbeutung von Kindern in Industrien und auf Kriegsschauplätzen,
das Versiegen der Liebe bei Eltern,
die selber die Lasten ihres Lebens nicht zu tragen vermögen.
Lass uns alle wachsen
zum Maß des reifen Menschen,
der sich nicht abfindet mit dem Mord an Kindern
sondern sieht, urteilt und handelt nach dem Beispiel Jesu.
Brot für die Welt
Rita Deschner / DB
zurück | letzte Aktualisierung: 04.01.2008 | copyright by EKHN