Meldung

31. März 2010

Gedanken für trauernde Eltern an Karfreitag

Besinnung und Liste mit Angeboten im Netz


Für jedes Kind wird eine Kerze entzündet. Für das Frühgeborene, das es nicht geschafft hat. Für den kleinen Jungen, der nach wenigen Lebensjahren an Krebs sterben musste. Seit einigen Jahren gibt es für trauende Eltern, Verwandte und Paten eigene Gottesdienste. Darauf weist Pfarrer Stephan Krebs in seiner Radioandacht auf HR1 am 2. April ab 7.40 Uhr hin.

Karfreitag

An dem Tag, an dem seine Worte gesendet werden, ist Karfreitag. Dann erinnern sich Christinnen und Christen an das Leiden und Sterben Jesu – und an Maria, die das Sterben ihres Sohnes begleitet hatte. In seiner Karfreitagsandacht fragt sich Pfarrer Krebs: „Wie kann man mit dem Verlust eines Kindes weiterleben? Vielleicht gar wieder Lebensfreude finden?“ Um sich einer Antwort zu nähern, hat er sich mit der Lebensgeschichte des Ehepaares Friedrich und Ida Bodelschwingh beschäftigt. Das Paar hatte vor 150 Jahren vier Kinder innerhalb von zwei Wochen an Diphtherie verloren. "Vor lauter Trauer fielen der Mutter Ida die Haare aus", berichtet Stephan Krebs. Doch irgendwann kam der Moment: Die Bodelschwinghs fassten wieder Mut. "Und es gelingt ihnen, Großartiges zu tun."

Service

Damit heute trauernde Eltern Ansprechpartner und Unterstützung finden, hat Stephan Krebs eine Liste mit Adressen zusammen gestellt, die hier im PDF-Format abrufbar ist.
Den Wortlaut der Radioandacht finden Sie nach der Sendung auf der Internetseite der Rundfunkarbeit der EKHN unter „hr1 Sonntagsgedanken“.

 

Rita Deschner