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20. Januar 2012

Träume im Schlaflabor

Botschaften in den Bildern der Nacht


(Quelle: Multimedia-Redaktion)

Der Pharao hatte einen Traum: Darin sah er sieben schöne, wohl genährte Kühe aus dem Nil steigen, danach erschienen sieben hässliche, magere Kühe. Zu allem Übel fraßen diese auch noch die stattlichen Rinder auf. Doch was sollte dieser Traum bedeuten? Laut biblischem Bericht traf der herbeigerufene Josef mit seiner Traumdeutung ins Schwarze.

Redakteur lässt seinen Schlaf wissenschaftlich analysieren

Doch was Josef nicht wusste war, dass Träume vor allem in den so genannten REM-Phasen während des Schlafes auftauchen. Dies erfuhr Tobias Weiler, Volontär im Medienhaus der EKHN, als er sich in der Nacht vom 16. auf den 17. Januar in das Schlaflabor des evangelischen Krankenhauses in Frankfurt-Sachsenhausen legte. Unzählige Sensoren an Brust, Beinen und im Gesicht maßen Atmung, Hirnströme, Augenbewegungen, Kieferknirschen, Schnarchen und den Sauerstoffgehalt. Und auf welche Besonderheiten ließen die Messergebnisse schließen? Dies verriet der Oberarzt am nächsten Morgen, was im Video festgehalten wurde.

Klug Träume deuten

Und wie hatte Josef nun die Träume des Pharaos gedeutet?  „Siehe, sieben reiche Jahre werden kommen in ganz Ägyptenland. Und nach ihnen werden sieben Jahre des Hungers kommen, sodass man vergessen wird alle Fülle in Ägyptenland“, verkündete Josef dem Pharao (1.Mose 41,29). Die kluge Interpretation und die darauf folgende Empfehlung halfen, eine Hungersnot zu verhindern. Denn er riet dem Pharao, Vorratslager anzulegen. Und welche Botschaft verbirgt sich in Ihren Träumen?

Rita Deschner