Für den Frieden in Nahost

03. August 2006
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Lage an der Johann-Ludwig-Schneller-Schule im Libanon zugespitzt

Bitte um Spenden

 

Evangelisches Missionswerk
Kto. 124
EKK Stuttgart
BLZ 600 60 60 6,
Stichwort: „Libanonhilfe“

Spendenprojekte "Nahost"

Die Lage der 150 Flüchtlinge an der Johann-Ludwig-Schneller-Schule (JLSS) im Libanon sei kritisch. Sie leiden insbesondere unter den seelischen Folgen des Libanonkonflikts. Dies berichtete das Evangelische Missionswerk Südwestdeutschland (EMS) in einer Mitteilung. Zu dieser Schule pflegt die EKHN intensive Beziehungen. So konnten Interessierte aus Hessen-Nassau dort ihr Freiwilliges Soziales Jahr verbringen, außerdem finanzierte die EKHN die neue Küche der Schule.

Das Missionswerk berichtet, dass die Flüchtlinge nicht wissen, ob und wann sie wieder in ihre Dörfer zurückkehren können. Bis zu 300 Flüchtlinge seien bis vor kurzem in der Schule gewesen. Ein Teil von ihnen sei über die Grenze nach Syrien gelangt oder habe sich eine andere Unterkunft gesucht.

Schule versorgt Flüchtlingsgruppen mit Lebensmitteln - problematische Versorgungslage

Kirchenpräsident in der Schneller-Schule
Quelle:EKHN
Peter Steinacker, Kirchenpräsident der EKHN (links), hatte die Schule in friedlicheren Zeiten besucht.

Hilfslieferungen erreichen die Flüchtlinge in der Gegend nicht in ausreichendem Maß. Weitere Flüchtlingsgruppen sind in zwei benachbarten Dörfern. Die Bäckerei der JLSS backt Brot für alle diese Flüchtlinge. Mitarbeitende der JLSS kaufen Obst und Gemüse bei Bauern aus der Gegend und verteilen es an alle Gruppen. Die JLSS versorgt die Flüchtlinge an ihrer Schule so gut wie möglich mit zusätzlichen warmen Mahlzeiten. Die Bomben sind mittlerweile auf drei Kilometer herangekommen. Die meisten Versorgungswege sind zerstört.

Kinder, die nicht nachvollziehen können, was kriegerische Auseinandersetzungen bedeuten, leiden besonders unter der gegenwärtigen Situation. Die JLSS kümmert sich deshalb besonders um Kinder und führt Kinderprogramme durch. Ein schuleigener Arzt betreut die Flüchtlinge medizinisch.

Bitte um Spenden

Das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS) ruft zu Spenden für die Flüchtlingsversorgung seiner Partner im Libanon, der National Evangelical Church of Beirut (NECB) und der JLSS auf. Der JLSS gehen aufgrund der Kriegssituation wichtige Einnahmen – die Belegung durch Sommergäste – verloren. Durch die Belegung der Schulen mit Flüchtlingen werden Schäden verursacht. Wiederaufbaumaßnahmen sind unter Umständen nötig. Eine der NECB-Schulen liegt im Süden von Beirut. Spenden können mit dem Kennwort „Nothilfe Libanon“ auf das Spendenkonto des EMS, Kontonummer 124, bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft Stuttgart (EKK), Bankleitzahl 600 606 06 überwiesen werden.

Das EMS ist ein ökumenisches Forum für Mission und internationale kirchliche Zusammenarbeit, dem zehn Kirchen und Missionsgesellschaften in Europa und 17 Partnerkirchen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten angehören. Über die gemeinsamen Arbeitsschwerpunkte und Finanzen entscheidet der Internationale Missionsrat, in dem alle Beteiligten mit Sitz und Stimme vertreten sind.

 
Kontakt:
Öffentlichkeitsarbeit
Evang. Missionswerk in Südwestdeutschland e.V.
Association of Churches and Missions
Vogelsangstr. 62
D-70197 Stuttgart
Tel. ++49-711-63678-40
Fax ++49-711-63678-45
http:// www.ems-online.org

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