Frieden
Gebet für die Geiseln in Afghanistan
Unterstützung für südkoreanische Partnerkirche
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt den Gebetsaufruf der Presbyterian Church in the Republic of Korea für die Geiseln in Afghanistan und bittet, für die Befreiung der in Afghanistan Entführten zu beten. Die koreanische Kirche ist auch eine der Partnerkirchen der EKHN.
Gebetsaufruf aus Südkorea
"Wir rufen die weltweite ökumenische Gemeinschaft dringend auf, dafür zu beten, dass das Töten Unschuldiger aufhört und die Geiseln sicher zu ihren Familien zurück kehren können", heißt es in dem Gebetsaufruf, der auch vom Ökumenischen Rat der Kirchen unterstützt wird. "Wir drängen die Weltgemeinschaft, für wahren Frieden und Versöhnung in Afghanistan zu arbeiten", so der Aufruf weiter, der am Dienstag vom Generalsekretär der südkoreanischen Kirche, Pfarrer Yoon Kil Soo, veröffentlicht wurde. „Lasst uns alle weiterhin für alle Menschen beten, die von Konflikten bedroht sind.“
Entführte Geiseln in Afghanistan
Am 18. Juli waren in Afghanistan zwei Deutsche entführt worden, von denen einer unter bisher ungeklärten Umständen während der Gefangenschaft ums Leben gekommen ist. Am 19. Juli waren 23 Südkoreaner gekidnappt worden. Zwei Geiseln dieser Gruppe wurden von den Entführern getötet. Die Presbyterian Church in the Republic of Korea ist eine Partnerkirche des Evangelischen Missionswerks Südwestdeutschland (ems) und der EKD eng verbunden.
Fürbittengebet für die Geiseln in Afghanistan
Gott, der du den Menschen Frieden auf Erden verheißt,
setze dem Töten in Afghanistan ein Ende.
Befreie alle in Streit verstrickten Parteien von der Illusion,
dass Gewalt ein Weg für dieses zerissene Land sein kann.
Gib allen Verantwortlichen die Einsicht,
die politischen Wege zum Frieden zu beschreiten.
Schütze Leben und Gesundheit der koreanischen Geiseln sowie der deutschen Geisel,
dass sie zu ihren Familien zurückkehren können.
Tröste die Familien in Korea und Deutschland,
die den Verlust eines geliebten Menschen beklagen.
Hilf allen Menschen, die weltweit von Konflikten bedroht sind.
Mache in uns allen die Hoffnung stark,
dass Gewalt nicht den Sieg behält.
Amen
Frankfurt, den 02. August 2007 D
Dr. Jochen Kramm, Leiter des Zentrum Ökumene der EKHN
Pressestelle der EKD: Silke Römhild / RD
zurück | letzte Aktualisierung: 14.09.2007 | copyright by EKHN