Frieden
Stündliche Gottesdienste als Zeichen gegen Rechts
Ab 14 Uhr am 19. und 20. Januar in der Alten Nikolaikirche
In einer Erklärung wandte sich das Römerbergbündnis gegen die Wahlkampfveranstaltungen der NPD und der Republikaner, die am Samstag, 19. Januar, und am 20. Januar auf dem Frankfurter Römerberg stattfinden sollen. Die evangelische Kirche in Frankfurt ist Mitglied im Römerbergbündnis und steht somit auch hinter dieser Erklärung.
Auf die Kraft des Glaubens setzen
Aus diesem Anlass lädt die Evangelische Sankt Paulsgemeinde an beiden Tagen jeweils ab 14 Uhr stündlich zu Gottesdiensten in die Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg ein. Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern wird empfohlen, frühzeitig zu erscheinen, da wegen der Veranstaltungen der NPD und Republikaner mit Kontrollen der Polizei zu rechnen ist.
Der Römerberg ist kein Ort für Fremdenfeindlichkeit
Das Römerbergbündnis befürchtet, dass bei beiden Veranstaltungen "Zuspitzungen und Provokationen auf Kosten sozial Schwacher und Ausgegrenzter in dieser Gesellschaft von Republikanern und NPD-lern erfolgen". Der Römerberg dürfe kein Ort sein, von dem Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ausgehen, heißt es weiter in der Erklärung.
[Dietmar Treber]
zurück | letzte Aktualisierung: 17.01.2008 | copyright by EKHN