Ökumene

24.Januar 2008
Neueröffnung des Konfessionskundlichen Institutes

Im neuen großen Saal des Instituts lauschten die Gäste den Grußworten.
Vorne rechts: Präses Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer


Neue ökumenische Akzente aus frisch renoviertem Gebäude

Die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten betont enge Verknüpfungen zwischen EKHN und Konfessionskundlichem Institut

 

Fleichmann-Bisten vergrößern Pfarrer Dr. Walter Fleischmann-Bisten, Leiter des Konfessionskundlichen Instituts, erhält den Schlüssel
Leitende vergrößern In der ersten Reihe v.l. SKP Kopsch, Bischöfin der evang-methodistischen Kirche Rosemarie Wenner und Ratsvorsitzender Dr. Wolfgang Huber
Alexander Gemeinhardt, Elke Schulze und Cordelia Kopsch vergrößern von links: Geschäftsführer des Konfess. Instutus Alexander Gemeinhardt  (links) im Gespräch mit KL-Mitglied Elke Schulze und der Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten, Cordelia Kopsch
Konfessionskundliches Institut Das Wolfgang-Sucker-Haus in der "Villa Brunnengräber" - neuer und alter Standort des Konfessionskundlichen Instituts.
Quelle: EKHN/ Stephan Krebs

Mit der Schlüsselübergabe am Mittwoch, 23. Januar 2008, öffnete das Konfessionskundliche Institut neu  seine Pforten in der ehemaligen "Villa Brunnengräber", jetzt "Wolfgang-Sucker-Haus", in Bensheim. Gegenwärtig setzt das ökumenische Kompetenzzentrum neue Akzente im ökumenischen Dialog, wie Walter Fleischmann-Bisten, der neue Leiter des Zentrums, erläuterte: "Die evangelischen Freikirchen sind unsere nächsten Glaubensverwandten. Alte Vorurteile müssen endlich abgebaut werden." Um strittige Themen wie Bibelauslegung oder Sexualethik müsse allerdings gerungen werden. Weiterhin sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts im Gespräch mit der römisch-katholischen Kirche, den Orthodoxen Kirchen und weiteren Glaubensgemeinschaften.

Pfarrer der EKHN wird seinen Dienst am Institut aufnehmen

In ihrem Grußwort betonte Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch, die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten, die engen Verbindungen zwischen der EKHN und dem Institut. „Die Kirchenleitung wird ab dem 1. April Pfarrer Bräuer für drei Jahre zu einem Dienst im Konfessionskundlichen Institut abordnen.“ Daran werde deutlich, wie sehr der EKHN daran liege, ihre Arbeit auch künftig mit der des Konfessionskundlichen Instituts zu verknüpfen. Cordelia Kopsch engagiert sich persönlich für die Arbeit des Institutes als Mitglied seines Kuratoriums.

Feier mit Bischöfen und der Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten

Die Jugendstilvilla, in der das Konfessionskundliche Institut 1947 gegründet wurde und bis 1967 untergebracht war, ist nach dem ehemaligen Direktor des Instituts und späteren Kirchenpräsidenten der EKHN Wolfgang Sucker benannt. Nach umfangreicher Renovierung übergab am Mittwoch der leitende Architekt Jürgen Kling den Schlüssel an den Vorsitzenden des Kuratoriums des Konfessionskundlichen Instituts, Landesbischof Dr. Friedrich Weber von der Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig. Den Festgottedienst gestalteten der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, Bischöfin Rosemarie Wenner von der Evangelisch-Methodistische Kirche in Deutschland und die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch. Der Gottesdienst fand in der Evangelischen Michaelskirche in  Bensheim statt.

[Rita Deschner / Stefan Knöll]