Bericht
Katholischer Bischof und evangelischer Kirchenpräsident wollen sich für einen ehrlichen ökumenischen Dialog einsetzen
Jung und Tebartz-van Elst sehen gemeinsam Chancen, das kirchliche Leben zu erneuern
Grundsätzliches zum Verhältnis zwischen evangelischer und katholischer Kirche
mehr über das Verhältnis zwischen evangelischer und katholischer Kirche
„Ich habe mich sehr darüber gefreut den Kirchenpräsidenten nach vielen gemeinsamen öffentlichen Terminen nun auch im informellen Rahmen eines Antrittsbesuches zu begegnen“, sagte Bischof Tebartz-van Elst.
Bei dem Gespräch am Dienstag, den 10. November, tauschten sich die beiden Kirchenvertreter unter anderem über den Stand der Ökumene aus. Beide wollen einen ehrlichen Dialog in diesem Bereich fördern.
Mit Blick auf die seelsorgerlichen Entwicklungen sehen sich beide Kirchen vor ähnlichen Herausforderungen. „Die demographische Entwicklung macht vor Konfessionsverschiedenheiten keinen Halt“, sagte Franz-Peter Tebartz-van Elst. Im Bemühen, um eine „stärkere geistliche Vertiefung des Glaubens“ sehen der Bischof von Limburg und der höchste Repräsentant der EKHN eine Chance zur Erneuerung kirchlichen Lebens in Deutschland.
Stephan Krebs
zurück | letzte Aktualisierung: 19.11.2009 | copyright by EKHN