Bericht

5. Dezember 2008

Kirchenpräsident Steinacker erhält Hessischen Kulturpreis 2009

Engagement für religionsübergreifenden Dialog


Die Jury hat sich entschieden: Einer der Preisträger des Hessischen Kulturpreises 2009 ist Prof. Peter Steinacker, Kirchenpräsident der EKHN. Gemeinsam mit Prof. Dr. Salomon Korn, Prof. Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann und Prof. Dr. Fuat Sezgin wird er den Preis am 22. März 2009 in Wiesbaden erhalten. Insgesamt ist der Hessische Kulturpreis mit 45.000 Euro dotiert.

Der Hessische Ministerpräsident Roland Koch erklärte zur Entscheidung der Jury: „Mit ihrer diesjährigen Entscheidung würdigt die Jury das herausragende Engagement der vier Preisträger für den religionsübergreifenden Dialog in Deutschland. Seit vielen Jahren setzen sie sich für das friedliche Miteinander der drei großen abrahamitischen Weltreligionen – Christentum, Judentum und Islam – ein. Ihr Eintreten für einen respektvollen und toleranten Umgang zwischen den Glaubensgemeinschaften ist ein ermutigendes Beispiel, das weit über unsere Landesgrenzen hinaus als Vorbild dienen kann.“

Seine langjährigen Erfahrungen und Studien zum interreligiösen Dialog hat der Kirchenpräsident 2006 in einem Buch zusammengetragen. Es trägt den Titel "Absolutheitsanspruch und Toleranz. Systematisch theologische Beiträge zur Begegnung der Religionen". Des weiteren hat er zahlreiche Vorträge zum Thema gehalten.

[Hess. Staatskanzlei / RD]