Meldung

09. Februar 2006

Tee für die Demonstranten gegen die KDAVO


Etwa 450 Personen haben nach Polizeiangaben am Donnerstag, den 9. Februar, in Darmrstadt gegen das neue kirchlich-diakonische Dienstrecht protestiert. Zu der Demonstration hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die 34.000 Beschäftigten in Kirche und Diakonie aufgefordert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchenverwaltung und des Diakonischen Werks begrüßten die Demonstranten bei ihrer Ankunft am Paulusplatz mit heißem Tee.

In einer Presseinformation informierte die Öffentlichkeitsarbeit von Kirche und Diakonie die Öffentlichkeit darüber, warum die seit Oktober gültige Kirchlich-Diakonische Arbeitsvertragsordnung (KDAVO) abgeschlossen wurde. Sie unterscheidet sich von dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVÖD) kaum und folgt dem Ziel, angesichts der schwierigen Finanzlage von Kirche und Diakonie die bestehenden Hilfeangebote, Arbeitsbereiche und Arbeitsplätze zu sichern.

[Stephan Krebs]