Meldung

25. September 2007

Fair gehandelter Stadtkaffee für Frankfurt

Fairen Handel ins Gespräch bringen  



Zu den Leckereien der Mainmetropole wie dem Frankfurter Kranz, den Frankfurter Würstchen, und der Frankfurter Grüne Soße, ist am 24. September eine Frankfurter Kaffee-Spezialität hinzugekommen, der „MainKaffe“.  Er verbindet Genuß mit verantwortlichem Einkaufen, denn er ist fair gehandelt und wurde biologisch angebaut. Vorgestellt wurde die Faire Mischung am Montag im Café Mobil vor dem Haus am Dom.

Informationen und die aktuelle Liste der Verkaufsstellen
www.MainKaffee.org

oder im Weltladen Bornheim
Telefon 069 4930101

mehr bei der Evangelischen Kirche in Frankfurt

Fair gehandelte Produkte - mit bundesweiten Adressen

Zentrum Ökumene der EKHN

Die Projektgruppe „Stadtkaffee für Frankfurt“ ist sich sicher, dass die Frankfurter stolz auf „ihren“ Kaffee sein werden,  auch wenn er nicht am Main wächst. Sie gehen davon aus, dass sich  viele Touristen den Kaffee als Mitbringsel ins Gepäck stecken werden. Eine der Schirmherrinnen des Projektes ist Pfarrerin Gabriele Scherle, Pröpstin der EKHN für Rhein-Main.

Kirche als Mitglied der Projektgruppe

Eineinhalb Jahre hatte eine ökumenische Arbeitsgruppe, initiiert vom Weltladen Bornheim, an der Realisierung der Stadtkaffee-Idee gearbeitet. Dabei wurde sie durch die GEPA, das größte Fair Handelshaus in Deutschland, beraten. Die Projektgruppe, deren Mitglieder aus verschiedenen Einrichtungen der katholischen und evangelischen Kirche in Hessen kommen, hoffen, dass der MainKaffee in die Liga der Frankfurter Köstlichkeiten aufsteigt.

Fairen Handel ins Gespräch bringen

Besonders wichtig ist den Initiatoren, dass mit dem neuen Kaffee das Thema „Fairer Handel“  ins Gespräch und auf die Tagesordnung zu bringen. Verbraucher, Einheimische und Gäste sollen erleben, dass sie mit ihrer Kaufentscheidung am Kaffeeregal die Welt ein wenig fairändern können.

Die Verpackung, die eigens für den Frankfurtkaffee gestaltet wurde, wird durch den Messeturm geziert, der als markantes Gebäude für Frankfurt als Handels-, Messe- und Börsenstadt steht.

Fairer Handel

Gabriele Scherle
Quelle:EKHN
Eine der Schirmherrinnen des Projektes ist Pfarrerin Gabriele Scherle, Pröpstin der EKHN für Rhein-Main

Der Anteil des Fairen Handels am Kaffeemarkt weltweit ist verschwindend gering, in Deutschland liegt er bei gerade mal einem Prozent. Doch der Anteil wächst – und der MainKaffee leistet einen Beitrag, dass immer mehr Kaffeebauern einen angemessenen Lohn für ihrer Hände Arbeit bekommen und ihre Familien davon menschenwürdig leben können. Das betonte Stefan Diefenbach vom Weltladen Bornheim.

Die Kaffeebohnen für den MainKaffee kommen von Kleinbauern-Zusammenschlüssen aus Kolumbien, Peru, Bolivien, Honduras, Mexiko und Nicaragua. Seit dem 24. September wird die Frankfurter Fairmischung, gemahlen und im 250 g Beutel, in mehr als 20 Geschäften und von zahlreichen Eine-Welt-Gruppen verkauft. Eine Sonderröstung (Bohne, frisch geröstet) gibt es von der traditionsreichen Frankfurter Kaffeerösterei Wacker.
Informationen und die aktuelle Liste der Verkaufsstellen unter www.MainKaffee.org oder im Weltladen Bornheim, Telefon 069 4930101.

[Öffentlichkeitsarbeit Frankfurter Regionalverband / RD]