Bericht

08. Januar 2008

Evangelische Kirche in Frankfurt äußert sich zum Angriff von Jugendlichen auf einen U-Bahnfahrer

Nicht nur mit Strafen, sondern auch mit den Ursachen von Gewalt muss sich auseinander gesetzt werden  



„Der Evangelische Regionalverband wird nach der Wahl alle Verantwortlichen in der Stadt einladen, um zu beraten, wie dem Thema der Jugendgewalt in Frankfurt begegnet werden kann“, erklärten Pfarrerin Esther Gebhardt, Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main, und Jürgen Mattis, Evangelischer Stadtjugendpfarrer in Frankfurt.
In ihrer Mitteilung vom 8. Januar 2007 heißt es weiterhin:

„Nach dem Angriff Frankfurter Jugendlicher auf einen U-Bahnfahrer am vergangenen Wochenende ist das Thema von Jugend und Gewalt in Frankfurt Teil des hessischen Wahlkampfs und einer bundesweiten parteipolitischen Debatte  geworden. Eine qualifizierte Diskussion wird sich nicht nur mit dem Thema der Strafe, sondern auch mit den Ursachen von Gewalt sorgfältig auseinandersetzen müssen, damit weitere sinnvolle Maßnahmen zur Gewaltprävention entwickelt werden können.

Der Evangelische Regionalverband Frankfurt am Main, der ein großer Jugendhilfeträger in der Stadt ist, erachtet das Thema für die Stadt und das Zusammenleben als außerordentlich wichtig und zugleich vielschichtig. Aus seiner Sicht ist es kein geeignetes Thema für einen parteipolitischen Wahlkampf.“

[Ev. Regionalverband / RD]