Bericht

07. Februar 2008

Armut hat viele Gesichter - Gemeinsam aktiv für Kinder

Lebenslagen und Teilhabemöglichkeiten von Kindern sollen verbessert werden  

Zentrum Bildung der EKHN Fachbereich Kinder- und
Jugendarbeit

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Mit der Aktion "Armut hat viele Gesichter - gemeinsam aktiv für Kinder" rückt das Zentrum Bildung der EKHN in den Jahren 2008 und 2009 die zunehmende Armut bei Kindern in den Blickpunkt. Mit einem Projekt-Wettbewerb sollen Evangelische Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen der EKHN eingeladen werden, sich mit ihren Initiativen und Projekten an der Aktion zu beteiligen. Es geht darum, neue Projekte anzustoßen, die geeignet sind die Lebenslagen und Teilhabemöglichkeiten von Kindern zu verbessern. Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung durchgeführt. Die Wettbewerbsbeiträge können bis 30. November 2008 eingereicht werden.

Mit einem Aktionsheft und einem Projekt-Wettbewerb macht das Zentrum Bildung EKHN-weit auf die zunehmende Armut bei Kindern aufmerksam. Unter dem Motto "Armut hat viele Gesichter - Gemeinsam aktiv für Kinder" sind die evangelischen Kirchengemeinden und Dekanate sowie die Einrichtungen der EKHN eingeladen, sich mit ihren Initiativen und Projekten zu beteiligen. Angesprochen sind alle, die in der Arbeit mit Kindern und Familien aktiv sind. Ob in Kindertageseinrichtungen und Familienbildungsstätten, in der außerschulischen oder schulbezogenen Kinder- und Jugendarbeit - überall dort, wo Kinder sind, soll die Aufmerksamkeit für das Thema erhöht werden. Es geht darum, das Problem Armut in seinen unterschiedlichen Facetten und Dimensionen wahrzunehmen und Handlungsansätze zu entwickeln, die zur Verbesserung der Lebenslagen und Teilhabemöglichkeiten von Kindern beitragen", heißt es im Aktionsheft.

"Wir möchten mit dem Projektwettbewerb die Sensibilität für das Thema ,Armut von Kindern' erhöhen. Gleichzeitig soll er ein Anreiz sein, auf allen Ebenen wirksame Handlungsstrategien in Gang zu bringen", erläutert die Projektleiterin, Simone Reinisch das Konzept. "Damit soll einerseits Neues gefördert, aber auch das was schon getan wird, sichtbar gemacht werden." Wer mitmacht, könne nicht nur einen Preis gewinnen, sondern auch öffentliche Aufmerksamkeit. Die Aktion beginnt ab sofort und endet im März 2009 mit einem Kongress und der Prämierung der ausgelobten Projekte. Danach werden alle eingereichten Projekte im Internet veröffentlicht und können so Anregung sein für neue Projekte, hoffen die Initiatoren.

 

Elke Heldmann-Kiesel