Ernährung
Fair genießen - Niemand isst für sich allein!
Sie haben Lust auf Schokolade? Dann genießen Sie! Selbst Jesus aß und trank gerne, seine Kritiker hatten sogar behauptet, er sei ein "Fresser und Säufer". So war er es, der die gute Stimmung auf einer Hochzeitsfeier in Kana rettete, als der Wein drohte, auszugehen: Er verwandelt Wasser in Wein.
Beim Essen und Trinken geht es allerdings auch um Beziehungen: zu den Menschen, die mit uns am Tisch sitzen und zu denjenigen, die für uns das Gemüse anbauen und die Tiere züchten, deren Fleisch wir essen. Das Motto "Niemand isst für sich allein" der evangelischen Aktion "Brot für die Welt" bringt diese persönlichen und weltweiten Verbindungen und die damit verknüpfte Verantwortung auf den Punkt.
Aktion "Brot für die Welt"
Spenden für Pojekte von Brot für die Welt: Die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ unterstützt rund 1000 Projekte zur Selbsthilfe in Afrika, Asien und Lateinamerika. Arbeitsschwerpunkte sind Ernährungssicherheit, Gesundheitsversorgung, der Kampf gegen HIV/Aids, Bildungsarbeit sowie Friedens- und Versöhnungsarbeit. In Deutschland leistet „Brot für die Welt“ Advocacyarbeit für die Ärmsten der Armen.
Spendenkonto:
Gesamtkirchenkasse Evangelische Kreditgenossenschaft eG,
Kontonr. 4 10 00 00,
BLZ 520 604 10,
Stichwort "Brot für die Welt"
Projekte, die "Brot für die Welt" unterstützt
Klicken Sie bitte unten auf den Abspiel-Knopf!
Hintergrundinformationen
zur Globalisierung im AgrarbereichObwohl wir weltweit momentan fast doppelt soviel Nahrungsmittel produzieren, wie die Erdbevölkerung verbrauchen kann, (2.700 kcal täglich für 12 Mrd. Menschen, bei einer Bevölkerungszahl von z.Zt. 6,5 Mrd.), leiden noch immer mehr als 850 Millionen Menschen an Hunger.
mehr
Weitere Projekte zum Thema "Fair genießen"
Fair einkaufen Wer beim Einkauf sicher gehen will, dass die Bananen oder die Kaffeebohnen nicht durch Kinderarbeit geerntet wurden und die Kleinbauern angemessene Preise für ihre Ware erhielten, sollte Produkte mit dem "Trans-Fair-Siegel" kaufen. Diese lassen sich bereits in vielen Supermärkten finden.
"Fair feels good" - Verkaufsstellen mit fair gehandelten Produkten
"MainKaffe" - Fairer Kaffee für Frankfurt
Fairer Kaffee in die KirchenIm Spenerhaus in Frankfurt und im Martin-Niemöllerhaus in Arnoldshain werden die Gäste mit fair gehandeltem Kaffee verwöhnt. Die beiden Tagungshäuser der EKHN beteiligen sich an der Aktion „Fairer Kaffee in die Kirchen“, die sich jetzt mit einer eigenen Internetseite präsentiert. Aber auch Kirchengemeinden wie die Emmausgemeinde Jügesheim schenken „fairen Kaffee“ aus.
Die Aktion unterstützt diakonische Einrichtungen und kirchliche Verwaltungen, ihre Beschaffung auf fair gehandelte Produkte umzustellen. Wer fair gehandelte Produkte einkauft, sorgt für menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in den Anbaugebieten. Denn für fair gehandelten Kaffee wird ein Mindestpreis festgesetzt, der unabhängig von den Preisschwankungen auf den Märkten bezahlt wird.
Initiatoren der Aktion sind Brot für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst.
Aktion: Fairer Kaffee in die Kirchen
Wie Fairness gewinnt - 1.000 Gemeinden trinken fair
Tagungshäuser der EKHN
Tafeln gegen den Hunger in Deutschland Die so genannten "Tafeln" sind in an vielen Orten eine willkommenes Angebot für Menschen, mit geringem Einkommen. Sie erhalten dort Nahrungsmittel. Allerdings: „Die rasante Zunahme von Tafelgründungen in Deutschland ist ein Indikator für die Armutsentwicklung in unserem Land und damit Indiz für einen sozialpolitischen Skandal.“ Dies sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau.
mehr
Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Ölivenöl sowie Käse aus Schafs- und Ziegenmilch waren die wichtigsten Nahrungsquellen für die Menschen aus biblischer Zeit. Bei besonderen Anlässen wurden auch Schafe oder Ziegen geschlachtet; in Wassernähe ergänzte Fisch den Speiseplan.
Heute verbinden Speisen aus diesen Zutaten köstliche und überraschende Geschmackserlebnisse mit biblischer Tradition.
mehr
FastenSie haben es geahnt - in der evangelischen Kirche wird nicht nur geschlemmt. Es gibt Wochen - besonders während der Passionszeit, da steht eher der Verzicht im Vordergrund. Was bedeutet Fasten unter evangelischem Vorzeichen? Pfarrer Paul-Ulrich Lenz, Referent vom Zentrum Verkündigung der EKHN erklärt: "Ziel des Fastens ist, sich leer zu machen, sich selbst zurückzunehmen. Wenn Gott sich meldet, findet er dann etwas vor, wo er einkehren kann. Nur so kann man darauf hinhören, was er von einem will."
mehr
Stellungnahmen, Kontakte und Links Zu Themen rund um Ernährung, Nahrungsmittel und Landwirtschaft hat die evangelische Kirche Stellung bezogen. So beschäftigt sich das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN intensiv mit der Entwicklung im ländlichen Raum.
Kampagne von Brot für die Welt
Brot für die Welt in Hessen und Nassau , Kontakt
Stellungnahmen der EKHN
Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, Kontakte
zurück | letzte Aktualisierung: 13.09.2010 | copyright by EKHN