Stellungnahmen
10. Juni 2010
Sparpaket hat Schieflage
Kirchenpräsident Dr. Volker Jung nimmt zu den Sparplänen der Bundesregierung Stellung: „Unser Land ist in einer problematischen Situation. Die Staatsfinanzen müssen saniert werden und das führt zwangsläufig zu harten Einschnitten und herben Belastungen.
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4. Juni 2009
Schon wieder Zocker-Anleihen
Deutlich mehr als 150 Prozent jährlicher Rendite mitten in der weltweiten Finanzkrise versprechen Offerten, die bedeutende deutsche Investmenthäuser großen Investoren derzeit schon wieder diskret anbieten, und die erneut unverhohlen auf blinde Gier zielen.
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31. Oktober 2008
Gern: Brauchen Rettungspakete für den Sozialstaat
„Es ist skandalös, dass, nachdem jahrelang die Gewinne immer stärker individualisiert wurden, die Verluste sozialisiert werden müssen. Bei den Milliardensummen darf aus der Finanzkrise keine Verschärfung der sozialen Krise werden, wenn die Mittel später im Bundeshaushalt eingespart werden sollen.“ Dies sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN).
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DWHN
Grundsätzliches
25. Februar 2010
Tipps zur Geldanlage nach ethischen Kriterien
Die letzte Finanzkrise hat gezeigt: Es braucht einen neuen Umgang mit Geld. Doch wie soll Erspartes angelegt werden, um eine möglichst sichere und angemessene Rendite zu erwirtschaften und dabei ethische Kriterien berücksichtigen? Dr. Brigitte Bertelmann, Wirtschafts-Referentin in der EKHN, hat festgestellt: „Langfristig sind ethische Anlagen durchaus erfolgreich. Es hat sich gerade in der letzten Finanzkrise gezeigt, dass ethische Anlagen von Einbußen deutlich weniger betroffen waren.
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17. November 2008
Broschüre zur Finanzkrise
Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN hat die Broschüre „Leben in Fülle für alle – Zur Krise an den Finanzmärkten“ herausgegeben. Darin bietet das Zentrum Impulse zur Auseinandersetzung mit der Finanzkrise für Interessierte, Kirchengemeinden und Dekanate. Das Heft bietet Hintergründe, biblische Bezüge und wirtschafts- und sozialethische Ansätze. Im Internet steht es zum Download bereit.
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16. Oktober 2008
Der Glaube kann während der Finanzkrise Mut für einen Neuanfang machen
Es solle ein Rahmen geschaffen werden, in dem die Bürger in einen konstruktiven Prozess für die Neugestaltung unserer Gesellschaft einbezogen werden. Dies fordert Dr. Brigitte Bertelmann, Referentin für Ökonomie aus dem Zentrum Verkündigung der EKHN, am 16. Oktober 2008. Angesichts der gegenwärtigen Finanzkrise empfiehlt sie in einem Papier hierfür eine Art „globalen Buß- und Bettag“. In einem Interview mit der Online-Redaktion der EKHN äußert sich die evangelische Wirtschaftsexpertin außerdem über die Ursachen der Krise und wie der christliche Glaube zum Umdenken anregen kann.
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Service für Kirchenmitglieder
17. Dezember 2008
Kirchensteuer auf Abfindungen wird teilweise erlassen
Evangelischen Kirchenmitgliedern, die ihren Arbeitsplatz angesichts der Wirtschaftskrise verloren haben und eine Abfindung erhalten, kommt die EKHN entgegen. Ihnen erstattet die EKHN die Hälfte der Kirchensteuer zurück, die auf eine besteuerte Abfindung erhoben wurde.
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Perspektive Glauben
7. Oktober 2008 Übrigens: Vertrauensbildende Maßnahmen
Wahrscheinlich wird dieser Tag in die Geschichte eingehen. Nein, nicht nur weil
die Börsen der Welt eine rasante Talfahrt angetreten haben. Sondern weil ein
Wort so oft in den Medien genannt wurde, wie nie zuvor. Na? Genau: das Wort „Vertrauen“. Es wurde in der Politik und an der Börse so dermaßen viel von Vertrauen geredet,
dass ich richtig misstrauisch geworden bin.
Rundfunkandacht von Pfarrer Fabian Vogt (PDF)
Finanzen der Kirche
21. November 2008 EKHN investiert gegen die Krise
„Ich bin stolz auf unsere Kirche, die auch in den Einnahmenstarken letzten Jahren ihren sparsamen Kurs beibehalten hat. Das versetzt uns nun in die Lage, mit einem investitionsstarken Haushalt in das Krisenjahr 2009 zu gehen.“ So resümierte der Präses der Kirchensynode den Haushalt der EKHN für das Jahr 2009.
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5. November 2008
EKD-Synode: „Wirtschaft muss dem Menschen dienen“
"Banken, die staatliche Hilfen erhalten, müssen sich an besondere Auflagen wie an eine Begrenzung der Managergehälter und das Aussetzen von Boni halten." So lautet einer der sieben Punkte eines Forderungskataloges zur Finanzkrise, den die 10. Synode der EKD auf ihrer 7. Tagung im November 2008 beschlossen hat.
Die Synodalen vertreten in dem Papier die Auffassung, dass Wirtschafts- und Klimakrise uns zur Umkehr mahnen. "Die Fortschritte bei der Bekämpfung von Armut und der Schaffung von Arbeitsplätzen, die in den letzten Jahren erreicht werden konnten, sind gefährdet", heißt es in dem Text.
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30. Oktober 2008
Keine Schieflage der Kirchenfinanzen bei der EKHN
Nur in geringem Maße trifft die gegenwärtige internationale Finanz-krise die Rücklagen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Der Finanzdezernent der EKHN, OKR Heinz-Thomas Striegler, erklärte in Darmstadt, die Rücklagen der Evangeli-schen Kirche in Hessen und Nassau seien langfristig orientiert und über viele Banken und Fondsgesellschaften breit gestreut angelegt.
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7. Oktober 2008 Kirchenbank EKK von Finanzkrise nicht betroffen
(epd) Die Kirchenbank Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) ist von der aktuellen Finanzmarktkrise nicht betroffen. Dies betonte Vorstandsmitglied Thomas Katzenmayer am 29. September in Kassel. Weder über Eigenanlagen noch über Geldanlagen von institutionellen Kunden oder Vermögensverwaltungen sei die EKK von der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers direkt betroffen.
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Krise als Wendpunkt
09. Oktober 2008 Die Finanzkrise aus der Sicht eines Börsianers
Glaube und Geld - das ist für Nigel Longley kein Widerspruch. Sonntags ist der 46-jährige Brite öfters als Liturg im Gottesdienst in der Alten Nikolaikirche in Frankfurt tätig, werktags vertritt der Börsianer ein englisches Emissionshaus in Deutschland. Wie hautnah der evangelische Christ die Finanzkrise miterlebt, zeigte sich in den wenigen Stunden zwischen zwei Telefonaten mit der Online-Redaktion der EKHN am 9. Oktober 2008: Währenddessen wurde einer seiner Freunde bei einer amerikanischen Bank entlassen. In einem Interview sprach Rita Deschner mit ihm darüber, wie er die Ursachen und Folgen der weltweiten Finanzkrise beurteilt.
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07. Oktober 2008 Online-Spiel: Erfolg an der Börse für die „Hessenlandbullen“ durch soziale und ökologische Kriterien
„Aktien von Unternehmen, die sich an ökologische und soziale Standards halten, haben im Gegensatz zu denen von DAX-Unternehmen besser abgeschnitten,“ so das Fazit von Ralf Müller, Bildungs- und Ökumenereferent des Evangelischen Dekanates Alsfeld. Ralf Müller hatte im Februar diesen Jahres das Online-Spiel „Gut&Börse“ gestartet, das im Spätsommer 2008 endete.
Zum Erfolg gratulierte Heidemarie Wieczorek-Zeul, die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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14. Oktober 2008 Fürbitten aus dem Krug in der Alten Nikolaikirche: nachdenken über die tägliche "Finanzkrise" der Armen und Arbeitslosen
„Manche Menschen sehen die Finanzkrise als wahre Chance, eine gerechtere Welt zu gestalten. Sie sind der Auffassung, dass wir auch mit weniger zurecht kommen,“ dies berichtet Dr. Jeffrey Myers, Pfarrer an der Alten Nikolaikirche in Frankfurt am 14. Oktober. Er hatte eine Woche zuvor einen großen Krug in der Kirche aufgestellt, in den Betroffene und andere Besucher ihre Fürbitten und Sorgen angesichts der Finanzkrise hineinlegen konnten.
mehr über die Fürbitten aus der Alten Nikolaikirche
6. Oktober 2008 Fürbitten-Krug anlässlich der Finanzkrise aufgestellt
Banken geraten ins Trudeln, Aktienkurse sinken, Regierungen entwickeln Notfallpläne in Zeiten der Finanzkrise. Mitten in der Finanzmetropole Frankfurt am Main hat der Pfarrer für Stadtkirchenarbeit, Dr. Jeffrey Myers, ein offenes Ohr für Banker und Anleger. Er berichtet: „In Gesprächen mit Bankern aus unserer Gemeinde spüre ich eine große Unsicherheit und Betroffenheit.“ Am 6. Oktober 2008 hat er in der Alten Nikolaikirche, mitten auf dem Römerberg im Herzen Frankfurts, einen großen Krug aufgestellt: „Betroffene und andere Besucher können ihre Fürbitten und Sorgen, aber auch ihren Dank und ihre Hoffnungen aufschreiben und sie in den Krug legen.“ Auf die Idee, einen Krug zu wählen, brachte ihn dieser Psalmvers: Gott, sammle meine Tränen in deinen Krug. (56,9)
Täglich werden die eingeworfenen Zettel gelesen und für die Menschen gebetet.
Alte Nikolaikirche
Fürbitte von "Brot für die Welt"
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