Edle Tropfen aus den Weinbergen der EKHN

Für Genießer hat die EKHN etwas Besonders im Angebot: Sie können ihren Gaumen mit Wein aus Kircheneigentum erfreuen. Für Kirchengemeinden besteht die Möglichkeit, die edlen Tropfen in den Flaschen mit dem Facettenkreuz auf dem Etikett für ihre Abendmahlsfeiern und Feste zu verwenden.

Information und Bestellung:

Wein mit dem Logo der EKHN

Weingut Manz

Die EKHN besitzt mehrere Weinberge, die sich entlang der Rheinebene bei Nierstein/Oppenheim erheben. Aus der Ernte werden verschiedene Sorten Weißwein, Rotwein und Sekt gekeltert. Die Weinkarte mit der aktuellen Auswahl lässt sich im Internet bestellen. Die Preisspanne liegt zwischen 3.40 Euro und 65.00 Euro. 

Die EKHN hat ihre etwa fünf Hektar mit Weinreben seit 2003 an die Winzerfamilie Manz verpachtet, die den Rebensaft qualitativ hochwertig ausbaut.

Wein in biblischer und christlicher Tradition

Wein hat in der jüdisch-christlichen Tradition eine besondere Bedeutung, denn bereits in der Bibel gibt es zahlreiche Abschnitte, die über den Weinbau und die belebende, aber auch fatale Wirkung des Weins berichten. In einer Rede an die Anhänger Johannes des Täufers erwähnt Jesus, wie er auf sie wirkt: „ Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und der Sünder Geselle!“  (Mt 11,19). In vielen Gleichnissen greift Jesus die Arbeit der Winzer rund um die Herstellung des Weins auf, um den Beginn der Gottesherrschaft zu veranschaulichen.

Schließlich erhält der Wein für alle Christen seine zentrale Bedeutung beim letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Dabei gibt er ihnen den Kelch mit dem Wein und sagt: „Trinket alle daraus; das ist mein  Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.“ Damit stiftet Jesus selbst das Abendmahl, für evangelische Christen das entscheidende Kriterium für ein Sakrament. Seitdem wird in der  Kirche das Abendmahl – die Katholische Kirche sagt dazu Eucharistie - gefeiert, um im Teilen von Brot und Wein die Gegenwart Jesu Christi zu feiern. Heute verwenden viele Gemeinden aus Rücksicht auf Suchtkranke  Traubensaft, also den unvergorenen Saft des Weinstocks. Zu Jesu Zeiten bestanden die entsprechenden Konservierungsmöglichkeiten für den Saft noch nicht. Deshalb war nur der Wein bekannt.

  Lina Marsen, RD, Stephan Krebs

Stand: 12. 03. 2009