Zivildienst
Die am häufigsten genutzte Alternative zum Kriegsdienst ist der Zivildienst.
„Ich bin ein friedfertiger Mensch, es passt nicht zu mir, mit Waffen auf Menschen zu zielen", sagt Thomas Müller, der demnächst eine Zivildienststelle antreten wird.
Zuvor musste er schriftlich begründen, dass er aus Gewissensgründen den Kriegsdienst nicht antreten kann.
Falls das Bundesamt für den Zivildienst den Antrag zur Kriegsdienstverweigerung genehmigt hat und der Kandidat nicht ausgemustert wurde, stehen ihm zahlreiche interessante Tätigkeiten offen.
In den Einrichtungen der Evangelischen Kirche kann er z.B. Behinderte pflegen und betreuen, ältere Menschen versorgen und bei Krankentransporten dabei sein.
Wichtige Links:
Einführungslehrgänge und Tipps:
Fachbereich "Frieden und "Konflikt" im Zentrum Ökumene der EKHN
Informationen
Bundesamts für den Zivildienst
Beratung und Hilfe:
Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer
Zeitschrift für Zivildienstleistende:
„Zivil“
Zusätzliche Informationen für Zivis:
Zivildienstgruppe Frankfurt
Ansprechpartner in der EKHN:
Beauftragter für Kriegsdienstverweigerer
Beauftragter für Kriegsdienstverweigerer
Tel. 069/976518-55
Fax 069/976518-59
Wolfgang Buff
Beauftragter für Einführungslehrgänge für Zivildienstleistende
Tel: 069/976518-58
Fax: 069/976518-59
E-Mail: wolfgang.buff@zoe-ekhn.de
Internet:
www.kdv-zdl.de
www.zentrum-oekumene-ekhn.de
Was bietet die Kirche?
- Beratung beim Verweigern des Kriegsdienstes
- Infomaterial
- Möglichkeiten zum Arbeiten, z.B. Betreuung behinderter Kinder in einer Kirchengemeinde
- Begleitung während des Dienstes, auch in Form der Zeitschrift "Zivil"
- Rüstzeiten
Tipps für den Start:
- Stellenangebote und Hinweise bekommen Sie bei diakonischen Einrichtungen.
- Wenn eine kirchliche Einrichtung zustimmt, dass Sie einen halben oder ganzen Tag auf Probe dort arbeiten dürfen, spricht das für die Einrichtung.
- Sprechen Sie mit Ihrem Vorgänger, er kann Ihnen wertvolle Tipps geben.
- Fragen Sie, ob sie mit anderen zusammenarbeiten können. So haben Sie auch bei Problemen einen Ansprechpartner und müssen sich nicht alleine durchschlagen.
- Suchen sie sich am besten ein Arbeitsfeld, das Sie noch nicht kennen. Kümmert sich beispielsweise ein ausgebildeter Elektriker wieder um Stromanschlüsse, frustriert ihn möglicherweise der geringe Lohn. Die Arbeit mit behinderten Kindern eröffnet eine neue Welt und belohnt die Arbeit auf eine ganz andere, persönliche Weise.
- Suchen Sie sich eine Stelle, bei der Sie auch persönlich etwas mitnehmen. Spätestens nach einem halben Jahr sind meist diejenigen enttäuscht und gelangweilt, die unter dem Vorsatz "Hauptsache wenig und leichte Arbeit" ihren Dienst begonnen haben.
Informationen zum Thema "Freiwilligendienste" gibt es hier.
zurück | letzte Aktualisierung: 17.03.2008 | copyright by EKHN