Umgang mit Sterbenden


Umgang mit Sterbenden
„Einen todkranken Menschen sollte man nicht als einen sterbenden, sondern als einen lebenden Menschen behandeln“, rät der Krankenhausseelsorger Reinhold Dietrich. Dies können Besucher dem Kranken zeigen, indem sie ihn an ihrem Leben teilhaben lassen, ihm beispielsweise erzählen, dass der Enkel wieder eine fünf in Mathe geschrieben hat. Dadurch erfährt er, dass sich draußen die Welt weiterdreht, auch wenn er selbst den Eindruck hat, dass sich in seinem Leben kaum mehr etwas bewegt.
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Stellungnahme zur Suizidhilfe
Die Angst vor dem Tod und dem Sterben stecken in jedem Menschen. Schon immer. Heute tun sich viele Menschen besonders schwer damit. Sie fürchten sich vor Hinfälligkeit und Pflegebedürftigkeit, Insbesondere alte Männer haben Angst vor dem Verlust der Bewegungsfreiheit und der persönlichen Autonomie. Manche meinen, sie könnten sich diese Autonomie erhalten, in dem sie den Zeitpunkt ihres Todes selber wählen.
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