Fürbitten
Viele Pfarrerinnen und Pfarrer begrüßen es, wenn Sie – sofern es die Form des Gottesdienstes zulässt – eigene Vorschläge zur Gestaltung einbringen und so die Taufe zu einem noch persönlicheren Erlebnis werden lassen. Hier einige beispielhafte Ideen:
Gestaltung der Fürbitten:
Als Taufeltern können
Sie kleine farbige Zettel vorbereiten, die Sie mit der Einladung zur Tauffeier
verschicken. Alle Gäste werden gebeten, eigene Wünsche für
das Kind auf dem Blatt zu notieren und dieses zur Taufe mitzubringen.
Während des Taufgottesdienstes werden die Fürbitten verlesen und z. B. an große blühende Zweige geheftet. Die Zettel können die Form von Blättern, aber auch andere Formen haben (z. B. Fisch, Herz, Sonne oder Blüte). Später lässt
sich daraus ein Album als Erinnerung an die Taufe gestalten.
Fürbitten als Gebet für die Sinne:
Neben der Möglichkeit, „Wunsch-Zettel“ aus farbigem Papier zu gestalten, können die Fürbitten
auch in Form eines Gebetes vorgetragen werden.
Hierzu wird – nach der eigentlichen Taufhandlung – abwechselnd
z. B. folgender Text gesprochen:
Gott, wir bitten dich für (Name des Kindes):
...stärke seine/ihre Hände und
alles, was sie tun. Sie mögen zart und
behutsam sein im Helfen, Trösten und Segnen.
...erhelle seine/ihre Augen, damit sie das Schöne in
der Welt sehen und
Menschen sich freuen, wenn sie von ihm/ihr angeschaut werden.
...öffne seine/ihre Ohren, damit sie hellhörig sind,
wenn jemand um
Hilfe ruft; damit er/sie ein offenes Ohr für andere hat und aufmerksam
in
sich selbst hineinhorchen kann.
...besänftige seinen/ihren Mund, damit er freundliche
Worte sagt, wem
immer er/sie begegnet, aber auch schweigen kann bei einem Geheimnis.
...wecke seine/ihre Nase
, damit er/sie den Duft der Blumen,
des Brotes
und geliebter Menschen riecht und sich daran freuen kann.
...schütze sein/ihr Herz, damit es stark bleibt, auch
wenn andere ihn/sie
verletzen, und damit es vor Freude springt, wenn er/sie mit anderen lacht.
Darum bitten wir dich, Gott, heute und alle Tage. Amen.
zurück | letzte Aktualisierung: 14.09.2007 | copyright by EKHN