Traugespräch
Themen, die berühren
Die meisten Paare nutzen das Traugespräch, um organisatorische
Fragen zu klären. Zugleich besteht die Möglichkeit, Themen anzusprechen, über die man sonst eher selten miteinander redet.
Gehen Sie daher ganz offen in dieses Gespräch – und nehmen Sie sich
dafür etwa zwei Stunden Zeit!
Zum Traugespräch sollten Sie beide folgende Unterlagen mitbringen:
- Geburtsbescheinigung
- Taufbescheinigung
- Konfirmationsbescheinigung
Wichtig: Spätestens zur kirchlichen Trauung unbedingt
die Bestätigung über die standesamtliche Eheschließung
mitbringen!
Der Pfarrerin oder dem Pfarrer geht es vor allem darum, Sie persönlich kennen zu lernen: Wie begann Ihre Liebe? Was erhoffen Sie sich für die gemeinsame Zukunft? Darüber hinaus geht es beim Traugespräch auch um den Ablauf der Trauung und um die damit verbundenen Fragen:
- Welche Form des Trauversprechens möchten Sie auswählen?
- Möchten Sie zum Ehesegen lieber knien oder
stehen?
- Haben Sie sich bereits für einen Trauspruch
entschieden?
- Bestehen Wünsche zur musikalischen Gestaltung?
- Sollen Freundinnen, Freunde oder Verwandte am
Gottesdienst beteiligt werden?
- Wofür soll die Geldsammlung am Ende des Gottesdienstes (Kollekte) verwendet werden?
In die Planung des Gottesdienstes fließen auch die Tradition der Gemeinde und die Erfahrung Ihrer Pfarrerin oder Ihres Pfarrers mit ein. Gemeinsam legen Sie im Traugespräch die Grundlage dafür, Ihre kirchliche Hochzeit zu einem festlichen und unvergesslichen Ereignis zu machen.
Der Ringtausch
Ein Ringtausch ist in der evangelischen Kirche
nicht vorgeschrieben, doch kaum ein
Paar verzichtet auf diesen schönen Brauch:
- Ein Ring hat kein Ende und ist daher ein Bild für die Ewigkeit.
- Seine runde Form steht für die Vollkommenheit, die für die Beziehung ersehnt wird.
- Zwei gleiche Ringe zeigen außerdem, dass diese beiden Menschen zusammengehören.
Musik
Musik öffnet die Herzen und gehört zu einer unvergesslichen Hochzeit dazu. Das Brautpaar hat vor der Trauung die Möglichkeit, seine Musikwünsche zu äußern und sich an der Auswahl der Stücke zu beteiligen. Orgel-Begleitung oder weitere Instrumente machen diese musikalischen Beiträge zu einem ganz besonders festlichen und unvergesslichen Erlebnis.
Blumenschmuck
Besonderes Augenmerk gilt auch dem Blumenschmuck.
In vielen Fällen schmückt das Brautpaar
die Kirche. Sind an einem Tag mehrere aufeinander
folgende Trauungen geplant, so empfiehlt es sich,
dass die Paare sich absprechen. Nach der Trauung
bleibt der Blumenschmuck üblicherweise in der Kirche
für den Sonntagsgottesdienst am nächsten Tag.
Weitere Fragen, die Sie schon beim Traugespräch ansprechen können:
- Wer gestaltet die Liedblätter für den Gottesdienst?
- Sind Foto- und Videoaufnahmen möglich und von welchem Standort aus?
- Ist ein Empfang im Anschluss an den Gottesdienst vorgesehen und möglich?
zurück | letzte Aktualisierung: 15.01.2008 | copyright by EKHN