Ältere Nachrichten
In seinem „Wort zum Jahreswechsel“ hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung dazu aufgerufen, die großen Herausforderungen des neuen Jahres „mit Beharrlichkeit anzugehen“. Aus kleinen Anfängen könne Gottes Kraft Großes werden lassen. Dazu ermutige die biblische Jahreslosung 2012. Sie setze „ein starkes und irritierendes Signal inmitten einer weithin aufgewühlten Welt.“ Das christliche Geleitwort für das Jahr 2012 zitiert einen Satz des auferstandenen Jesus Christus und lautet „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Damit enthalte das Zitat, so schreibt Jung, zentrale Begriffe der aktuellen politischen Debatten. Sie steckten in Schlagworten wie dem „schwachen Euro“ oder den „mächtigen Rating-Agenturen“. Von Gipfeltreffen für Klima oder Finanzen würden machtvolle Signale erwartet, aber oft nur schwache Ergebnisse erzielt. In der Bibel würden Macht und Schwäche allerdings anders in Beziehung gesetzt als in der Politik.
„Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Haben diese Worte der Jahreslosung 2012 aus dem 2. Korintherbrief heute noch eine Bedeutung? Dazu Pfarrer Martin Reinel: „Manche Bilder des zu Ende gehenden Jahres 2011 scheinen der Jahreslosung des kommenden Jahres 2012 Recht zu geben: Auch Schwachheit kann erfolgreich sein. Überwiegend friedlich demonstrierten Tausende von Menschen in arabischen Ländern und lehnten sich gegen despotische Regierungen auf. Eine jüngere Generation nutzte Internet und Facebook, um alte Machtstrukturen in Frage zu stellen. Ob diese Aufstände tatsächlich auf Dauer die Machtverhältnisse ändern und demokratischere Verhältnisse bringen, ist sehr fraglich.“ Er betont, dass dagegen die Jahreslosung aus dem Korintherbrief des Apostel Paulus an der Hoffnung einer anderen Welt festhalte. Weiterhin beschreibt er, wie sich diese Idee heute im Alltag leben lässt.
Die Worte des Paulus haben auch Pfarrer Christian Hählke aus dem Dekanat Selters inspiriert: Er hat ein Lied zur aktuellen Jahreslosung komponiert, dass er als PDF allen Musikbegeisterten zur Verfügung stellt.
Die EKHN bittet im Namen der Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden für die Flut-Opfer:
Kontonummer: 4100 000, BLZ 520 604 10 bei der EKK Kassel
unter dem Stichwort: Diakonie Katastrophenhilfe/Taifun Philippinen
Die Friedensarbeit in der EKHN wird neu konzipiert. Sie soll künftig stärker auf Friedensbildung insbesondere an Schulen sowie auf die Aus- und Weiterbildung von Lehrer/innen und anderen Multiplikatoren ausgerichtet sein. Das hat die Kirchenleitung am 15. Dezember in Darmstadt beschlossen. Anlass für die Neuausrichtung des Fachbereichs Frieden und Konflikt im Zentrum Ökumene ist die Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht zum 30. Juni 2011 und der damit verbundene Wegfall des Zivildienstes.
Am ersten Advent, dem Beginn des Kirchenjahres, hat die EKHN das Jahr der Kirchenmusik 2012 eröffnet . Sie hat es unter das Motto „Kirche macht Musik – Musik macht Kirche!“ gestellt. Es steht im Rahmen der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerufenen Reformationsdekade, die auf das Jahr 2017, den 500. Jahrestag der Reformation zuläuft. Innerhalb dieser Dekade gibt die EKHN dem Jahr 2012 als Jahr der Kirchenmusik einen besonderen Schwerpunkt. Dabei soll nach Aussage der Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum „die bereits bestehende reiche kirchenmusikalische Arbeit der EKHN stärker sichtbar gemacht und noch verstärkt werden“.
Der melodische Popsong „Hymn” der Gruppe Barclay James Harvest ist in Deutschland einer der erfolgreichsten Hits aller Zeiten. Stephan Krebs stellte den Popsong aus den Siebzigern in seiner Andacht am 25. Dezember in den „Sonntagsgedanken” des Radiosenders hr1 um 7.45 Uhr vor. Mit dem Titel verspricht die englische Band einen Hymnus, also ein Kirchenlied. Aber der Song mit dem hohen Kuschelfaktor liefert mehr. Seine Botschaft lautet: „Bleibt mit euren Erwartungen auf dem Teppich des Lebens.”
Am zweiten Weihnachtstag war Kirchenpräsident Dr. Volker Jung auf der Welle hr2-kultur zu hören, in der Morgenfeier ab 7.30 Uhr. Für Jung gehört die Krippe unterm Weihnachtsbaum unbedingt dazu. Krippen bringen uns die Weihnachtsgeschichte in die Wohnzimmer und mit ihnen kommt eine fremde Welt in unsere gemütlichen Stuben: Hirten, Schafe, Könige, Engel, ein junges Paar in Not und ein Baby in Armut. Wir holen nach drinnen, was wir lieber draußen sehen. Warum wir das tun, erklärt uns Dr. Volker Jung.
„Denn sie hatten sonst keinen Platz in der Herberge.“ Diesen Satz aus der Weihnachtsgeschichte stellt Kirchenpräsident Volker Jung ins Zentrum seiner Weihnachtsansprachen. Der Satz rühre wohl in jedem Menschen etwas an, vermutet Jung, denn „draußen sein, außen vor bleiben – diese Erfahrung hat viele Gesichter, und jede und jeder kann sie machen“. Doch der „Wunsch, die Menschen, die draußen sind, reinzuholen“ durchziehe das ganze Wirken von Jesus Christus von Beginn an. Sein Leben mache sensibel für die, die draußen sind. Und das seien viel mehr als üblicherweise erkannt werde. Jung fordert: „Unsere Gesellschaft braucht dringend mehr von dieser Sensibilität für die, die den Anschluss verlieren oder zu verlieren drohen. Es ist deutlich zu sehen, dass unsere Gesellschaft immer weiter auseinanderdriftet. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass die Zahl der Menschen, die an den Rand oder sogar über den Rand hinaus gedrängt werden, immer größer wird.“
Jung predigte im Gottesdienst am 1. Weihnachtstag in der Frankfurter Katharinenkirche.
In einem kleinen Festakt hat die EKHN am 19. Dezember das Ende des Zivildienstes markiert. Kirchenpräsident Volker Jung verabschiedete den letzten Zivildienstleistenden Lars Lücker in seiner Dienststelle, der Evangelischen Jugendbegegnungsstätte in Limburg. Lücker ist der letzte von über 20.000 jungen Männern, die in der EKHN insgesamt weit über 30.000 Arbeitsjahre abgeleistet haben. Jung würdigte ihre Arbeit. Sie hätten nicht nur Menschen geholfen und „für die Gesellschaft einen wichtigen Dienst geleistet“, sondern sie hätten sich auch mit ihren Ideen und ihrer Persönlichkeit in die Kirche eingebracht. „Damit haben sie die Kirche bereichert.“ sage Jung wörtlich.
Auch das LuisenForum in der Wiesbadener Innenstadt war am Samstag Schauplatz eines Flashmobs. Vierhundert Sängerinnen und Sänger kamen im Einkaufszentrum zusammen und sangen - über alle vier Etagen verteilt - "Hallelujah" aus Georg Friedrich Händels "Messiah".
Begleitet von einer Orgel lockten die Protagonisten etwa eintausend Menschen in das geschmückte Haus.
(Privatfunkagentur)
„Als Schritt in die richtige Richtung“ hat Volker Jung am 13. Dezember den Beschluss der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder zur Ansiedlung von Flüchtlingen in Deutschland bezeichnet. Jung ist Kirchenpräsident der EKHN und Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Innenministerkonferenz der Länder hatte am 9. Dezember 2011 in Wiesbaden beschlossen, in den nächsten drei Jahren jeweils 300 Flüchtlinge im Rahmen eines kontinuierlichen Resettlement-Programms aufzunehmen.
Während über die Voraussetzungen für einen Islamunterricht an deutschen Schulen weiterhin verhandelt wird, gibt es an der Offenbacher Theodor-Heuss-Schule bereits gemeinsamen Religionsunterricht für jüdische, muslimische und christliche Schüler. Im Sommer wurde das Projekt mit dem Hildegard Hamm-Brücher-Preis ausgezeichnet. Am Freitag besuchte der Kirchenpräsident der EKHN, Dr. Volker Jung, die Schule.
Die türkischstämmige Pelin war vom interreligiösen Unterricht in der 11. Klasse so angetan, dass sie sich in der 12. Klasse in den evangelischen Religionsunterricht eingewählt hat und in diesem Fach auch Abitur machen möchte. „Meine Eltern fanden das anfangs komisch, mittlerweile freuen sie sich darüber“, sagt die Schülerin, denn in ihrer Glaubensüberzeugung als Muslima ist sie seither eher noch bestärkt worden. Sie bietet Führungen am Tag der Offenen Moschee an und engagiert sich bei den Interkulturellen Wochen in Offenbach.
Professor Dr. Hans-Erich Thomé (63) ist am Freitag in den Ruhestand verabschiedet worden. Im Theologischen Seminar Herborn, wo der Pfarrernachwuchs der EKHN ausgebildet wird, war er über 16 Jahre lang insbesondere für den Bereich Gottesdienstgestaltung zuständig. In einem Gottesdienst wurde Thomé von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung entpflichtet. Thomés Nachfolger wird ab Januar 2012 der bisherige Mainzer Pfarrer Stefan Claas (51).
Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat am 6. Dezember eine Friedenstaube des Künstlers Richard Hillinger an Oberbürgermeister Jochen Partsch überreicht und ihn damit in eine weltweite Kette von Prominenten eingereiht, die diese Taube bereits in Händen hatten.
Der Künstler Richard Hillinger hat zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen am 10. Dezember 2008 insgesamt 30 goldfarbene Tauben in Lebensgröße geschaffen. Jede einzelne Taube steht für je einen der 30 Artikel der Menschenrechte. Die Tauben, die alle einen Ölzweig als Friedenszeichen im Schnabel tragen, fliegen seitdem sinnbildlich durch die Welt - von Person zu Person, von Institution zu Institution.
Die obersten Repräsentanten von drei evangelischen Kirchen und vier katholischen Bistümern haben sich am 5. Dezember, zu einem internen Meinungsaustausch in Darmstadt getroffen. Als Gastgeber konnte Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN einen weiteren Kirchenpräsidenten, einen Präses und vier Bischöfe am Paulusplatz begrüßen. Offiziell heißt die Kirchenführer-Begegnung „Ökumenisches Treffen der Leitenden Geistlichen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland“ und findet etwa einmal jährlich statt.
Zu einer Feierstunde hat die Ehrenamtsakademie der EKHN am Internationalen Ehrenamtstag, 5. Dezember, verdiente frühere, ehrenamtliche Leitungspersonen ins Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt eingeladen. Ministerin a.D. Karin Wolff, Vorsitzende des Kuratoriums der Ehrenamtsakademie konnte dabei etliche ehemalige Mitglieder der Kirchenleitung und des Kirchensynodalvorstand begrüßen. Gekommen waren auch Trägerinnen und Träger der Martin-Niemöller-Medaille, der höchsten Auszeichnung der EKHN für besondere Verdienste in der Landeskirche.
Am 2. Dezember wurde Pfarrerin Mechthild Gunkel aus ihrem Dienst als Beauftragte für Friedensarbeit der EKHN verabschiedet. Gunkel hatte die Stelle, die im Zentrum Ökumene in Frankfurt angesiedelt ist, seit November 2004 inne.
Der Leiter des Zentrums Ökumene Pfarrer Detlev Knoche würdigte bei der Verabschiedung in den Räumen der Evangelisch-reformierten Gemeinde Frankfurt die Verdienste Gunkels. Sie habe sieben Jahre lang „die Friedensarbeit in der EKHN maßgeblich begleitet und mit gestaltet“.
Thorsten Heinrich wird ab Januar 2012 neuer Bikerpfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der EKHN. Er wird Nachfolger von Ruprecht Müller-Schiemann, der am 4. Dezember 2011 in der Kirche in Niedergründau offiziell verabschiedet wurrde und Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Unter seiner Leitung und in Zusammenarbeit mit dem Verband Christlicher Motorradfahrer (VCM) hatten sich insbesondere die Gottesdienste zum „Anlassen“ jeweils im April in Niedergründau, und der Gedenkgottesdienst für die verunglückten Motorradfahrer im Oktober in Frankfurt zu großen Veranstaltungen entwickelt und waren einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden.
Zwölf Euro Pacht für einen Hektar Land: Was zunächst wie ein gutes Geschäft klingt, erweist sich für die Kleinbauern in Sierra Leone als direkter Weg in den Hunger. Denn in dem kleinen Land in Westafrika können von einem Hektar Land 5 Menschen leben – 12 Euro Jahrespacht ernähren sie nicht.
Die Szene, die Bad Nauheimer Konfirmanden im Gottesdienst in der Bad Nauheimer Dankeskirche nachgestellt haben, passiert tagtäglich real in den armen Ländern der Welt. Brot für die Welt hat darum das so genannte „Landgrabbing“ zum Thema seiner neuen Spendenaktion gemacht, die am Sonntag mit dem Gottesdienst in Bad Nauheim eröffnet wurde.Die Predigt hielt eine Frau, die dieses Thema seit vielen Jahren kennt: MdB Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehemalige Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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"Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollen zum Prinzip kirchlichen Handelns werden", so die Botschaft von Dr. Hubert Meisinger, Umweltpfarrer der EKHN. Auf der Herbstsynode 2011 der EKHN in Frankfurt am Main erläuterte er, dass dieses Prinzip die Durchführung von Veranstaltungen ebenso umfasse wie die Formulierung von Gesetzen.
Er nennt Beispiele: "So kann der Weg zu kirchlichen Veranstaltungen energiesparend mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder auf dem Rad oder wenn mit dem Auto, dann mit Fahrgemeinschaften zurück gelegt werden. Selbst wenn Gesetzesvorlagen in davon unabhängig erscheinenden Bereichen erarbeitet werden, sollte der Gedanke der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden - beispielsweise in der Informationstechnologie. Aber auch in Predigten kann das Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen werden."
„Der Himmel gehört nicht Fraport“ steht auf dem 10 Meter langen Banner, das unter dem Applaus der etwa 60 Umstehenden am Kirchturm am Buß- und Bettag herabgelassen wurde. Pfarrer Martin Hanauer beklagt die Lage in Flörsheim: Seit dem 21. Oktober 2011 habe mit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen eine neue Zeitrechnung begonnen. „Wir sind bei den Menschen in unserer Stadt, die unter dem krankmachenden Fluglärm leiden.“ Kinder könnten draußen nicht mehr spielen, in der Kirche bröckele der Putz von den Wänden und bei ihm zu Hause schepperten die Gläser im Schrank. Kurz vor fünf werde er aus dem Schlaf gerissen und kämpfe den Tag über gegen die Müdigkeit. „Auf Dauer ist man dann einfach gerädert.“
Dr. Sigurd Rink, Propst für Süd-Nassau, ist aus Wiesbaden gekommen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Dabei fasste er seine Forderungen in drei Punkten zusammen.
Am 18. November 2011 beschloss die Synode des Evangelischen Dekanats Kronberg schließlich eine Resolution „gegen den krankmachenden Fluglärm in ihrem Kirchengebiet in der Rhein-Main-Region“.
Die Kirchenleitung der EKHN hat im Benehmen mit dem Vorstand der Kirchensynode Frau Dorothea Schäfer in die Synode berufen. Die Berufene gehört dem Landtag in Rheinland-Pfalz an. Sie ist dort Mitglied in der CDU-Fraktion. Mit der Berufung macht die Kirchenleitung von ihrem Recht Gebrauch, bis zu 13 Personen in die Synode nach zu berufen, um bestimmte gesellschaftliche Perspektiven und Kompetenzen dort besser zu repräsentieren.
Pfarrerin Annette Majewski ist ganz begeistert. Das Interesse am Stand der Evangelischen Kirche auf der Hochzeitsmesse „Wir heiraten“ ist überragend. An beiden Messetagen seien mehrere hundert Gespräche mit Brautpaaren geführt worden. Sicher 80 Prozent der Paare wollten sich kirchlich trauen lassen. Freilich ist nicht immer alles einfach: Zwei Heiratswillige sagen, sie wollten sich evangelisch trauen lassen. Der Mann ist aus der Kirche ausgetreten, die Frau katholisch. Einen Pfarrer, der sie traue hätten sie schon. Die Stadtkirchenpfarrerin vor der Kirchenkoje in den Rhein-Main-Hallen erklärt, dass so etwas nicht machbar sei.
Ehrenamtliche dürfe Hauptamtliche nicht ersetzen und auch nicht auffangen, was eigentlich in den Aufgabebereich des Staates fiele. Hauptamtliche und Ehrenamtliche müssten sich „auf Augenhöhe begegnen“ erklärte Armin Clauss, Staatsminister a.D. und Vorsitzender der Hauptversammlung des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN). Das Evangelische Dekanat Mainz hatte Anfang November zusammen mit dem Diakonischen Werk Mainz-Bingen zu Diskussionen, Informationsständen und Vorträgen in den Frankfurter Hof eingeladen.
Dass Ehrenamt allerdings nicht nur den anderen einen Nutzen bringt, sondern auch der eigenen persönlichen Entwicklung gut tut, erklärte Berit Sommerfeld, die sich selbst seit vielen Jahren im Kirchenvorstand der Gemeinde Mainz-Marienborn einbringt.
Dieser ehemals arbeitsfreie Feiertag wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 16. November, begangen. Dazu schreibt Jung: „Steht Europa am Abgrund? Wirtschaften und leben wir auf Kosten anderer? Sind wir noch in der Lage, Finanzmärkte zu beherrschen oder werden wir von Systemen beherrscht, die wir geschaffen haben? Ist die Klimaveränderung noch aufzuhalten? Während sich manche von größten Befürchtungen darüber lähmen lassen, wollen andere davon gar nichts wissen und feiern unbekümmert auf der Sonnenseite des Lebens ihre persönliche Party. Beide stellt der Buß- und Bettag in Frage...."
Die Synodalen des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland (EMS) haben am 12. November 2011 in Mainz einstimmig eine neue Satzung und einen neuen Namen beschlossen. Das EMS heißt künftig "Evangelische Mission in Solidarität - Kirchen und Missionen in internationaler Partnerschaft". Die neue Konstitution begründet die juristisch gleichberechtigte Mitgliedschaft aller 23 Kirchen und fünf Missionsgesellschaften in zehn Ländern in Asien, Afrika, dem Nahen Osten und Europa und tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.
„Der Himmel gehört nicht Fraport“. So lautet die Aufschrift auf einem zehn Meter langen Banner, das am Mittwoch, 16. November 2011 um 16.30 Uhr am Kirchturm der Flörsheimer evangelischen Kirche in der Bahnhofstraße befestigt wird. „Wir sind bei den Menschen in unserer Stadt, die unter dem krankmachenden Fluglärm leiden“ sagt Pfarrer Martin Hanauer und lädt die Bürger der Stadt ein, dabei zu sein.
Erst in der vergangenen Woche hatte der Kirchenvorstand eine Resolution verabschiedet, in der er unter anderem den Erhalt des Nachtflugverbots fordert, die Einhaltung der in der Mediation festgelegten Werte und einen besseren Schutz vor dem krankmachenden Fluglärm.
Der Leiterin des Fachbereiches Kindertagesstätten kommen in der Debatte um den Ausbau der Krippen die Qualitätsfrage und das Kindeswohl zu kurz. „Wir brauchen nicht nur eine Masse Kinderkrippen, wir brauchen gute Einrichtungen mit gut geschultem Personal, die die Unterdreijährigen in ihrer wichtigen und verletzlichen Lebensphase gut begleiten.“ Darauf hat die Leiterin des Fachbereichs Kindertagesstätten der EKHN Sabine Herrenbrück hingewiesen. Die gegenwärtige Debatte um den Ausbau von Krippenplätzen werde zu einseitig auf die Steigerung der Platzzahlen hin geführt. Wichtig seien aber insbesondere die fachlichen und menschlichen Voraussetzungen für die Kinder.
„Das ist eine großartige und innovative Ausstellung. Ich bin froh, dass wir sie mit ermöglicht haben und hoffe, dass sie viele Interessenten findet – von den Konfirmanden bis zu alten Zeitzeugen.", sagt Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und wirbt dafür, im Internet die Adresse www.evangelischer-widerstand.de anzuklicken. Dort ist gerade, passend zwischen dem Jahrestag der Reichspogromnacht und dem Volkstrauertag, eine Online-Ausstellung unter dem Titel "Widerstand?!" frei geschaltet worden. Sie informiert über "Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus".
Kirchenpräsident Volker Jung hat eine sehr positive Bilanz seiner ersten Reise zu Partnerkirchen im Ausland gezogen. In seinem dritten Amtsjahr hatte er die Repräsentanten der Partnerkirchen in Afrika vom 10. bis 13. Oktober 2011 zu einer Konsultation eingeladen. Für diese neue Form der Begegnung hatte er ein Thema gewählt, das allen beteiligten Kirchen unter den Nägeln brennt: die Herausforderung der traditionellen Kirchen durch die charismatische Bewegung, die weltweit gesehen immer mehr Anhänger gewinnt.
An welchem Ort lässt sich in einem Hochseilgarten die Balance halten, ein Luther-Döner verspeisen und mit internationalen Gästen im Global Youth Village ins Gespräch kommen? Michelstadt wird der Ort sein, an dem diese und weitere Aktivitäten des Jugendkirchentages vom 7. bis 10. Juni 2012 zum Programm gehören. Bereits jetzt können sich Jugendliche auf die vier Tage einstimmen, indem sich an einem dieser beiden Wettbewerbe beteiligen:
Frankfurt. „Die Kirche und ihre Musiker brauchen zeitgemäße Musik, um den lebendigen Glauben zu bezeugen. Wir brauchen frischen Wind“, erklärte Kirchenmusiker Christian Roß am 3. Oktober 2011 in der Evangelischen Wartburgkirche in Frankfurt am Main.
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