Ältere Nachrichten (Archiv 2011)
Zum Archiv 2010
In seinem „Wort zum Jahreswechsel“ hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung dazu aufgerufen, die großen Herausforderungen des neuen Jahres „mit Beharrlichkeit anzugehen“. Aus kleinen Anfängen könne Gottes Kraft Großes werden lassen. Dazu ermutige die biblische Jahreslosung 2012. Sie setze „ein starkes und irritierendes Signal inmitten einer weithin aufgewühlten Welt.“ Das christliche Geleitwort für das Jahr 2012 zitiert einen Satz des auferstandenen Jesus Christus und lautet „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Damit enthalte das Zitat, so schreibt Jung, zentrale Begriffe der aktuellen politischen Debatten. Sie steckten in Schlagworten wie dem „schwachen Euro“ oder den „mächtigen Rating-Agenturen“. Von Gipfeltreffen für Klima oder Finanzen würden machtvolle Signale erwartet, aber oft nur schwache Ergebnisse erzielt. In der Bibel würden Macht und Schwäche allerdings anders in Beziehung gesetzt als in der Politik.
„Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Haben diese Worte der Jahreslosung 2012 aus dem 2. Korintherbrief heute noch eine Bedeutung? Dazu Pfarrer Martin Reinel: „Manche Bilder des zu Ende gehenden Jahres 2011 scheinen der Jahreslosung des kommenden Jahres 2012 Recht zu geben: Auch Schwachheit kann erfolgreich sein. Überwiegend friedlich demonstrierten Tausende von Menschen in arabischen Ländern und lehnten sich gegen despotische Regierungen auf. Eine jüngere Generation nutzte Internet und Facebook, um alte Machtstrukturen in Frage zu stellen. Ob diese Aufstände tatsächlich auf Dauer die Machtverhältnisse ändern und demokratischere Verhältnisse bringen, ist sehr fraglich.“ Er betont, dass dagegen die Jahreslosung aus dem Korintherbrief des Apostel Paulus an der Hoffnung einer anderen Welt festhalte. Weiterhin beschreibt er, wie sich diese Idee heute im Alltag leben lässt.
Die Worte des Paulus haben auch Pfarrer Christian Hählke aus dem Dekanat Selters inspiriert: Er hat ein Lied zur aktuellen Jahreslosung komponiert, dass er als PDF allen Musikbegeisterten zur Verfügung stellt.
Die EKHN bittet im Namen der Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden für die Flut-Opfer:
Kontonummer: 4100 000, BLZ 520 604 10 bei der EKK Kassel
unter dem Stichwort: Diakonie Katastrophenhilfe/Taifun Philippinen
Die Friedensarbeit in der EKHN wird neu konzipiert. Sie soll künftig stärker auf Friedensbildung insbesondere an Schulen sowie auf die Aus- und Weiterbildung von Lehrer/innen und anderen Multiplikatoren ausgerichtet sein. Das hat die Kirchenleitung am 15. Dezember in Darmstadt beschlossen. Anlass für die Neuausrichtung des Fachbereichs Frieden und Konflikt im Zentrum Ökumene ist die Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht zum 30. Juni 2011 und der damit verbundene Wegfall des Zivildienstes.
Am ersten Advent, dem Beginn des Kirchenjahres, hat die EKHN das Jahr der Kirchenmusik 2012 eröffnet . Sie hat es unter das Motto „Kirche macht Musik – Musik macht Kirche!“ gestellt. Es steht im Rahmen der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerufenen Reformationsdekade, die auf das Jahr 2017, den 500. Jahrestag der Reformation zuläuft. Innerhalb dieser Dekade gibt die EKHN dem Jahr 2012 als Jahr der Kirchenmusik einen besonderen Schwerpunkt. Dabei soll nach Aussage der Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum „die bereits bestehende reiche kirchenmusikalische Arbeit der EKHN stärker sichtbar gemacht und noch verstärkt werden“.
Der melodische Popsong „Hymn” der Gruppe Barclay James Harvest ist in Deutschland einer der erfolgreichsten Hits aller Zeiten. Stephan Krebs stellte den Popsong aus den Siebzigern in seiner Andacht am 25. Dezember in den „Sonntagsgedanken” des Radiosenders hr1 um 7.45 Uhr vor. Mit dem Titel verspricht die englische Band einen Hymnus, also ein Kirchenlied. Aber der Song mit dem hohen Kuschelfaktor liefert mehr. Seine Botschaft lautet: „Bleibt mit euren Erwartungen auf dem Teppich des Lebens.”
Am zweiten Weihnachtstag war Kirchenpräsident Dr. Volker Jung auf der Welle hr2-kultur zu hören, in der Morgenfeier ab 7.30 Uhr. Für Jung gehört die Krippe unterm Weihnachtsbaum unbedingt dazu. Krippen bringen uns die Weihnachtsgeschichte in die Wohnzimmer und mit ihnen kommt eine fremde Welt in unsere gemütlichen Stuben: Hirten, Schafe, Könige, Engel, ein junges Paar in Not und ein Baby in Armut. Wir holen nach drinnen, was wir lieber draußen sehen. Warum wir das tun, erklärt uns Dr. Volker Jung.
„Denn sie hatten sonst keinen Platz in der Herberge.“ Diesen Satz aus der Weihnachtsgeschichte stellt Kirchenpräsident Volker Jung ins Zentrum seiner Weihnachtsansprachen. Der Satz rühre wohl in jedem Menschen etwas an, vermutet Jung, denn „draußen sein, außen vor bleiben – diese Erfahrung hat viele Gesichter, und jede und jeder kann sie machen“. Doch der „Wunsch, die Menschen, die draußen sind, reinzuholen“ durchziehe das ganze Wirken von Jesus Christus von Beginn an. Sein Leben mache sensibel für die, die draußen sind. Und das seien viel mehr als üblicherweise erkannt werde. Jung fordert: „Unsere Gesellschaft braucht dringend mehr von dieser Sensibilität für die, die den Anschluss verlieren oder zu verlieren drohen. Es ist deutlich zu sehen, dass unsere Gesellschaft immer weiter auseinanderdriftet. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass die Zahl der Menschen, die an den Rand oder sogar über den Rand hinaus gedrängt werden, immer größer wird.“
Jung predigte im Gottesdienst am 1. Weihnachtstag in der Frankfurter Katharinenkirche.
In einem kleinen Festakt hat die EKHN am 19. Dezember das Ende des Zivildienstes markiert. Kirchenpräsident Volker Jung verabschiedete den letzten Zivildienstleistenden Lars Lücker in seiner Dienststelle, der Evangelischen Jugendbegegnungsstätte in Limburg. Lücker ist der letzte von über 20.000 jungen Männern, die in der EKHN insgesamt weit über 30.000 Arbeitsjahre abgeleistet haben. Jung würdigte ihre Arbeit. Sie hätten nicht nur Menschen geholfen und „für die Gesellschaft einen wichtigen Dienst geleistet“, sondern sie hätten sich auch mit ihren Ideen und ihrer Persönlichkeit in die Kirche eingebracht. „Damit haben sie die Kirche bereichert.“ sage Jung wörtlich.
Auch das LuisenForum in der Wiesbadener Innenstadt war am Samstag Schauplatz eines Flashmobs. Vierhundert Sängerinnen und Sänger kamen im Einkaufszentrum zusammen und sangen - über alle vier Etagen verteilt - "Hallelujah" aus Georg Friedrich Händels "Messiah".
Begleitet von einer Orgel lockten die Protagonisten etwa eintausend Menschen in das geschmückte Haus.
(Privatfunkagentur)
„Als Schritt in die richtige Richtung“ hat Volker Jung am 13. Dezember den Beschluss der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder zur Ansiedlung von Flüchtlingen in Deutschland bezeichnet. Jung ist Kirchenpräsident der EKHN und Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Innenministerkonferenz der Länder hatte am 9. Dezember 2011 in Wiesbaden beschlossen, in den nächsten drei Jahren jeweils 300 Flüchtlinge im Rahmen eines kontinuierlichen Resettlement-Programms aufzunehmen.
Während über die Voraussetzungen für einen Islamunterricht an deutschen Schulen weiterhin verhandelt wird, gibt es an der Offenbacher Theodor-Heuss-Schule bereits gemeinsamen Religionsunterricht für jüdische, muslimische und christliche Schüler. Im Sommer wurde das Projekt mit dem Hildegard Hamm-Brücher-Preis ausgezeichnet. Am Freitag besuchte der Kirchenpräsident der EKHN, Dr. Volker Jung, die Schule.
Die türkischstämmige Pelin war vom interreligiösen Unterricht in der 11. Klasse so angetan, dass sie sich in der 12. Klasse in den evangelischen Religionsunterricht eingewählt hat und in diesem Fach auch Abitur machen möchte. „Meine Eltern fanden das anfangs komisch, mittlerweile freuen sie sich darüber“, sagt die Schülerin, denn in ihrer Glaubensüberzeugung als Muslima ist sie seither eher noch bestärkt worden. Sie bietet Führungen am Tag der Offenen Moschee an und engagiert sich bei den Interkulturellen Wochen in Offenbach.
Professor Dr. Hans-Erich Thomé (63) ist am Freitag in den Ruhestand verabschiedet worden. Im Theologischen Seminar Herborn, wo der Pfarrernachwuchs der EKHN ausgebildet wird, war er über 16 Jahre lang insbesondere für den Bereich Gottesdienstgestaltung zuständig. In einem Gottesdienst wurde Thomé von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung entpflichtet. Thomés Nachfolger wird ab Januar 2012 der bisherige Mainzer Pfarrer Stefan Claas (51).
Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat am 6. Dezember eine Friedenstaube des Künstlers Richard Hillinger an Oberbürgermeister Jochen Partsch überreicht und ihn damit in eine weltweite Kette von Prominenten eingereiht, die diese Taube bereits in Händen hatten.
Der Künstler Richard Hillinger hat zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen am 10. Dezember 2008 insgesamt 30 goldfarbene Tauben in Lebensgröße geschaffen. Jede einzelne Taube steht für je einen der 30 Artikel der Menschenrechte. Die Tauben, die alle einen Ölzweig als Friedenszeichen im Schnabel tragen, fliegen seitdem sinnbildlich durch die Welt - von Person zu Person, von Institution zu Institution.
Die obersten Repräsentanten von drei evangelischen Kirchen und vier katholischen Bistümern haben sich am 5. Dezember, zu einem internen Meinungsaustausch in Darmstadt getroffen. Als Gastgeber konnte Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN einen weiteren Kirchenpräsidenten, einen Präses und vier Bischöfe am Paulusplatz begrüßen. Offiziell heißt die Kirchenführer-Begegnung „Ökumenisches Treffen der Leitenden Geistlichen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland“ und findet etwa einmal jährlich statt.
Zu einer Feierstunde hat die Ehrenamtsakademie der EKHN am Internationalen Ehrenamtstag, 5. Dezember, verdiente frühere, ehrenamtliche Leitungspersonen ins Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt eingeladen. Ministerin a.D. Karin Wolff, Vorsitzende des Kuratoriums der Ehrenamtsakademie konnte dabei etliche ehemalige Mitglieder der Kirchenleitung und des Kirchensynodalvorstand begrüßen. Gekommen waren auch Trägerinnen und Träger der Martin-Niemöller-Medaille, der höchsten Auszeichnung der EKHN für besondere Verdienste in der Landeskirche.
Am 2. Dezember wurde Pfarrerin Mechthild Gunkel aus ihrem Dienst als Beauftragte für Friedensarbeit der EKHN verabschiedet. Gunkel hatte die Stelle, die im Zentrum Ökumene in Frankfurt angesiedelt ist, seit November 2004 inne.
Der Leiter des Zentrums Ökumene Pfarrer Detlev Knoche würdigte bei der Verabschiedung in den Räumen der Evangelisch-reformierten Gemeinde Frankfurt die Verdienste Gunkels. Sie habe sieben Jahre lang „die Friedensarbeit in der EKHN maßgeblich begleitet und mit gestaltet“.
Thorsten Heinrich wird ab Januar 2012 neuer Bikerpfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der EKHN. Er wird Nachfolger von Ruprecht Müller-Schiemann, der am 4. Dezember 2011 in der Kirche in Niedergründau offiziell verabschiedet wurrde und Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Unter seiner Leitung und in Zusammenarbeit mit dem Verband Christlicher Motorradfahrer (VCM) hatten sich insbesondere die Gottesdienste zum „Anlassen“ jeweils im April in Niedergründau, und der Gedenkgottesdienst für die verunglückten Motorradfahrer im Oktober in Frankfurt zu großen Veranstaltungen entwickelt und waren einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden.
Zwölf Euro Pacht für einen Hektar Land: Was zunächst wie ein gutes Geschäft klingt, erweist sich für die Kleinbauern in Sierra Leone als direkter Weg in den Hunger. Denn in dem kleinen Land in Westafrika können von einem Hektar Land 5 Menschen leben – 12 Euro Jahrespacht ernähren sie nicht.
Die Szene, die Bad Nauheimer Konfirmanden im Gottesdienst in der Bad Nauheimer Dankeskirche nachgestellt haben, passiert tagtäglich real in den armen Ländern der Welt. Brot für die Welt hat darum das so genannte „Landgrabbing“ zum Thema seiner neuen Spendenaktion gemacht, die am Sonntag mit dem Gottesdienst in Bad Nauheim eröffnet wurde.Die Predigt hielt eine Frau, die dieses Thema seit vielen Jahren kennt: MdB Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehemalige Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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"Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollen zum Prinzip kirchlichen Handelns werden", so die Botschaft von Dr. Hubert Meisinger, Umweltpfarrer der EKHN. Auf der Herbstsynode 2011 der EKHN in Frankfurt am Main erläuterte er, dass dieses Prinzip die Durchführung von Veranstaltungen ebenso umfasse wie die Formulierung von Gesetzen.
Er nennt Beispiele: "So kann der Weg zu kirchlichen Veranstaltungen energiesparend mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder auf dem Rad oder wenn mit dem Auto, dann mit Fahrgemeinschaften zurück gelegt werden. Selbst wenn Gesetzesvorlagen in davon unabhängig erscheinenden Bereichen erarbeitet werden, sollte der Gedanke der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden - beispielsweise in der Informationstechnologie. Aber auch in Predigten kann das Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen werden."
„Der Himmel gehört nicht Fraport“ steht auf dem 10 Meter langen Banner, das unter dem Applaus der etwa 60 Umstehenden am Kirchturm am Buß- und Bettag herabgelassen wurde. Pfarrer Martin Hanauer beklagt die Lage in Flörsheim: Seit dem 21. Oktober 2011 habe mit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen eine neue Zeitrechnung begonnen. „Wir sind bei den Menschen in unserer Stadt, die unter dem krankmachenden Fluglärm leiden.“ Kinder könnten draußen nicht mehr spielen, in der Kirche bröckele der Putz von den Wänden und bei ihm zu Hause schepperten die Gläser im Schrank. Kurz vor fünf werde er aus dem Schlaf gerissen und kämpfe den Tag über gegen die Müdigkeit. „Auf Dauer ist man dann einfach gerädert.“
Dr. Sigurd Rink, Propst für Süd-Nassau, ist aus Wiesbaden gekommen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Dabei fasste er seine Forderungen in drei Punkten zusammen.
Am 18. November 2011 beschloss die Synode des Evangelischen Dekanats Kronberg schließlich eine Resolution „gegen den krankmachenden Fluglärm in ihrem Kirchengebiet in der Rhein-Main-Region“.
Die Kirchenleitung der EKHN hat im Benehmen mit dem Vorstand der Kirchensynode Frau Dorothea Schäfer in die Synode berufen. Die Berufene gehört dem Landtag in Rheinland-Pfalz an. Sie ist dort Mitglied in der CDU-Fraktion. Mit der Berufung macht die Kirchenleitung von ihrem Recht Gebrauch, bis zu 13 Personen in die Synode nach zu berufen, um bestimmte gesellschaftliche Perspektiven und Kompetenzen dort besser zu repräsentieren.
Pfarrerin Annette Majewski ist ganz begeistert. Das Interesse am Stand der Evangelischen Kirche auf der Hochzeitsmesse „Wir heiraten“ ist überragend. An beiden Messetagen seien mehrere hundert Gespräche mit Brautpaaren geführt worden. Sicher 80 Prozent der Paare wollten sich kirchlich trauen lassen. Freilich ist nicht immer alles einfach: Zwei Heiratswillige sagen, sie wollten sich evangelisch trauen lassen. Der Mann ist aus der Kirche ausgetreten, die Frau katholisch. Einen Pfarrer, der sie traue hätten sie schon. Die Stadtkirchenpfarrerin vor der Kirchenkoje in den Rhein-Main-Hallen erklärt, dass so etwas nicht machbar sei.
Ehrenamtliche dürfe Hauptamtliche nicht ersetzen und auch nicht auffangen, was eigentlich in den Aufgabebereich des Staates fiele. Hauptamtliche und Ehrenamtliche müssten sich „auf Augenhöhe begegnen“ erklärte Armin Clauss, Staatsminister a.D. und Vorsitzender der Hauptversammlung des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN). Das Evangelische Dekanat Mainz hatte Anfang November zusammen mit dem Diakonischen Werk Mainz-Bingen zu Diskussionen, Informationsständen und Vorträgen in den Frankfurter Hof eingeladen.
Dass Ehrenamt allerdings nicht nur den anderen einen Nutzen bringt, sondern auch der eigenen persönlichen Entwicklung gut tut, erklärte Berit Sommerfeld, die sich selbst seit vielen Jahren im Kirchenvorstand der Gemeinde Mainz-Marienborn einbringt.
Dieser ehemals arbeitsfreie Feiertag wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 16. November, begangen. Dazu schreibt Jung: „Steht Europa am Abgrund? Wirtschaften und leben wir auf Kosten anderer? Sind wir noch in der Lage, Finanzmärkte zu beherrschen oder werden wir von Systemen beherrscht, die wir geschaffen haben? Ist die Klimaveränderung noch aufzuhalten? Während sich manche von größten Befürchtungen darüber lähmen lassen, wollen andere davon gar nichts wissen und feiern unbekümmert auf der Sonnenseite des Lebens ihre persönliche Party. Beide stellt der Buß- und Bettag in Frage...."
Die Synodalen des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland (EMS) haben am 12. November 2011 in Mainz einstimmig eine neue Satzung und einen neuen Namen beschlossen. Das EMS heißt künftig "Evangelische Mission in Solidarität - Kirchen und Missionen in internationaler Partnerschaft". Die neue Konstitution begründet die juristisch gleichberechtigte Mitgliedschaft aller 23 Kirchen und fünf Missionsgesellschaften in zehn Ländern in Asien, Afrika, dem Nahen Osten und Europa und tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.
„Der Himmel gehört nicht Fraport“. So lautet die Aufschrift auf einem zehn Meter langen Banner, das am Mittwoch, 16. November 2011 um 16.30 Uhr am Kirchturm der Flörsheimer evangelischen Kirche in der Bahnhofstraße befestigt wird. „Wir sind bei den Menschen in unserer Stadt, die unter dem krankmachenden Fluglärm leiden“ sagt Pfarrer Martin Hanauer und lädt die Bürger der Stadt ein, dabei zu sein.
Erst in der vergangenen Woche hatte der Kirchenvorstand eine Resolution verabschiedet, in der er unter anderem den Erhalt des Nachtflugverbots fordert, die Einhaltung der in der Mediation festgelegten Werte und einen besseren Schutz vor dem krankmachenden Fluglärm.
Der Leiterin des Fachbereiches Kindertagesstätten kommen in der Debatte um den Ausbau der Krippen die Qualitätsfrage und das Kindeswohl zu kurz. „Wir brauchen nicht nur eine Masse Kinderkrippen, wir brauchen gute Einrichtungen mit gut geschultem Personal, die die Unterdreijährigen in ihrer wichtigen und verletzlichen Lebensphase gut begleiten.“ Darauf hat die Leiterin des Fachbereichs Kindertagesstätten der EKHN Sabine Herrenbrück hingewiesen. Die gegenwärtige Debatte um den Ausbau von Krippenplätzen werde zu einseitig auf die Steigerung der Platzzahlen hin geführt. Wichtig seien aber insbesondere die fachlichen und menschlichen Voraussetzungen für die Kinder.
„Das ist eine großartige und innovative Ausstellung. Ich bin froh, dass wir sie mit ermöglicht haben und hoffe, dass sie viele Interessenten findet – von den Konfirmanden bis zu alten Zeitzeugen.", sagt Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und wirbt dafür, im Internet die Adresse www.evangelischer-widerstand.de anzuklicken. Dort ist gerade, passend zwischen dem Jahrestag der Reichspogromnacht und dem Volkstrauertag, eine Online-Ausstellung unter dem Titel "Widerstand?!" frei geschaltet worden. Sie informiert über "Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus".
Kirchenpräsident Volker Jung hat eine sehr positive Bilanz seiner ersten Reise zu Partnerkirchen im Ausland gezogen. In seinem dritten Amtsjahr hatte er die Repräsentanten der Partnerkirchen in Afrika vom 10. bis 13. Oktober 2011 zu einer Konsultation eingeladen. Für diese neue Form der Begegnung hatte er ein Thema gewählt, das allen beteiligten Kirchen unter den Nägeln brennt: die Herausforderung der traditionellen Kirchen durch die charismatische Bewegung, die weltweit gesehen immer mehr Anhänger gewinnt.
An welchem Ort lässt sich in einem Hochseilgarten die Balance halten, ein Luther-Döner verspeisen und mit internationalen Gästen im Global Youth Village ins Gespräch kommen? Michelstadt wird der Ort sein, an dem diese und weitere Aktivitäten des Jugendkirchentages vom 7. bis 10. Juni 2012 zum Programm gehören. Bereits jetzt können sich Jugendliche auf die vier Tage einstimmen, indem sich an einem dieser beiden Wettbewerbe beteiligen:
Frankfurt. „Die Kirche und ihre Musiker brauchen zeitgemäße Musik, um den lebendigen Glauben zu bezeugen. Wir brauchen frischen Wind“, erklärte Kirchenmusiker Christian Roß am 3. Oktober 2011 in der Evangelischen Wartburgkirche in Frankfurt am Main.
EKHN vergibt Förderpreis Gemeindebrief
Elisabeth-Preis der Diakonie in Hessen geht an Jugenheimer Projekt ·
Preisverleihung der Diakonie-Stiftung in Marburger Stadthalle300 junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst in Einrichtungen von Kirche und Diakonie.
In der „Langen Nacht der Museen“ haben die beiden die Frankfurter Stadionkapelle für sich entdeckt. Und sie waren angenehm davon überrascht, einen Kirchenraum dort zu finden, wo das Herz ohnehin höher schlägt...
Den ersten fünf Kindertagesstätten in der EKHN wurde Ende August das evangelische Gütesiegel verliehen. „Mit dem BETA-Gütesiegel erhalten die evangelischen Träger und Einrichtungen ein bundesweit einheitliches Zeichen mit dem ihr Qualitätsprofil sichtbar und anerkannt wird“, betont Oberkirchenrätin Monika Griep, Leiterin des Referates Qualitätsentwicklung und Qualitätsmanagement in der Kirchenverwaltung.
Christa Kirschbaum, die neue Landeskirchenmusikdirektorin der EKHN wurde am 26. August in der Stadtkirche Darmstadt in ihren Dienst eingeführt. Ihr Dienstsitz ist das Zentrum Verkündigung in Frankfurt, wo sie die Abteilung Kirchenmusik leitet. Bislang war sie Kirchenmusikdirektorin in Lippstadt/Westfalen. Als Landeskirchenmusikdirektorin ist sie verantwortlich für Organisation und Weiterentwicklung der Kirchenmusik in der EKHN.
Traditioneller Empfang der Kirchen in Hessen mit EKD-Ratvorsitzenden Nikolaus Schneider “Wir leben unseren Glauben engagiert und haben eine gemeinsame Aufgabe“, bestimmte der Präses der rheinischen Kirche die Gemeinsamkeiten mit der Landespolitik. Schneider ging auch auf den vor ihm liegenden Besuch des Papstes im September ein: Es könne und solle nicht so sein, dass man mit Benedikt dem XVI. nur zusammenkomme. Entscheidend sei, dass etwas dabei für das Verhältnis beider Konfessionen herauskomme.
Geschmiedetes Kunststück wurde eingeweiht.
83 Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsen wurden am Langener Waldsee und in Idstein-Oberrod in die christliche Gemeinschaft aufgenommen.
Ehemaliger Landeskirchenmusikdirektor Schuberth zum 80. Geburtstag gewürdigt.
Gehörlosenseelsorge: Raus aus der Einsamkeitsfalle - hin zu zwischenmenschlichen Begegnungen.
Begegnungen und Gedanken zum Thema „50 Jahre Mauerbau“.
Kirchenpräsident diskutierte mit jungen Menschen aus Israel, Palästina und Deutschland.
EKHN-Jahresbericht informiert mit Schwerpunkt Finanzen • Zahl der Austritte leicht gesunken
Hilfe ist in riskanten Gebieten durch neutrale Position möglich.
Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner bieten direkte Unterstützung vor Ort und bitten weiterhin um Spenden.
Mit einer Anzeigenkampagne bedankte sich die EKHN bei den rund 20.000 Zivildienstleistenden, die in den vergangenen Jahren bei ihr Dienst geleistet haben.
Pilgertouren in Hessen und Nassau
Austausch und Engagement für gute Rahmenbedingungen
beiden hessischen Kirchen unterstützen damit die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partnerorganisationen vor Ort.
Trauernde ernst nehmen, aber Unterschied zwischen Mensch und Tier verstehen
Senior und Teenager erzählen, warum sie regelmäßig ihre Wochenenden opfern.
Kirchenpräsident Jung kommentiert die Entscheidung des Bundestags über die Präimplantationsdiagnostik: „Ich hätte mir eine klarere gesetzliche Vorgabe gewünscht.“
Spendenergebnis aus Hessen und Nassau für die Aktion „Brot für die Welt“
90 Minuten vor allen Frankfurter Spielen zur Frauen-WM eine Andacht in der Stadionkapelle.
EKHN-Europabeauftragter begleitet hessischen Ministerpräsidenten Bouffier auf seiner Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete.
Ausblick mit Abschiedsfest und Fundraisingaktion.
Veranstaltungsprogramm in Frankfurt.
Kirchenpräsident Jung: „Wir haben mit einem attraktiven und ureigen evangelischen Beitrag das Fest der Hessen mitgefeiert“.
Der Respekt gegenüber jedem Menschen erlaubt keine Ausländerfeindlichkeit.
Kirchliche Veranstaltungen um Mitternacht in Alzey, Mainz, Frankfurt und Gießen
mehr über mitternächtliche Veranstaltungen
Bouffier: „Dankbarkeit für dieses tolle Fest der Hessen und das Engagement der Kirchen“
mehr über die Traumkirche
Pfingstfest auf dem Römerberg
mehr über das Pfingstfest & Fotogalerie
mehr über die Predigt
Evangelischer Buchpreis an Michael Kleeberg verliehen
mehr über die Wahl zur Superintendentin
www.eliport.de
www.evangelischerbuchpreis.de
19 Projektentwickler für lokale und regionale Energiegenossenschaften erfolgreich ausgebildet
mehr über die Wahl zur Superintendentin
mehr über das Projekt "Energiegenossenschaften gründen"
Kirchenpräsident Volker Jung zum Kirchentag in Dresden
mehr über die Wahl zur Superintendentin
mehr über die Eindrücke aus Dresden / zum Video
Kirchentagsblog der EKHN
Diskussion auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag
mehr über die Boulevard-Diskussion auf dem Kirchentag
Kirchentagsblog der EKHN
Kirchenpräsident Jung gehört dem Bundesbeirat für Integration an und will das Thema Flüchtlinge einbringen
mehr über den Bundesbeirat für Integration
Nach dem Umbau sind Besucherinnen und Besucher wieder willkommen / Einmalige Dauerleihgabe der Israelischen Antikenverwaltung
mehr über Neueröffnung des Bibelmuseums
Propst Michael Karg wird verabschiedet und Annegret Puttkammer beginnt mit ihrer neuen Aufgabe
mehr über die Amtsübergabe in Nord-Nassau
Ulrike Trautwein wurde am 29. Mai 2011 zur Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin gewählt.
Seit 13 Jahren arbeitet sie als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde in Frankfurt-Bockenheim. Die 52-jährige Theologin setzte sich in Berlin gegen ihre beiden Mitbewerber, Pfarrer Christoph Anders und Superintendent Peter Burkowski durch. Wann die Einführung von Pfarrerin Trautwein stattfinden wird, steht derzeit noch nicht fest. Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, freut sich mit der Pfarrerin: "Ich gratuliere Ulrike Trautwein herzlich zu ihrer Wahl als Generalsuperintendentin in der Hauptstadt Berlin und wünsche Gottes Segen für sie und die anspruchsvolle Arbeit, die nun vor ihr liegt. Die Stadt Berlin und die evangelischen Christen in ihr dürfen sich auf eine geistliche Führungspersönlichkeit mit viel Herz und Elan freuen. Sie bringt einen weiten kirchlichen Horizont. Sie war Gemeindepfarrerin auf dem Land und ist es in der Großstadt. Als EKD-Synodale kennt sie die landeskirchlichen, bundes- und weltweiten Horizonte. Auch in der weltweiten Ökumene ist sie zuhause."mehr über die Wahl zur Superintendentin
Die LichtKirche, mit der die EKHN auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim 2010 für Aufmerksamkeit gesorgt hat, ist am Dienstag, den 24. Mai 2011, in Wiesbaden ausgezeichnet worden. Ihr wurde die vom Land Hessen und der Architekten- und Stadtplanerkammer ausgelobte „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Hessen 2011“ zugesprochen. Der Preis, der seit 1954 verliehen wird, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Qualitätsvolle Lösungen für Tourismus, Freizeit und Erholung“.mehr über den Preis für die Lichtkirche
Erwartungsvoll standen die Menschen da und hofften auf ein Frühstückpaket. Doch vergeblich. Manche verließen das Frühstück während des Morgengebetes mit knurrendem Magen. Mit dieser Aktion erlebten die Teilnehmenden der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation (IöFK) in Kingston / Jamaika unmittelbar, dass für viele Menschen die Ungleichheit der weltweiten ökonomischen Beziehungen Hunger bedeutet. Das Thema des 23. Mai drehte sich um „Frieden in der Wirtschaft“. Detlev Knoche, Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN, berichtete vor Ort: „Stewarts sind süffisant lächelnd durch die Reihen gegangen und haben die Pakete gezielt verteilt. Viele sind leer ausgegangen – auch ich.“ Nachdenklich resümierte er: „Das war schon eine eigenartige Erfahrung; was müssen da erst Menschen empfinden, die tatsächlich um ihr täglich Brot bangen?“mehr über Eindrücke aus Jamaika
Mit einem Referat über Werte in Wirtschaft und Gesellschaft hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung am Freitag den 1. Oberurseler Werte & Wirtschaftskongress eröffnet. Auf Einladung der diesjährigen Hessentagsstadt Oberursel und des fokus o (Forum der Selbstständigen Oberursel e.V.) diskutieren dort zwei Tage lang Wirtschaftsverantwortliche der gesamten Region. Zu den etwa 30 Referenten gehören der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG Dr. Dieter Zetsche, der Wissenschaftliche Geschäftsführer der GSI Prof. Dr. Horst Stöcker, der Vorsitzende der tegut Stiftung Wolfgang Gutberlet, und Anja Kohl aus der ARD-Börsenredaktion.
mehr über die Diskussion mit Wirtschaftsvertretern
Viel Aufhebens hat der hessische Abgeordnete Tobias J. Utter aus dem Treffen in Raum 103 A bislang nicht gemacht. Doch der Friedberger Vertreter im Wiesbadener Landtag ist der Initiator einer vorbildlichen Initiative. Wie im Deutschen Bundestag oder beim Gebetsfrühstück des amerikanischen Präsidenten, treffen sich in den Plenumswochen hessische Abgeordnete beider christlichen Konfessionen zu einer Morgenandacht. Am Mittwoch (18. Mai) hatten sich dazu die beiden Verbindungsleute der Kirchen eingefunden: Dr. Wolfgang Pax, der neue Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen und der Beauftragte der Evangelischen Kirchen am Sitz der Landesregierung in Hessen, Kirchenrat Jörn Dulige. Beide im schwarzen Kollar. Nur wenige Minuten vor 8.15 Uhr kommen die Abgeordneten in den hellen Sitzungsraum ...mehr über die Andachten im Hessischen Landtag
Spitzenvertreter der Evangelischen Kirchen sowie der Islamischen Verbände unterzeichnen gemeinsame Erklärung
Die Leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirchen sowie der Islamischen Verbände in Hessen haben am 19. Mai beim „Tag des Dialogs 2011" eine gemeinsame Erklärung zum Selbstverständnis von Religionsgemeinschaften in einer säkularisierten Gesellschaft unterzeichnet. Kernpunkte sind u.a. die Bejahung des weltanschaulich neutralen demokratischen Rechtsstaats, die Ablehnung jeder Form von religiösem und politischem Fundamentalismus sowie das Eintreten für Religionsfreiheit.
Zu den Unterzeichnern gehören Kirchenpräsident Dr. Volker Jung für die EKHN, Bischof Prof. Dr. Martin Hein für die Evangelische Kirche in Kurhessen- Waldeck, Ramazan Kuruyüz für die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen e.V.(IRH), Erol Pürlü für den Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) sowie Prof. Dr. Ali Dere für die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB).
Bandenkriege, Armut und eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate haben das Stadtviertel „Greater August Town“ weit über die Grenzen Jamaikas hinaus bekannt gemacht. Und in unmittelbarer Nähe hält sich derzeit eine Delegation der EKHN auf, um an der Friedenskonvokation des ökumenischen Rates der Kirchen auf dem Gelände der Universität der West Indies in Kingston / Jamaika teilzunehmen. Dabei erleben sie das Motto „Eine andere Welt ist möglich“ unmittelbar: Die Kirchengemeinden in dem berühmt-berüchtigten Stadtviertel haben in Grundschulausbildung investiert, Gewalt wird öffentlich zum Thema gemacht und junge Menschen ermutigt, ihre Waffen abzugeben.mehr beim Zentrum Ökumene
Die 21 neuen Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinden Fürfeld, Neu-Bamberg und Tiefenthal machten sich jetzt auf den Weg in die Gemarkung von Fürfeld, um gemeinsam mit Winzer Wilhelm Walter einen Weinberg anzulegen. Zuvor gab es in der evangelischen Kirche eine Einführung von Pfarrvikar Christoph Kiworr, der auf die rund 300 Stellen und die Bedeutung des Weins in der Bibel hinwies. Ausgewählte Weinzitate machten deutlich, dass der Wein auch ein Symbol für Jesus ist, der laut Evangelist Johannes auch über sich das berühmte Gleichnis sprach: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“. Voraussichtlich in drei Jahren kann der erste Konfirmandenwein geerntet werden. Mit der Aktion will Christoph Kiworr zeigen, wie abhängig wir von Wetter und Ernte sind.
mehr über die Kirchengemeinde
Zusammenfassung der Frühjahrssynode
„Ich möchte gerne, dass sich die ägyptischen und deutschen Jugendlichen über das Thema Demokratie austauschen und voneinander lernen“, erläutert Dr. Tharwat Kades, Pfarrer im Ruhestand aus Langen. Für den deutsch-ägyptischen Jugendaustausch im Dekanat Dreieich sucht er mit seinem Team noch Familien, bei denen die Jugendlichen vom 19. Juni bis zum 27. Juni 2011 leben können.
Momentan hält sich Pfarrer Kades selbst in Ägypten auf. Telefonisch und per E-Mail teilte er der Online-Redaktion der EKHN mit, wie die Jugendlichen auf die Nachricht über die jüngsten Anschläge auf zwei koptische Kirchen und die Konflikte zwischen radikalen Muslimen und Christen in Kairo reagiert haben.
mehr über die Jugendlichen aus Ägypten
mehr über den Schalter für Hilfe suchende Passagiere
www.japan-communication.net
Dr. Volker Jung, der Kirchenpräsident der EKHN, hat sich am 4. Mai 2011 in Darmstadt zum Tod von Osama bin Laden geäußert: "Erleichterung über den Tod von Osama bin Laden kann ich nachvollziehen. Auch die Hoffnung, dass damit der Terror geschwächt werden könnte. Ich habe allerdings auch die Sorge, dass das Gegenteil eintreten könnte. Mit dieser Sorge sehe ich auch die Freudenfeiern aus den USA, die mich doch befremdet haben."
mehr über die Reaktion auf den Tod des Terroristen
Glaubenspraxis mit einem Ausflug verbinden
„Ein schöner Morgen im Wald oder am See: Da können sich unter das idyllische Vogelgezwitscher plötzlich auch Posaunenklänge mischen. Wundern Sie sich nicht! Das sind im übertragenen Sinne die Glocken der `Kirche im Grünen´! Sie laden Spaziergänger, Wanderer, Walker, Läufer und Radfahrer zum Gottesdienst unter Gottes freiem Himmel ein. Rund 200 Mal haben Sie in diesem Jahr Gelegenheit dazu.“ So begeistert motiviert Kirchenpräsident Dr. Volker Jung dazu, die Gottesdienste im Grünen zu besuchen. Wo und Wann? Darüber geben ein Faltblatt sowie Internetpräsenzen Auskunft.mehr über die Gottesdienste im Grünen
Pilgern
Christliche Fahrradtouren
Broschüre veranschaulicht Projekte von Kirchengemeinden, die sich am Matching Fund 2010 beteiligt habenWas haben eine Orgelpfeifenpatenschaft und ein Fotokalender gemeinsam? Sie gehören zu den innovativen Bausteinen, mit denen Kirchengemeinden der EKHN erfolgreich Fundraising-Aktionen durchgeführt haben. Als Ideen-Fundus sind nun einige der Aktionen in einer Broschüre zusammen gefasst.
mehr über die Best-Practise-Beispiele im Bereich Fundraising
mehr über die Demonstration in Biblis
Am 26. April 2011 vor genau einem Viertel Jahrhundert erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Welt. Seit dem 11. März diesen Jahres blicken die Menschen fassungslos auf die havarierten Atommeiler von Fukushima. Das nukleare Restrisiko hat sich erneut von einem theoretischen Szenario in bittere Realität verwandelt. Wieder verlieren Frauen, Männer und Kinder durch ein Reaktorunglück ihre Gesundheit, ihre Heimat und auch ihr Leben. Erneut sind Böden und Gewässer radioaktiv verseucht und bleiben für zukünftige Generationen unbewohnbar.
Und wieder müssen wir erkennen: Die Atomenergie ist im letzten nicht beherrschbar.
Mehr zum „Atomausstieg" von Kirchenpräsident Jung

Als „Zumutung“ bezeichnet der Frankfurter Stadtjugendpfarrer Rüdiger Kohl die Ankündigung der Grünen Jugend Hessen, an Karfreitag einen Tanzflashmob auf dem Frankfurter Römerberg zu initiieren. Die Jugendorganisation lasse den Respekt vor Religion und kulturellen Wurzeln auch vieler junger Menschen vermissen, heißt es in einer Stellungnahme. Die Jugendorganisation der hessischen Grünen hatte im Streit um das Tanzverbot an den Osterfeiertagen zu diesem über Handy und Mails organisierten spontanen Protest aufgerufen.
Dass Tanzen toll ist, das unterstreicht auch Rüdiger Kohl. „Beim Tanzen feiern Menschen das Leben. Genau dafür steht auch das Osterfest. Es drückt eine menschliche Erfahrung aus, die viele Jugendliche machen: Aus Trauer wird Freude, aus Verzweiflung wird Hoffnung.“ Genau deshalb aber, so der Stadtjugendpfarrer, trügen die beiden Tage vor Ostern den Charakter der Besinnung: „Auch Jugendliche brauchen Oasen der Ruhe“. Lesen hier mehr dazu
Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat sich ebenfalls zum bundesweit diskutierten Thema „Karfreitagsruhe" geäußert. In unserer Spaß- und Erlebnisgesellschaft stelle der Karfreitag eine besondere Provokation dar, weil er als einzig verbliebener arbeitsfreier Tag Leiden, Sterben und Tod thematisiert. Damit schaffe er Zeit und Raum für Stille, Schmerz und Trauer. Dies seien heutzutage weitgehend tabuisierte und ins Private abgedrängte Themen. Der Karfreitag aber mache sie öffentlich.
Wer diesen Feiertag inhaltlich entkernen will, der wird ihn letztlich abschaffen, so Jung. Die Alternative sei nicht unbedingt ein Party-Freitag, sondern könnte auch „Normaler Arbeitstag“ heißen.
Mehr zur „Karfreitagsruhe" von Kirchenpräsident Jung

Am Karfreitag, dem 22. April ist Karl Jakob Schmicking im Alter von 62 Jahren gestorben. Seit 2006 war er Leiter des Synodalbüros der EKHN in Darmstadt.
Präses Dr. Ulrich Oelschläger würdigte ihn als einen absolut loyalen und kenntnisreichen Mitarbeiter. Seine Zuverlässigkeit sei sprichwörtlich gewesen. „ Die Synode hat ihm außerordentlich am Herzen gelegen und er wird ihr und uns sehr fehlen“, so Präses Oelschläger.
mehr über die Trauer um Karl Jakob Schmicking

Der ehemalige Finanzreferent der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Oberkirchenrat i.R. Gerhard Brechtelsbauer feiert am Mittwoch in Darmstadt seinen 80. Geburtstag. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung würdigt aus diesem Anlass Brechtelsbauer als „weitblickenden Fachmann für eine zukunftsfähige Finanzierung der Kirche“. Seine Berufung sei für die EKHN ein Glücksfall gewesen. mehr über die Würdigung

Pfarrer Helmut Spengler, von 1984 bis 1993 Kirchenpräsident der EKHN, feiert am 19. April in Darmstadt seinen 80. Geburtstag. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung würdigt aus diesem Anlass seinen Amtvorgänger als einen „Mann des Gesprächs, des Einander Verstehens und Respektierens und damit einen Mann des Ausgleichs.“ Für seine Person sei Spengler „sehr bescheiden“. Darin spiegele sich nicht nur seine Persönlichkeit, sondern auch „seine so tiefe wie kritische Frömmigkeit wider.“ Spenglers seelsorgerliche und einfühlsame Kompetenz sei sowohl in der EKHN als auch in der gesamten Gesellschaft dringend gebraucht worden, sagte Jung. In dieser Zeit seien die politischen und gesellschaftlichen Lager und Milieus dramatisch auseinander gedriftet, zwischen ihnen habe weithin Verständnis- und Sprachlosigkeit geherrscht.
Mehr über Helmut Spengler
Christa Kirschbaum heißt die neue Landeskirchenmusikdirektorin der EKHN. Sie wird ihren Dienst Anfang August antreten und darin Michael Graf Münster nachfolgen, der im Oktober 2010 eine kirchenmusikalische Aufgabe in Frankfurt übernommen hatte. Dienstsitz von Christa Kirschbaum ist das Zentrum Verkündigung in Frankfurt, wo sie die Abteilung Kirchenmusik leiten wird. Derzeit arbeitet sie als Kirchenmusikdirektorin in Lippstadt/Westfalen.
Als Landeskirchenmusikdirektorin ist sie verantwortlich für Organisation und Weiterentwicklung der Kirchenmusik in der EKHN.
Mehr über Christa Kirschbaum

Die LichtKirche, mit der die EKHN auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim 2010 für Aufmerksamkeit gesorgt hat, ist ausgezeichnet worden. Ihr wurde am 13. April 2011 die vom Land Hessen und der Architekten- und Stadtplanerkammer ausgelobte Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Hessen zugesprochen.
Die EKHN hat den Haushalt 2010 ohne die geplanten Rücklagenentnahmen abschließen können. Sie verzeichnete Einnahmen aus der Kirchensteuer in Höhe von 428,98 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr sind das 10 Mio. Euro weniger Kirchensteuereinnahmen. Dies entspricht einem Minus von 2,5 Prozent. In der Planung war aber noch von einem deutlich höheren Minus ausgegangen worden. Statt der ursprünglich geplanten Rücklagenentnahme in Höhe von 42 Mio. Euro konnte die EKHN im Haushaltsjahr 2010 einen Überschuss in Höhe von 38,8 Mio. Euro verbuchen. Ein Teil des Betrags wurde einer Rücklage für den Fonds der Evangelischen Kirche in Deutschland „Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ zugeführt. Ein weiterer Teil wird als Bonuszahlung („Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld“) an die rund 20.000 Beschäftigten ausgezahlt. Außerdem stockt die EKHN ihre Versorgungsstiftung auf, mit der die Ruhestandsentgelte bezahlt werden.
Als Gründe für die unverhofften Mehreinnahmen nannte Finanzdezernent und Leiter der Kirchenverwaltung Heinz Thomas Striegler unter anderem deutlich höhere Steuereinnahmen. Mehr über den Haushaltsabschluß der EKHN

Mehr über den Umzug des RPI
Ein kleiner Stoffbeutel, in den gerade das Frühstücksbrot und der Apfel für ein Kindergartenkind passen, war Anlass für einen fröhlichen Gottesdienst mit vielen Kindern in der Kirchengemeinde Gießen-Kleinlinden. Denn in dem Beutel steckt, so das Versprechen der Evangelischen Kirche, „Gottes Welt für Kinder und Eltern“, genauer gesagt das Kinderbuch „Weißt Du wie viel Sternlein stehen?“, eine Elternbroschüre und eine CD mit Kinderliedern. Dieser so genannte „Willkommensbeutel“ wird ab jetzt über evangelische Kindertageseinrichtungen mit Krippen, Familienbildungsstätten oder Kirchengemeinden mit Eltern-Kind-Gruppen sowie die Evangelische Familien-Bildungsstätte an junge Familien verteilt. Ziel der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist es, Eltern zum frühen Vorlesen, zum Beten mit Kindern und zum Fest der Taufe zu ermutigen.Auch die EKHN beteiligt sich an der EKD-weiten Initiative „Willkommen in Gottes Welt“, die vor kurzem gestartet wurde.
Weitere Infos auf www.giessen-evangelisch.de
Die EKHN sucht den besten Gemeindebrief 2011 in der EKHN und darüber hinaus. Sie lobt deshalb zum achten Mal den „EKHN Förderpreis Gemeindebrief“ aus. Zu vergeben sind acht Preise in Höhe von insgesamt 5.500 Euro. Als Hauptpreis winken 1.500 Euro, weitere sechs Preisträgergemeinden erhalten jeweils 500 Euro. Zusätzlich vergibt die EKHN zwei Sonderpreise in Höhe von je 500 Euro. Einer wird für Layout und der andere für Teilnehmer aus anderen Landeskirchen vergeben.Die offizielle Bewerbungsfrist läuft von Mai bis Ende Juni. Bewerben können sich Gemeindebrief-Redaktionen aus dem Bereich der EKHN sowie aus anderen Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, wenn sie das Facettenkreuz verwenden.
mehr über den Förderpreis Gemeindebrief
Die Kirchenleitung der EKHN hat am 31. März in Darmstadt sechs der insgesamt zwölf Plätze im Kuratorium der EKHN Stiftung besetzt. Neu berufen wurde Pfarrer Dr. Sigurd Rink, Propst für Süd-Nassau aus Wiesbaden. Er rückt für den Giessener Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher nach, der auf eigenen Wunsch ausschied. Wieder berufen wurden die ZDF-Moderatorin Gundula Gause, Professor Dr. Heinz-Jürgen Kluge von der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt, der Leiter der Fundraising Akademie Dr. Thomas Kreuzer aus Frankfurt, der ehemalige Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker und Sylvia von Metzler aus dem Frankfurter Bankhaus Metzler. Ihre zweite Amtszeit beginnt am 26. April 2011 für die Dauer von vier Jahren.Weitere Informationen über Stiftung und Projekte
Auch 2011 präsentiert die Evangelische Kirchengemeinde Oppenheim wieder ein vielseitiges und abwechslungsreiches Kirchenmusikprogramm. Renommierte Chöre, Orchester und Solisten sowie international bekannte Konzertorganisten gastieren in der Katharinenkirche und garantieren Musikerlebnisse von hoher Qualität. Neben der bei Gastorganisten geschätzten Woehl-Orgel erklingen auch Soloinstrumente wie Cello, Flöte und Trompete sowie das Philharmonische Staatsorchester Mainz. Zwei große Komponisten werden 2011 besonders gefeiert: Mit einem eigenen „kleinen“ Festival wird der 100. Todestag Gustav Mahlers gewürdigt. Vom 17. bis zum 23. Mai deckt das Programm von der Einführung in Mahlers sinfonisches Schaffen, über einen Liederabend mit Werken von Gustav und Alma Mahler bis zur Aufführung aller vier für die Orgel bearbeiteten Sinfonien einen Einblick in Mahlers Werk.Außerdem würdigt das Musikprogramm das 200. Geburtsjahr des Komponisten Franz Liszt.mehr über das Musikprogramm in der Katharinenkirche
Am 29. März stellte die Evangelische Stadtakademie in Frankfurt das Thema „Religion und Migration online“ zur Diskussion. Medienfachleute und der Kirchenpräsident der EKHN stellten ihre Erfahrungen mit religiös motivierter Kommunikation vor. Abdul-Ahmad Rashid, Redakteur vom „Forum am Freitag“, einem Angebot von ZDF-online, vermittelt ein differenziertes Bild von Muslimen, die in Deutschland leben. Da gibt es nicht nur die Kopftuch tragenden Frauen, sondern auch Muslima, die selbstbewusst in der Medienlandschaft auftreten und als Publizistinnen arbeiten. Der Islam ist vielfältig und entspricht nicht in jedem Fall dem Klischee vom fundamentalistischen Glaubensfanatiker, wie es beispielsweise Thilo Sarrazin vermittle. Und weil auch Muslime ihren eigenen Glauben nicht immer genau kennen, suchen sie Rat und Meinungsaustausch auf der von ZDF-Journalisten moderierten Internet-Plattform „Forum am Freitag“. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung vermisst ein vergleichbares Angebot für Christen: „ein Forum, geleitet von journalistischer Distanz, aber dennoch getragen von Empathie, fehlt in der gegenwärtigen Medienlandschaft“. Die von Kirchen selbst angebotenen Websites seien absenderorientiert, in der EKHN aber werde über neue Angebotsformen nachgedacht.
mehr über die Veranstaltung in der Evangelischen Stadtakademie
Voller Freude und Erwartungen beginnen viele Menschen den gemeinsamen Lebensweg. Manche feiern goldene Hochzeit. Doch trotz bester Absicht kann eine Beziehung Schiffbruch erleiden. Träume gemeinsamen Lebens zerplatzen und Paare stehen vor ihren Trümmern. Es entsteht viel Schmerz, Trauer und Einsamkeit.
Manchmal kann auf Bruchstücken neues Leben entstehen und auch gelingen. Wichtig dabei können „Oasen der Hoffnung“ sein: Orte, die gut tun; Worte, die Hoffnung stärken und die der Realität standhalten; Orte und Worte, die vermitteln: „So wie du bist, bist du gesegnet“.
Ein Ort für dies Botschaft wird der ökumenische Gottesdienst „Oasen der Hoffnung“ für Menschen in Trennung am 8. April in Darmstadt sein.
mehr über den Gottesdienst "Oasen der Hoffnung"
Evangelische Ehe- und Paarberatungsstellen
„Boxen als Alternative zur Gewalt“ heißt ein Projekt des Diakonischen Werkes im Westerwald. Der Leiter des Diakonischen Werks im Westerwald, Wilfried Kehr, erklärt: „Frust und Aggressionen können durch den Sport abgebaut werden. Trotzdem fördert das Boxtraining Disziplin, die Einhaltung von Regeln und das Selbstbewusstsein der jungen Leute wird durch Erfolgserlebnisse im Wettkampf gestärkt."
Am 24.März haben die rund 35 Jugendliche und junge Erwachsene einen eigenen Boxring bekommen. Schon seit rund vier Jahren trainieren sie in der Sporthalle des Evangelischen Gymnasiums in Bad Marienberg.
mehr über den neuen Boxring
45 Predigten von Martin Niemöller erstmals veröffentlicht — EKHN und Gütersloher Verlagshaus legen kritische Gesamtausgabe der berühmten Kanzelreden des NS-Widerstandspfarrers und späteren EKHN-Kirchenpräsidenten vorAm 18. März 2011 wurden einige der bedeutsamsten Augenblicke des evangelischen Kirchenkampfes gegen das Nazi-Regime wieder lebendig. Zeit: Sonntag Vormittag 1933 bis 1937, Ort: St. Annenkirche in Berlin-Dahlem. Auf der Kanzel steht Martin Niemöller und predigt gegen das Unrecht des NS-Regimes. Unten in den überfüllten Reihen sitzen die NS-Spitzel und auch Barbara Loewenberg. Die junge Konfirmandin jüdischer Abstammung stenografiert die Worte ihres Pfarrers eifrig mit.
mehr über Martin Niemöllers Predigten
Webfish-Gewinner: Evangelische Kirchengemeinde in Eltville-Erbach-Kiedrich aus der EKHN und Beratungsportal der DiakonieDer goldene WebFish geht im Jahr 2011 an die Internet-Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde in Eltville-Erbach-Kiedrich (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau). Den silbernen WebFish erhält die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche für ihre Internet-Präsenz. Mit dem WebFish in Bronze wird das Diakonie-Portal "Evangelische-Beratung" ausgezeichnet. Wolfgang Kinzinger, Referent im Zentrum Seelsorge und Beratung der EKHN und Mitglied im Beirat des Online-Projektes, erklärt: "Unser Zentrum hat das Beratungs-Portal maßgeblich mit auf den Weg gebracht, so kam das Startkapital von uns."
mehr über die Preisträger
Evangelischen Kirchengemeinde in Eltville-Erbach-Kiedrich
Evangelisches Beratungsportal
"Das Abschalten von Biblis A ist ein gutes Zeichen", waren die Worte des EKHN-Umweltpfarrers Dr. Hubert Meisinger anlässlich des Montagsspaziergangens gegen Atomkraft am Montag in Mainz. Er ließ mitteilen, dass beide Atommeiler in Biblis in einem durch Erdbeben gefährdeten Gebiet liegen und beispielsweise gegen Flugzeugabstürze nicht ausreichend gesichert seien. Meisinger konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich an der Demonstration teilnehmen, seine geplante Ansprache wurde allerdings verlesen.
mehr über die Worte zur Anti-Atom-Demonstration
Themen-Special "Japan"
Der Kranich ist das japanische Symbol für Frieden, Verbundenheit, ewiges Leben. Das Pfarrerteam in Friedberg lädt nun alle interessierten Menschen ein, Papierkraniche zu falten, die sie dann in langen Ketten in die Stadtkirche hängen werden. Gemeinsam die Kraniche zu falten, sei eine gute Gelegenheit, mit Kindern ins Gespräch zu kommen über ihre Gedanken und Ängste und über ihre Wünsche für die Menschen in Japan.mehr über die Falt-Aktion für Japan
mehr über Besinnliches in Bad Ems
Themen-Special "Japan"
Martina Klein wird Bildungsdezernentin in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland Die bisherige Leiterin des in Darmstadt ansässigen Zentrums Bildung der EKHN Pfarrerin Martina Klein wird im Sommer in die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands (EKM) wechseln. Sie übernimmt dort die Leitung des Bildungsdezernats im Landeskirchenamt in Erfurt. Die Synode der EKM wählte am Samstagvormittag in Lutherstadt Wittenberg Martina Klein bereits im ersten Wahlgang mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit.
mehr über Martina Klein
Mehr über deutsche Rüstungsexporte
Sieben Wochen ohne Ausreden / Autofasten
„Ich bekomme gerade eine Erkältung.“ Oder: „Ausgerechnet an diesem Wochenende habe ich eine Fortbildung.“ So ähnlich klingen Ausreden. Die evangelische Fastenaktion „Sieben Woche ohne“ lädt nun dazu ein, das Gegenteil auszuprobieren. Das heißt: die Wahrheit zu sagen und zu seinen Fehlern und Schwächen zu stehen. Die entsprechenden Erfahrungen können Sie im Fasten-Blog der Aktion "Sieben Wochen ohne" nachlesen.
Mehr über "Sieben Wochen ohne"
Ein ganzes Bündel von Organisatoren, darunter verschiedene Ministerien, Naturschutzverbände sowie evangelische und katholische Kirchen rufen dazu auf, in der Fastenzeit das Auto möglichst oft stehen zu lassen.
Mehr über die Aktion unter www.autofasten.de
„Gewachsenes Vertrauen“ ist das Stichwort, mit denen die Pfarrerin für den interreligiösen Dialog in Frankfurt, Ilona Klemens, ihre Erfahrungen mit Vertretern des Islam auf den Punkt bringt. Damit schildert sie zugleich die Atmosphäre im Rat der Religionen in Frankfurt, deren Geschäftsführerin sie ist.
Doch dann schrecken Attentate wie die tödlichen Schüsse eines muslimischen Albaners auf zwei amerikanische Soldaten am Frankfurter Flughafen am 2. März 2011 die Bevölkerung auf. Darüber und über das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen sprach die Online-Redaktion der EKHN mit Ilona Klemens.
mehr über Verhältnis zwischen Muslimen und Christen
Die ehemalige hannoversche Bischöfin Dr. Margot Käßmann machte einen kurzen Besuch in der christlichen Buchhandlung „Lesen und Leben“ in Wiesbaden. Anlass war das 400.000ste ausgelieferte Exemplar ihres Buches „In der Mitte des Lebens“. Käßmann sagte, dass sie vom Erfolg des neuen Buches völlig überrascht sei. Sie bestätigte, dass viele Frauen das Werk lesen. Allerdings gestehe auch so mancher Mann: „Ich hab’s auch gelesen.“ mehr über die Buchpräsentation von Margot Käßmann
mehr über die Arbeit der Psychatrie-Seelsorge
Evangelische Beratungsangebote
Kirchenpräsident Jung kritisiert als EKD-Kammervorsitzender die EU-Flüchtlingspolitik
Als Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland hat sich Kirchenpräsident Volker Jung enttäuscht über die Entscheidung der Justiz- und Innenminister bezüglich der Flüchtlinge aus Nordafrika gezeigt. Angesichts der dortigen Entwicklungen müsste die EU dringend zu einem gemeinsamen Handlungsplan finden. Im Moment sei die Zahl der Ankömmlinge zwar noch nicht besorgniserregend, das könne sich aber angesichts der Lage in Libyen schnell ändern.
mehr über die Haltung zur Flüchtlingspolitik
„Als Evangelische Kirche von Hessen und Nassau haben wir uns gegen einen Ausbau des Frankfurter Flughafens ausgesprochen“, erklärt Dr. Hubert Meisinger, Umweltpfarrer der EKHN. Ein Grund für Meisinger, am Samstag, den 19. Februar 2011, bei der Demonstration gegen Fluglärm mitzumachen, die um 11 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof startet. Bürgerinitiativen gegen den Fluglärm, Parteien und Kirchen haben zum Protest gegen die Lärmbelastung und die damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen aufgerufen, die durch die Inbetriebnahme der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens verstärkt werden.
mehr über die Demonstration gegen Fluglärm
Gegen die nationalistischen Bestrebungen der Grauen Wölfe und die nationalistischen Kräfte aus der deutschen Bevölkerung haben sich die Kirchen aus der Lahn-Dill-Region mit einer Stellungnahme am 16. Februar 2011 ausgesprochen.
Anlass dieser Stellungnahme war, dass Mitglieder des Ausländerbeirats in Wetzlar wegen der Nähe zu den "Grauen Wölfen" in die Kritik geraten sind.
mehr über die Haltung zu den Grauen Wölfen
Vom 10. bis zum 12. Februar tagte der Rat der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ (GEKE), früher „Leuenberger Kirchengemeinschaft“ in Frankfurt/Main. Der Rat ist das höchste Beratungs- und Beschlussgremium zwischen den Vollversammlungen der GEKE, der 104 evangelische Kirchen in Europa angehören. An der Spitze des Rates steht derzeit als Ratspräsident der Schweizer Pfarrer Dr. Dr. Thomas Wipf. Dem 13-köpfigen Gremium gehört auch die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, Oberkirchen-rätin Cordelia Kopsch an. Die GEKE hat die Aufgabe, die Stimme der evangelischen Kirchen zu europäischen Fragen zu bündeln und in die Debatte auf EU-Ebene einzubringen. Das Spektrum der Themen auf der Tagesordnung war weit und umfasste Themen wie Sterbebegleitung und Frauenordination sowie die Vorbereitung der nächsten Vollversammlung 2012 in Florenz.
Mehr über die Tagung der GEKE
Unter der Schirmherrschaft von Kirchenpräsident Volker Jung hat die EKHN am Freitag, den 21. Januar 2011, den Startschuss für Glaubenskurse für Erwachsene gegeben. Mit der Veranstaltung im Zentrum Verkündigung in Frankfurt nahm sie eine Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland auf, die unter dem Titel „Erwachsen glauben“ (auch: „Kurse zum Glauben“) in allen Landeskirchen solche Angebote etablieren will. Kernstück des Projekts sind zehn Kurse, die zu verschiedenen Milieus, Fragestellungen und Frömmigkeitsformen passen und damit jedem Interessierten und jeder Gemeinde einen passenden Zugang ermöglichen können. Solche Glaubenskurse für Erwachsene sollen nach Auskunft von Andreas Schlamm, dem Projektleiter der EKD, „ein festes Merkmal der evangelischen Kirche“ werden.
Mehr über das Projekt "Glaubenskurse"
Die Mitglieder des Forums Abschiebungsbeobachtung am Flughafen Frankfurt ziehen nach fünfjährigem Bestehen eine positive Bilanz. „Mit der Abschiebungsbeobachtung haben wir ein wirksames und unabhängiges System zur Überwachung von Rückführungen auf dem Luftweg“, erklärt der Moderator und Sprecher des Forums Pfarrer Andreas Lipsch. Die Zusammenarbeit im Forum, in dem die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände, die Bundespolizei, Flüchtlings- und Menschenrechtsinitiativen sowie der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen vertreten sind, sei für alle Beteiligten nicht immer einfach, verlaufe mittlerweile aber konstruktiv und vertrauensvoll.
Mehr über die Arbeit des Forums
Wiesbadener Lutherkirche feierte 100 – jähriges Bestehen ihres GotteshausesIm Festgottesdienst sagte Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, für das an Weihnachten 1910 fertig gestellte Bauwerk gelte es zu danken. Das Bauwerk lade ein, sich mit der Kirche auseinanderzusetzen und sich hörend von Gottes Wort orientieren zu lassen. Die Predigt stehe schon durch die bauliche Zusammenfassung von Altar und Kanzel nach dem „Wiesbadener Programm“ – im Mittelpunkt. Martin Niemöller habe zu den Predigern auf dieser Kanzel gehört. Die große Kirche- sie fasst 1300 Besucher – könne „Gottes Ehre und Bürgerstolz miteinander verbinden. Mehr über den Festgottesdienst
Dr. Maren Heincke plädiert für ein Umdenken
Weniger Fleisch essen - besseres Fleisch essen. Diplom-Agraringenieurin Dr. Maren Heincke, Referentin für den Ländlichen Raum im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, fordert von uns allen beim Fleischkonsum ein konsequentes Handeln. Ware aus Massentierhaltung zu kaufen sei nicht mit der christlichen Achtung vor dem Wert der Schöpfung zu vereinbaren. Als Christ stehe man in der Verantwortung, seinen eigenen Lebensstil zu überdenken und auf den Verzehr von Billigware zu verzichten. Mehr über den Zusammenhang von Massentierhaltung, Agrarpolitik und die Rolle der VerbraucherWer heizt, belastet sein Konto und die Umwelt. Deshalb beschäftigte sich die evangelische Kirchengemeinde Hirzenhain mit alternativen Heizanlagen. Die Kirchengemeinde hat sich für folgende Lösung entschieden: Künftig werden die Dorfkirche, das Gemeindezentrum, das Pfarrhaus und der Evangelische Kindergarten zentral mit Holz-Pellets beheizt. Das hilft Kosten sparen und die Umwelt zu schonen. Die ursprüngliche Situation forderte zum Handeln auf: Im Kindergarten bröckelte der Schornstein die Öltanks waren nicht mehr im bestem Zustand und die Heizanlage sowie der Kessel waren erneuerungsbedürftig.
mehr über umweltfreundliche Heizanlagen
Welches sind die schönsten Kirchen Hessens? — Die Abstimmung ist beendet, das Ergebnis ist am Karfreitag im hr-fernsehen zu sehen. Sie geben dem lebendigen Glauben eine eindrucksvolle Gestalt: Die evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau sind reich an Geschichte, an sakraler Kunst, Atmosphäre und verschiedenen Nutzungen. Der Hessische Rundfunk weiß davon und wollte wissen: Welche Kirchen gefallen den Hessen am Besten? Abstimmen konnte man bis zum 20. Februar im Internet. Liste der KirchenRunter vom Sofa und raus in die Welt! Für alle Altersgruppen bieten evangelische Einrichtungen und Gemeinden viele Reisen und Freizeiten an, die im Reiseportal der EKHN veröffentlicht sind. Die Angebotspalette ist sehr abwechslungsreich - von einer Kanu-Tour in Schweden bis hin zu einem Vater-Kind-Survival-Training im Taunus ist alles dabei. Viele der Angebote sind bezahlbar, sie kosten rund 190-800 Euro - je nach Länge des Urlaubs und der Entfernung. Auf vielen Reisen ist die Verpflegung inklusive, außerdem sind An- und Abreise organisiert. zum Reiseportal
Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste (ASF) bietet interessante Freiwilligendienste mit einem klaren inhaltlichen Profil an. Die Aktion sendet seit vielen Jahren insbesondere junge Menschen zum Beispiel nach Israel und in die osteuropäischen Länder aus. Dort betreuen sie Kriegsopfer, beleben Gedenkstätten und pflegen Kriegsgräber. Damit setzen die Freiwilligen ein persönliches Zeichen der Versöhnung. Gerade nach der Aussetzung der Wehrpflicht in diesem Jahr muss die Aktion dieses Programm für Freiwilligendienste deutlicher herausstellen. Darin waren sich die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN Cordelia Kopsch, Pröpstin Gabriele Scherle und die Delegation von ASF bei einem Kontaktgespräch am Mittwoch in Darmstadt einig.
Mehr über das Treffen mit der ASF-Delegation
Kirchen in aller Welt sind eingeladen, am Sonntag, dem 22. Mai 2011 gemeinsam Gottes Geschenk des Friedens zu feiern. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) stellt Kirchengemeinden, die Gottesdienste zum Ende der Dekade zur Überwindung von Gewalt feiern wollen, ein Friedensgebet zur Verfügung. Eine weitere Anregung der ACK ist der auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München ausgerufene Tag der Schöpfung im September. Die ACK wird ihn jeweils am ersten Freitag im September, also im Jahr 2011 am 2. September, zentral feiern. Diese und andere Ideen brachte die Geschäftsführerin der ACK Elisabeth Dieckmann bei ihrem Antrittsbesuch bei Kirchenpräsident Jung am Dienstag in Darmstadt mit. Mehr über die Ideen der ACK
Menschen, die unter Spiel- und Drogensucht gelitten haben oder keinen Schulabschluss besitzen, erhalten eine berufliche Perspektive durch die Qualifizierungsprogramme der kirchlich-kommunalen Gesellschaft "Neue Arbeit" in Alsfeld. Doch nun soll in unmittelbarer Nachbarschaft der Betriebstätte „Neuen Arbeit“ eine Spielhalle gebaut werden. Die EKHN hat sich in ihrer Funktion als Nachbar und Träger öffentlicher Belange in einer Stellungnahme gegen die Ansiedlung der Spielhalle ausgesprochen. mehr zum Protest gegen die Spielhalle
Die EKHN trauert um ihren langjährigen Synodalen und Vorsitzenden des Umweltausschusses Dr. Wernfried Schreiber. Er war am 12. Januar 2011 in Limburg gestorben. Schreiber gehörte von 1986 bis zu seinem Tod der Kirchensynode an, wo er als Mitglied und zeitweiliger Vorsitzender des Umweltausschusses insbesondere ökologische Themen einbrachte. Er gehörte zudem der Kirchenkampf-Kommission und dem Runden Tisch Klima der EKHN an.mehr über Wernfried Schreiber
Bei dem Trauergottesdienst der koptischen Markus-Gemeinde Frankfurt am 8. Januar 2011 für die Opfer des Anschlags auf eine koptische Gemeinde in Alexandria / Ägypten hat die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Cordelia Kopsch ein Geistliches Grußwort gesprochen. Kopsch bezeichnete den Anschlag, bei dem etliche Menschen getötet und noch viele mehr verletzt wurden, als „ein trauriges, ja ein erschütterndes Ereignis“. Die mörderische Tat habe Christen getroffen, die nichts anderes wollten, als Gottesdienst feiern, also Gott die Ehre geben und ihr Leben unter seinen Segen stellen wollten.
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Heiraten? „Wieso das denn? Wir sind doch auch so ganz glücklich.“ Diese Antwort geben nicht nur so manche Männer, sondern auch zunehmend mehr Frauen, wenn es um das verbindliche „Ja“ in Standesamt und Kirche geht. Allerdings gibt es sie noch – die mutigen Paare. „Sie trauen sich, ihr Herz in beide Hände zu nehmen und den Schritt zu wagen!“ Darüber freut sich Matthias Pape, Pfarrer für Mitgliederorientierung in der EKHN. Wenn zwei Liebende sich in der Öffentlichkeit zueinander bekennen, habe dies verbindlicheren Charakter, als wenn sie sich am Frühstückstisch Liebesbekenntnisse zuflüstern, so der Theologe.
Nachdem der Entschluss zur Hochzeit steht, beginnt die Zeit der Planung. Um noch unbeantwortete Fragen zu klären, Ideen zur Gestaltung der Feier zu sammeln und sich auf den großen Tag vorzubereiten, bieten Hochzeitsmessen Orientierung. Viele beginnen bereits im Januar.
mehr über Hochzeitsmessen und die kirchliche Trauung
In Beileidschreiben an die Kirchen in Ägypten und im Irak sowie an die Gemeinden und Einrichtungen irakischer und ägyptischer Christen im Gebiet der EKHN hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung seine „große Betroffenheit“ über die Anschläge gegen Christen und Kirchen im Irak und in Ägypten zum Ausdruck gebracht. Dabei forderte er einen besseren Schutz der Religionsfreiheit. In den letzten Jahren habe die Zahl gewalttätiger Angriffe auf Christen sowie die Beschädigung kirchlicher Gebäude zugenommen.
mehr über die Anschläge auf Christen im Irak und in Ägypten
In einem Grußwort zum Jahreswechsel verurteilt Kirchenpräsident Jung Übergriffe auf Christen und hält gerade deshalb am interreligiösen Dialog fest
mehr über die Jahreslosung
zurück | letzte Aktualisierung: 16.02.2012 | copyright by EKHN