Pressemitteilung der EKHN, Nr. 12 / 2006

31. März 2006

Auch nach 20 Jahren setzt die Evangelische Kirche einen Großteil ihrer Osteuropa - Mittel für die Folgen von Tschernobyl ein

EKHN eröffnet ihre Aktion "Hoffnung für Osteuropa" mit Symposium über "20 Jahre Tschernobyl" in Langgöns



Bankverbindung "Hoffnung für Osteuropa"
Gesamtkirchenkasse der EKHN Evangelische Kreditgenossenschaft Frankfurt
Konto-Nr. 4 100 000
BLZ 500 605 00 Stichwort "Hoffnung für Osteuropa"

Weitere Informationen:
Pfarrer Hans-Jürgen Steubing Fachreferent für ökumenische Diakonie
im Zentrum Ökumene der EKHN
Telefon: 069/976518-36

mehr

Langgöns, 1./2. April 2006. Im Jahr 2005 hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Basisgruppen, die Menschen in Osteuropa helfen, mit insgesamt 72.149 Euro bezuschusst und damit deren eigene Arbeit unterstützt. Schwerpunktländer waren mit Belarus(Weißrussland) und der Ukraine jene Länder, die vom Reaktorunfall bei Tschernobyl am meisten betroffen sind. Projekte für diese Region erhielten von der EKHN insgesamt 54.036 Euro. Dazu zählen 12 Tschernobyl-Kindererholungsmaßnahmen, bei denen 352 Kinder und Betreuer/innen auf Einladung örtlicher Initiativen in die EKHN kamen.

Diese Bilanz legt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) anlässlich der Eröffnung ihrer Aktion "Hoffnung für Osteuropa" für das Jahr 2006 am 1.Apil 2006 in Langgöns bei Gießen vor.

20 Jahre Tschernobyl - Symposium eröffnet Aktion "Hoffnung für Osteuropa"

Als Auftaktveranstaltung zur Aktion "Hoffnung für Osteuropa" findet am Samstag Nachmittag ein Symposium zum Thema "20 Jahre Tschernobyl" statt. Es ist öffentlich, kostenlos und bietet die Chance, Berichte und Einschätzungen aus erster Hand, also von Menschen aus der Tschernobyl-Region und von Fachleuten, zu hören. Auf einem Markt der Möglichkeiten werden Gruppen der Aktion "Hoffnung für Osteuropa" sich und ihre Arbeit vorstellen.

 

Das Symposium beginnt am 1. April um 13.30 Uhr im Bürgerhaus in Langgöns. A m Sonntag, den 2. April wird die Aktion Hoffnung für Osteuropa dann mit einem festlichen Gottesdienst, der in der Kirchengemeinde Großen-Linden um 9 Uhr beginnt, offiziell eröffnet. Mit der Gemeinde feiern Propst Klaus Eibach und Pfarrerin Christel Ahrens-Reul.

Verantwortlich: Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher