Pressemitteilung der EKHN, Nr. 12 / 2006
Zwei Pfarrerinnen wollen die Nachfolge von Pröpstin Trösken antreten
Kirchenleitung der EKHN beschloss gestern ihren Wahlvorschlag/Synode wählt Anfang Mai
Darmstadt, 30. März 2006. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Donnertag in Darmstadt ihren Wahlvorschlag für das Amt des Propstes/der Pröpstin für die Propstei Rhein-Main mit Sitz in Frankfurt beschlossen. Demnach stellt sie der Kirchensynode, die vom 4. bis 6. Mai 2006 in Frankfurt tagt, zwei Personen vor. Es sind Pfarrerin Christine Noschka und Pfarrerin Gabriele Scherle. Zu wählen ist die Nachfolgerin von Pröpstin Helga Trösken, deren Amtszeit am 31. März 2006 endet. Sie wird in einem Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche am 1. April offiziell verabschiedet.
Bis zur Amtseinführung ihrer Nachfolgerin werden die andern fünf Pröpstinnen und Pröpste der EKHN die Vertretung übernehmen. Die Geschäftsstelle der Propstei Rhein-Main in Frankfurt bleibt besetzt.
Zu den Personen
Die 1954 in Nordhorn geborene Christine Noschka studierte in Marburg und Bonn Theologie und Psychologie. Sie war zunächst Vikarin in Gießen, dann Gemeindepfarrerin in Bingen und Wiesbaden, sowie Studentenpfarrerin in Mainz. Seit 2001 leitet sie das neu entstandene Zentrum Verkündigung der EKHN in Frankfurt.
Die 1952 in Pforzheim geborene Gabriele Scherle studierte in Bonn, Berlin, Bochum und Jerusalem Theologie. Sie ist zudem Diplomsozialarbeiterin. Scherle war zunächst Vikarin in Wiesbaden, dann Gemeindepfarrerin in Neu Isenburg sowie Friedenspfarrerin der EKHN. Seit 2004 ist sie Leiterin des Weiterbildungszentrums Führung und Leitung im Burkhardthaus in Gelnhausen.
Darmstadt, 31. März 2006
Verantwortlich: Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher
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